TumorerkrankungAutoimmunerkrankung
Immuntherapie für Pferde: Tumor- und Autoimmunerkrankungen
Die Behandlung von Pferden mit Krebs oder Tumoren
Als Pferdebesitzer ist die Diagnose eines Tumors oder Krebs bei Ihrem Liebling meist ein großer Schock. Mit der dendritischen Zelltherapie bieten wir Ihnen eine schonende und immunologische Alternative zu anderen Behandlungsmethoden. Durch unsere Immuntherapie werden die Tumorzellen im Ursprung bekämpft. Außerdem zielt die dendritische Zelltherapie darauf ab, die Lebensqualität Ihres Tieres zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen.
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Schwierigkeiten bei herkömmlichen Behandlungsmethoden
Die herkömmliche Tumortherapie bei Pferden weist viele Schwierigkeiten im Behandlungsablauf auf. Es gibt häufig wenige Therapieoptionen oder diese sind unwirksam. Oft handelt es sich um chirurgisch oder kosmetisch schwer beherrschbare Körperregionen. Außerdem sind die Therapien häufig nicht ambulant durchführbar. Eine Sedation, Teil- oder Vollnarkose ist bei Pferden mit erheblichen tier- und z.B. altersbedingten Risiken behaftet. Auch Rezidive sind häufig zu beobachten.
Die Behandlung mit dendritischen Zellen stellt eine gute Alternative oder Erweiterung der konventionellen Therapien dar. Die Tumorerkrankung kann effektiv behandelt und die Lebenserwartung und Leistungsfähigkeit des an Krebs erkrankten Pferdes erheblich gesteigert werden. Es erfolgt keine zusätzliche Belastung des Tieres, sondern eine „Wiederbelebung“ unseres Patienten durch die schonende Behandlung. Bei der dendritischen Zelltherapie handelt es sich um eine Stimulierung der gesamten körpereigenen Abwehr.
Außerdem können Sie die Immuntherapie von einem unserer Partner oder von Ihrem Haustierarzt durchführen lassen. So wird Ihr Liebling keinen langen Fahrten oder zusätzlichem Stress ausgeliefert.
Sie sind unsicher und möchten uns Ihren Fall vorstellen? Kein Problem, benutzen Sie einfach das Formular und stellen Sie uns Ihren Fall vor. Wir rufen Sie umgehend zurück und besprechen mit Ihnen zusammen die mögliche Behandlung Ihres Pferdes. Auch die richtige Fütterung bei einer Tumorerkrankung kann die Behandlung wirkungsvoll unterstützen.
Informationen zu Tumorarten und der Behandlung
Wir haben Ihnen Informationen zu verschiedenen Tumorarten zusammengestellt. Hier erfahren Sie mehr zu den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs und Tumoren.
Die häufigste Tumorart bei Pferden ist das Equine Sarkoid. Aber auch andere Tumore (zum Beispiel Melanome, Fibrosarkome, Plattenepithelkarzinome) wurden schon erfolgreich mit dendritischen Tumorvakzinen behandelt.
Eine besondere Herausforderung sind die seltenen Tumorarten — denn was selten ist, wird zunächst oft für etwas anderes gehalten. Ein Beispiel dafür ist der Mammatumor beim Pferd: Eine Umfangsvermehrung am Euter der Stute wird in aller Regel zuerst als Euterentzündung eingeordnet, dabei waren nahezu alle bisher beschriebenen Tumoren der Milchdrüse bösartig. Bleibt eine Schwellung trotz Behandlung bestehen oder nimmt sie sogar zu, lohnt sich der genauere Blick. Auch das Hämangiosarkom beim Pferd gehört zu den selteneren, bösartigen Tumorarten, die zunächst leicht übersehen werden. Etwa ein Drittel aller Tumoren beim Pferd findet sich im Kopfbereich; mehr dazu auf der Seite zu den Tumoren des Kiefer- und Mundbereiches beim Pferd.
Einen vollständigen Überblick über alle Tumorarten, die bei Pferden vorkommen, finden Sie in der Übersicht der Tumorarten bei Pferden.
Autoimmunerkrankungen beim Pferd
Nicht jede chronische Erkrankung des Pferdes ist ein Tumor: Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich die körpereigene Abwehr gegen den eigenen Organismus — typisch sind schubweise Verläufe, etwa die wiederkehrenden Augenentzündungen der ERU oder Hautveränderungen, die auf übliche Behandlungen nur vorübergehend ansprechen. Auch diese Patienten werden behandelt: Die dendritische Zelltherapie zielt hier darauf, die fehlgeleitete Immunreaktion zu normalisieren, statt sie dauerhaft zu unterdrücken. Einen Überblick über Anzeichen, Diagnose und Behandlungswege gibt die Seite Autoimmunerkrankungen bei Hund, Katze und Pferd; die Behandlung selbst ist unter Dendritische Zelltherapie bei Autoimmunerkrankungen beschrieben.
Die wichtigsten autoimmun bedingten Krankheitsbilder beim Pferd:
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Häufige Fragen
Welche Tumorarten kommen bei Pferden am häufigsten vor?
Die häufigste Tumorart bei Pferden ist das Equine Sarkoid. Daneben treten unter anderem Melanome, Fibrosarkome (Bindegewebstumore) und Plattenepithelkarzinome auf, die ebenfalls bereits erfolgreich behandelt wurden.
Warum ist die herkömmliche Tumorbehandlung beim Pferd oft schwierig?
Bei Pferden gibt es häufig nur wenige Therapieoptionen, oder diese sind unwirksam. Oft handelt es sich zudem um chirurgisch oder kosmetisch schwer beherrschbare Körperregionen, und viele Therapien sind nicht ambulant durchführbar. Auch Rezidive, also das Wiederauftreten des Tumors, sind häufig zu beobachten.
Ist eine Narkose beim Pferd mit Tumor riskant?
Eine Sedation, Teil- oder Vollnarkose ist bei Pferden in der Regel mit erheblichen tier- und zum Beispiel altersbedingten Risiken behaftet. Das ist einer der Gründe, warum die chirurgische Tumorbehandlung beim Pferd oft schwer umsetzbar ist.
Gibt es eine Tumorbehandlung für Pferde ohne lange Klinikaufenthalte?
Die dendritische Zelltherapie stellt eine Alternative oder Erweiterung der konventionellen Therapien dar; dabei wird die gesamte körpereigene Abwehr stimuliert. Sie kann von einem Partner oder vom eigenen Haustierarzt durchgeführt werden, sodass lange Fahrten und zusätzlicher Stress entfallen. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen.