Lebenserwartung bei einem Hirntumor beim Hund
Eine konkrete Prognose zur Lebenserwartung bei einem Hirntumor beim Hund, ist selbst für die behandelnden Tierärzte meist schwer zu geben. Es spielen viele Faktoren in das Krankheitsgeschehen hinein. Eine Behandlung des Hirntumors sollte wenn möglich auf jeden Fall durchgeführt werden, um die Lebenserwartung beim Hund mit einem Hirntumor zu steigern. Die Problematik ist, dass man weniger zwischen gut- und bösartigen Tumoren im Gehirn unterscheiden kann, sondern eher Lage und Größe des Tumorgeschehens in Betracht ziehen muss.
Symptome
Im Zusammenleben mit seinen vierbeinigen Familienmitgliedern zeigt der Mensch meistens eine große Aufmerksamkeit hinsichtlich gesundheitlicher Veränderungen. Denn viele Krankheiten, auch Hirntumore, lassen sich anhand bestimmter Merkmale erahnen, wenn auch vom Laien nicht genau zu diagnostizieren. Es gibt jedoch eine typische Symptomatik, die unbedingt dem Tierarzt geschildert werden sollte. Dazu gehören körperliche Beschwerden und Verhaltensänderungen.
Körperliche Anzeichen
Leidet der Hund unter einem Gehirntumor, kann sich dieser unter anderem durch folgende körperliche Symptome zeigen:
-
- Schmerzen im Kopfbereich, vor allem bei Berührung oder Licht
- Einschränkung der Augenfunktion, die bis zur plötzlichen Blindheit reichen kann
- Krampfanfälle (Epileptiforme Anfälle) mit wechselnder Intensität
- Störungen im Bewegungsapparat, Torkeln, unsicherer Gang, sogenanntes Einbrechen
- Einschränkung und temporärer Verlust der Orientierung
- Ohnmachtsanfälle (Verlust des Bewusstseins)
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Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Wesensveränderungen
Die Hunde zeigen vor dem Einsetzen körperlicher Auffälligkeiten meist durch ihr Verhalten, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Deshalb ist es wichtig, gegebenenfalls schon kleinere Veränderungen im Wesen des Tiers zu erkennen und einem Tierarzt vorzustellen. Im Falle von Hirntumoren beim Hund kann ein frühzeitiges Erkennen die Lebenserwartung steigern. Dazu gehören zum Beispiel:
- Veränderungen im Temperament: Sonst verspielte Tiere werden lustlos oder sehr ruhig. Umgekehrt können ruhige Hunde zu Hyperaktivität oder Aggressivität neigen.
- Verstärkte Müdigkeit: Schläft der Hund mehr als gewöhnlich oder muss auch beim Spaziergang öfters Pausen einlegen, kann dies auf Beschwerden hinweisen.
- Lethargie: Desinteressiertes Verhalten gegenüber eigentlich geliebten Aktivitäten.
- Weitere Auffälligkeiten: Jeder Hund ist anders, weshalb Sie bei ungewohntem Verhalten über einen längeren Zeitraum lieber den Haustierarzt aufsuchen sollten.
Diagnose
Nach einer Verdachtsdiagnose Hirntumor bei dem zuerst untersuchenden Tierarzt und nach Kontrolle und genauer allgemeiner Untersuchung wird sicher der Ratschlag folgen einen spezialisierten Tierarzt aufzusuchen.
Denn diagnostiziert werden kann ein Gehirntumor häufig nur durch einen auf diesem Gebiet spezialisierten Tierarzt. Die Untersuchung mit einem MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie) kann eine eindeutige Aussage zur Größe und Lage einer Veränderung im Gehirn erbringen. Gleichzeitig sollten auch andere Körperstellen überprüft werden. Denn insbesondere Tumore, die sich in der Lunge, dem Bauch oder bei Hündinnen an der Brust befinden, können auch in das Gehirn metastasieren. Um dies zu erkennen, werden für diese Bereiche meist Röntgenaufnahmen angefertigt oder Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.
Behandlung
Um einen Hirntumor beim Hund zu behandeln und so die Lebenserwartung zu steigern, gibt es verschiedene Wege. Falls möglich wird die Tumormasse zunächst chirurgisch entfernt, dies wird allerdings eher selten ausgeführt, denn: Oft ist dies von der Lage im Gehirn nicht möglich oder zu gefährlich von der Operationstechnik her. Dann sollte über eine Bestrahlungsbehandlung nachgedacht werden. Hier muss von Spezialisten nach einer genauen Untersuchung entschieden werden, ob eine Bestrahlung sinnvoll ist. Ziel ist es, die Tumorbildung im Gehirn bestmöglich entfernen oder zumindest durch die Behandlung auf Zeit in Schach zu halten – und auch um die Begleiterscheinungen einzugrenzen. Oft wird einer Bestrahlungsbehandlung gegenüber einem chirurgischen Eingriff Vorrang gegeben, um das Krankheitsgeschehen zurückzudrängen. Alternativ oder zusätzlich zu den genannten Behandlungen gibt es zahlreiche Erfahrungen mit dem Einsatz der dendritischen Zellentherapie beim Hirntumor des Hundes.
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Häufige Fragen
Wie lange lebt ein Hund mit einem Hirntumor?
Eine konkrete Prognose zur Lebenserwartung ist selbst für die behandelnden Tierärzte meist schwer zu geben, da viele Faktoren in das Krankheitsgeschehen hineinspielen. Beim Hirntumor lässt sich zudem weniger zwischen gut- und bösartig unterscheiden — entscheidender sind in der Regel Lage und Größe des Tumorgeschehens. Eine Behandlung sollte, wenn möglich, auf jeden Fall durchgeführt werden, um die Lebenserwartung zu steigern.
Welche Symptome zeigt ein Hund mit Hirntumor?
Zu den körperlichen Anzeichen gehören unter anderem Schmerzen im Kopfbereich (vor allem bei Berührung oder Licht), Einschränkungen der Augenfunktion bis hin zur plötzlichen Blindheit, Krampfanfälle (epileptiforme Anfälle) mit wechselnder Intensität sowie Störungen im Bewegungsapparat wie Torkeln oder ein unsicherer Gang. Auch Orientierungsverlust und Ohnmachtsanfälle, also ein Verlust des Bewusstseins, können auftreten.
Kündigt sich ein Hirntumor durch Verhaltensänderungen an?
Hunde zeigen meist schon vor dem Einsetzen körperlicher Auffälligkeiten durch ihr Verhalten, dass etwas nicht stimmt. Sonst verspielte Tiere werden lustlos oder sehr ruhig, während ruhige Hunde zu Hyperaktivität oder Aggressivität neigen können; auch verstärkte Müdigkeit und Lethargie gehören dazu. Ein frühzeitiges Erkennen solcher Wesensveränderungen kann die Lebenserwartung steigern, daher sollten sie dem Tierarzt geschildert werden.
Wie wird ein Hirntumor beim Hund diagnostiziert?
Diagnostiziert werden kann ein Gehirntumor häufig nur durch einen auf diesem Gebiet spezialisierten Tierarzt. Eine Untersuchung mit MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie) kann eine eindeutige Aussage zu Größe und Lage der Veränderung im Gehirn erbringen. Gleichzeitig sollten per Röntgen oder Ultraschall auch andere Körperstellen überprüft werden, denn insbesondere Tumore in Lunge, Bauch oder bei Hündinnen an der Brust können in das Gehirn metastasieren, also streuen.
Kann ein Hirntumor beim Hund operiert werden?
Falls möglich wird die Tumormasse zunächst chirurgisch entfernt, dies wird allerdings eher selten ausgeführt, da es von der Lage im Gehirn oft nicht möglich oder von der Operationstechnik her zu gefährlich ist. Häufig wird deshalb einer Bestrahlungsbehandlung der Vorrang gegeben; ob sie sinnvoll ist, müssen Spezialisten nach genauer Untersuchung entscheiden. Ziel ist es, den Tumor bestmöglich zu entfernen oder zumindest auf Zeit in Schach zu halten und die Begleiterscheinungen einzugrenzen.
Gibt es neben Operation und Bestrahlung weitere Behandlungsmöglichkeiten?
Alternativ oder zusätzlich zu Operation und Bestrahlung gibt es zahlreiche Erfahrungen mit dem Einsatz der dendritischen Zelltherapie beim Hirntumor des Hundes. Sie kann damit eine sinnvolle Ergänzung zu den klassischen Behandlungswegen darstellen; welche Kombination infrage kommt, sollte mit dem behandelnden Tierarzt besprochen werden.