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Biopsie beim Hund

Als Biopsie wird die Entnahme von Gewebeproben bezeichnet. So kann untersucht werden, ob die Zellen in einem bestimmten Gewebe des Hundes verändert sind. Dadurch können Erkenntnisse über eine Vielzahl von Erkrankungen gewonnen werden.

Es ist möglich, die Gewebeprobe aus fast allen Organen - aus der Haut, den Knochen, Muskeln, Lymphknoten und den inneren Organe zu entnehmen und zu untersuchen.

Spezialfall einer Biopsie ist in den letzten Jahren die sogenannte Liquid Biopsy (also flüssige Biopsie) geworden. Hiermit wird die Entnahme von nicht festem, biologischen Material bezeichnet. Dies ist meistens Blut, kann abver zum Beispiel Bauchflüssigkeit, Rückenmarksflüssigkeit oder Urin sein. Wie die herkömmliche Biopsie, wird diese Untersuchungsart hauptsächlich zur Diagnose und Überwachung von Krankheiten, vor allem Tumorerkrankungen. Das Verfahren wurde durch Fortschritte bei der DNA-Sequenzierung erst möglich und wird intensiv beim Menschen eingesetzt. Bei Tieren gibt es erst erste Ansätze der Nutzung der Technik Liquid Biopsie.

Grund einer Biopsie

Eine Biopsie wird durchgeführt, um Zellveränderungen bei dem betroffenen Tier zu ermitteln. Diese entstehen zum Beispiel durch Tumorerkrankungen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von veränderten (entarteten Zellen). Insbesondere bei Tumoren können nur Entnahmen des Gewebes Aufschluss über den Tumor selbst und die Tumorart geben.

Biopsien werden auch bei Autoimmunerkrankungen, verschiedenen Hauterkrankungen, Störungen im Bereich der Haarfolikel und Pigmentierungsstörungen durchgeführt.

Durchführung

Bevor eine Biopsie durchgeführt wird, führt der Tierarzt zunächst eine Blutuntersuchung durch. Durch diese wird festgestellt, ob die Blutgerinnung bei dem Hund gestört ist. Ist das nicht der Fall, wird die für die Biopsie relevante Hautpartie geschoren. So kann die Biopsie ohne Störfaktoren wie Schmutz im Fell durchgeführt werden.

Vor Beginn wird die im Bereich der Biopsie befindliche Hautpartie bei Ihrem Hund durch den Tierarzt örtlich betäubt. Zum Teil werden die Hunde auch kurz sediert, um sicher Proben nehmen zu können. Dann kann die Biopsie durchgeführt werden.

Damit das Ergebnis eindeutig ist und der Tierarzt mehrere Untersuchungen durchführen kann, werden in der Regel mehrere Gewebeproben entnommen.

Hunde haben bei der Biopsie durch die örtliche Betäubung in der Regel keine langanhaltenden Schmerzen.

Entnahmetechnik

Je nachdem, an welcher Körperstelle die Gewebeproben entnommen werden müssen, wird die Biopsie unterschiedlich durchgeführt. Sollen Zellen der Oberhaut untersucht werden, so lassen sich die Proben beispielsweise gut mit Hautstanzen entnehmen. Proben der inneren Organe werden bei Hunden mithilfe einer sogenannten Biopsie-Hohlnadel entnommen. Muss das Knochengewebe untersucht werden, so wird ein Trepan, eine Art Miniatur-Bohrer dafür benutzt. Bei den beiden letzteren Methoden werden zeitgleich bildgebende Verfahren genutzt, um die Biopsie zu kontrollieren.

Teilweise ist es auch notwendig, einen chirurgischen Eingriff durchzuführen, um an eine bestimmte Gewebeprobe zu kommen bzw. bei einem Eingriff werden Befunde erhoben, die eine Biopsie nowendig machen.

Diagnose

Die Untersuchung der entnommenen Zellen erfolgt mikroskopisch. Diese wird entweder durch den Tierarzt (bei entsprechender Qualifikation) oder durch einen Spezialisten durchgeführt. Je nach Ergebnis wird dann ein geeigneter Behandlungsplan für Ihren Hund aufgestellt. Der Bericht vom Pathologen ist in der Regel für den Laien schwer zu lesen. Schicken Sie uns den Bericht von Ihrem Hund und wir helfen Ihnen, den Bericht zu verstehen und zu interpretieren.

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Fallbeispiele

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Fallbeispiele zur Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie.