Alternative Krebstherapie beim Hund
Krebs, die mit am weitesten verbreitete Zivilisationskrankheit, betrifft mittlerweile auch immer mehr Hunde. Die Anzahl der an einem bösartigen Tumor erkrankten Hunde steigt jährlich – Umwelteinflüsse und veränderte Lebensbedingungen spielen hier als Ursachen mit hinein.
Mit der steigenden Anzahl der Krebspatienten werden auch immer mehr Stimmen nach Alternativen zur Behandlung von Krebs laut. Wo Strahlentherapie und Chemotherapie noch vor einigen Jahren als die einzige Möglichkeit galten, können Sie Ihrem Hund mittlerweile einige alternative Krebstherapien aufzeigen – darunter auch die dendritische Zelltherapie.
Gerne zeigen wir Ihnen auch nähere Informationen über unsere Alternative zur Chemotherapie auf.
Die Umstellung der Ernährung als Behandlung
Das Internet bietet zahlreiche Vorschläge, gegen den Krebs Ihres geliebten Vierbeiners vorzugehen. Oft stößt man dabei auf den Vorschlag eine Ernährungsumstellung vorzunehmen, aber auch für ausreichende Bewegung zu sorgen. Diese beiden Faktoren alleine schaffen den Tumor aber nicht aus der Welt.
Eine Umstellung der Ernährung und viel Bewegung sollte präventiv als auch im Rahmen einer entsprechenden Behandlung erfolgen. Im Verlauf der dendritischen Zelltherapie können Sie auch Kontakt zu unserer Ernährungsspezialistin aufnehmen und einen Futterplan für Ihren Vierbeiner aufstellen der gezielt auf die Anforderungen der Krebserkrankung eingeht. Genauso kann mit einer Tierphysiotherapeutin ein trainingsprgramm für Ihren Hund besprochen werden!
Zur Bekämpfung einer Krebserkrankung Ihres Hundes sollten Sie sich aber nicht allein auf eine Futterumstellung verlassen.
Alternative Krebstherapie – das Immunsystem Ihres Hundes stärken
Viele herkömmliche Krebsbehandlungen fußen auf der Grundlage, dass die Tumorzellen durch giftige Stoffe am Wachstum gehindert und zerstört werden. Bei diesen Behandlungen wird jedoch ebenfalls das gesunde Gewebe angegriffen, da Chemotherapeutika und andere Mittel nicht zu differenzieren wissen.
Bei der dendritischen Zelltherapie hingegen wird das Immunsystem Ihres Vierbeiners in sich selbst gestärkt. Dabei entnehmen wir Ihrem Hund Blutproben, die in unserem eigenen Labor verarbeitet werden. In einem ausgeklügelten Prozess werden so die dendritischen Zellen aus dem Blut kultiviert und in eine individuelle Behandlung gewandelt. Diese wird Ihrem Hund per Injektion verabreicht.
Eine besonders schonende alternative Krebsbehandlung
Chemotherapie und Strahlentherapie rufen bei einer Vielzahl der Patienten eine Reihe an strapaziösen Nebenwirkungen hervor. Diese reichen von Erbrechen über Blutarmut bis hin zu Blutvergiftungen. Weiterhin können die inneren Organe des Hundes stark beschädigt werden. Die dendritische Zelltherapie hingegen zeichnet sich meist nur durch leichte Nebenwirkungen aus. Es können grippeähnliche Symptome wie leichtes Fieber, Schüttelfrost oder eine Abgeschlagenheit bei Ihrem Hund auftreten. Diese halten jedoch nur ein bis zwei Tage nach der Injektion an. Zudem sind die Symptome eine Reaktion des Immunsystems und wichtig für die Therapie. So zeigt uns der Körper Ihres Hundes, dass er auf die Behandlung reagiert.
Ein weiterer Vorteil für Ihr Tier: die Behandlung muss nicht in einer weit entfernten Tierklinik erfolgen, sondern kann bei Ihrem Tierarzt durchgeführt werden.
Dr. Thomas Grammel ist Tierarzt aus Osterode am Harz. Er führte die Tierklinik Dr. Grammel in zweiter Generation seit 1989. Im Jahre 2019 hat er sie an seine Schwiegertochter Marina Grammel und seinen Sohn Dr. Lukas Grammel übergeben (heute Tiergesundheitszentrum Südharz). Im Schwerpunkt betreut heute Dr. Thomas Grammel deutschlandweit Tiere mit unterschiedlichen Tumorerkrankungen. Dabei behandelt er die Tiere selber vor Ort in Osterode im TGZ Südharz, er berät deutschlandweit aber auch Kolleginnen und Kollegen sowie Patientenbesitzer zur immunologischen Behandlung mit dendritischen Zellen bei erkrankten Tieren. Wichtig ist dabei immer die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Vierbeiner. Dr. Grammel hat an zahlreichen Kongressen im In- und Ausland teilgenommen und seine Arbeit erfolgreich vorgestellt.