Tumorerkrankung

Holmium als Zusatzbehandlung bei Plattenepithelkarzinom im Maul der Katze

Das orale Plattenepithelkarzinom der Katze ist leider eine schwierig zu behandelnde Tumorerkrankung der Katze. Ursache dafür ist, dass es den Besitzern häufig schwer fällt früh genug Veränderungen im Maul der Katze zu erkennen. Erste Symptome werden häuifg übersehen.

Symptome vom Plattenepithelkarzinom im Maul bei der Katze

Sehr unspezifische Symptome für ein Plattenepithelkarzinom bei der Katze im Maul sind z.B.

  • Reiben am Mund/Mundwinkel oder auch in die Mundschleimhaut hinein, als ob ein Fremdkörper vorhanden wäre
  • Verringerte Futteraufnahme
  • verringertes Allgemeinbefinden (Katze zieht sich zurück)
  • Mundausfluss, viel Speicheln
  • Mundgeruch

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Früherkennung ist besonders wichtig

Generell ist es deshalb wichtig die Erkrankung so früh als möglich zu erkennen. Deshalb sollte man bei den genannten Symptomen sofort einen Tierarzt hinzuziehen. Katezn verstekcen leider Krankheitssymptome lange. Die umgehende chirurgische Behandlung und bestmögliche Entfernung des Geschwulstgewebes sollte nach einer Verdachtsdiagnose Plattenepithelkarzinom ausgeführt werden.

Zusätzliche Behandlung mit Holmium

Als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit beim oralen Plattenepithelkarzinom der Katze bietet die tierärztliche Fakultät der Universität Utrecht den Einsatz von Holmium-Partikeln an. Dabei werden diese Partikel direkt in die Veränderungen injiziert. Leider handelt es sich dabei um einen radioaktiven Wirkstoff, die Katzen müssen einige Zeit in Quarantäne bleiben. Die Quarantäne bei der Behandlung mit Holmium ist nötig, damit die Patienten die radioaktiven Stoffe nicht mit nach Hause bringen. Die Ausscheidungen der Katze bei der Therapie mit Holmium können auch die radioaktiven Stoffe enthalten. Ein Kontakt von Familienmitgliedern mit Holmium ist unbedingt zu vermeiden.

Behandlung mit dendritischer Zelltherapie

Einfacher ist deshalb der Einsatz einer immunologischen Behandlung mit dendritischen Zellen. Diese kann zusammen mit Ihrem Haustierarzt ausgeführt werden kann und bedeutet deswegen weniger Stress für alle Beteiligten. Die dendritische Zelltherapie kann helfen, die Lebenserwartung bei Katzen mit einem Plattenepithelkarzinom im Maul zu verlängern. Im Gegensatz zur Behandlung mit Holmium ist die dendritische Zelltherapie für Sie und Ihre Familie nicht gefährlich.

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Häufige Fragen

Welche Symptome hat eine Katze mit einem Plattenepithelkarzinom im Maul?

Die Symptome sind sehr unspezifisch: Dazu gehören Reiben am Mund oder Mundwinkel, als ob ein Fremdkörper vorhanden wäre, eine verringerte Futteraufnahme, ein verringertes Allgemeinbefinden (die Katze zieht sich zurück) sowie Mundausfluss mit viel Speicheln und Mundgeruch. Bei solchen Anzeichen sollte sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Warum wird ein Plattenepithelkarzinom im Maul der Katze oft erst spät erkannt?

Den Besitzern fällt es häufig schwer, Veränderungen im Maul der Katze früh genug zu erkennen, sodass erste Symptome oft übersehen werden. Hinzu kommt, dass Katzen Krankheitssymptome in der Regel lange verstecken — die Früherkennung ist bei dieser schwierig zu behandelnden Tumorerkrankung deshalb besonders wichtig.

Wie wird ein Plattenepithelkarzinom im Maul der Katze behandelt?

Nach einer Verdachtsdiagnose sollte umgehend die chirurgische Behandlung mit bestmöglicher Entfernung des Geschwulstgewebes erfolgen. Als zusätzliche Möglichkeit wird an der Universität Utrecht die Injektion von Holmium-Partikeln angeboten. Ergänzend kann eine immunologische Behandlung mit dendritischen Zellen eingesetzt werden — eine Immuntherapie, die zusammen mit dem Haustierarzt ausgeführt werden kann und helfen kann, die Lebenserwartung von Katzen mit einem Plattenepithelkarzinom im Maul zu verlängern.

Was ist die Holmium-Behandlung beim Plattenepithelkarzinom der Katze?

Die tierärztliche Fakultät der Universität Utrecht bietet als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit den Einsatz von Holmium-Partikeln an, die direkt in die Veränderungen injiziert werden. Dabei handelt es sich allerdings um einen radioaktiven Wirkstoff, weshalb besondere Schutzmaßnahmen nötig sind.

Warum muss die Katze bei einer Holmium-Behandlung in Quarantäne?

Die Quarantäne ist nötig, damit die Patienten die radioaktiven Stoffe nicht mit nach Hause bringen. Auch die Ausscheidungen der Katze können während der Therapie radioaktive Stoffe enthalten; ein Kontakt von Familienmitgliedern mit Holmium ist unbedingt zu vermeiden.

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