Hämangiosarkom beim Hund
Bei einem Hämangiosarkom beim Hund handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der aus Endothelzellen hervorgeht — also aus den Zellen, die die Blutgefäße von innen auskleiden. Ältere Bezeichnungen sind Hämangioendotheliom oder Angiosarkom. Weil der Tumor selbst aus Gefäßgewebe besteht, ist er brüchig und blutet leicht: Viele Krankheitszeichen entstehen nicht durch die Geschwulst selbst, sondern durch Einblutungen in Körperhöhlen. Hunde erkranken deutlich häufiger als andere Tierarten; auf das Hämangiosarkom entfallen etwa 2 % aller Tumorerkrankungen des Hundes. Sein gutartiges Gegenstück ist das Hämangiom.
Inhaltsverzeichnis
- Vorkommen und Rassedisposition
- Lokalisationen: Milz, Herz, Haut, Leber
- Stadieneinteilung
- Symptome
- Verlauf und Metastasierung
- Diagnose
- Behandlung
- Sonderform im Ligamentum falciforme
- Prognose
- Früherkennung
- Fallbeispiele
- Quellen
Vorkommen und Rassedisposition
Das Hämangiosarkom (kurz HSA) tritt überwiegend bei mittelalten und alten Hunden auf. Grundsätzlich kann jede Rasse erkranken; gehäuft betroffen sind jedoch großrahmige Rassen, allen voran Deutscher Schäferhund, Golden Retriever und Labrador Retriever. Diese Häufung deutet auf eine erbliche Veranlagung hin. Beim Golden Retriever untersucht die Golden Retriever Lifetime Study der Morris Animal Foundation seit Jahren die Ursachen — das Hämangiosarkom gehört dort zu den häufigsten Todesursachen.
Lokalisationen: Milz, Herz, Haut, Leber
Am häufigsten entsteht das Hämangiosarkom beim Hund in der Milz: Es ist der häufigste bösartige Milztumor, bezogen auf alle Milzveränderungen liegt sein Anteil bei etwa 40 bis 50 %. Zugleich gilt: Rund die Hälfte aller Milzveränderungen erweist sich feingeweblich als gutartig — ein Knoten an der Milz ist deshalb noch keine Diagnose. Die organbezogenen Fragen (Ultraschallbefund, Ruptur, Milzentfernung, Kosten) behandelt der eigene Themenbereich zum Milztumor beim Hund.
Zweithäufige Lokalisation ist das Herz, vor allem der rechte Vorhof und das rechte Herzohr: Das Hämangiosarkom ist mit etwa 69 % der häufigste Herztumor des Hundes (Ware und Hopper 1999). Näheres auf der Seite zum Hämangiosarkom am Herz beim Hund.
An Haut und Unterhaut verhält sich der Tumor anders: Auf die Haut beschränkte (dermale) Hämangiosarkome haben nach chirurgischer Entfernung eine deutlich günstigere Prognose, während Formen in Unterhaut und Muskulatur eine größere Metastasierungstendenz zeigen. Ausführlich auf der Seite zum Hämangiosarkom der Haut beim Hund.
Darüber hinaus kommen primäre Hämangiosarkome in der Leber und — selten — an anderen Orten vor, etwa im Ligamentum falciforme (siehe Sonderform).
Stadieneinteilung
Klinisch wird das Hämangiosarkom des Hundes nach dem TNM-Schema eingeteilt — T beschreibt den Primärtumor, N die Lymphknoten, M die Fernmetastasen:
| Kategorie | Bedeutung |
|---|---|
| T0 | kein Hinweis auf einen Primärtumor |
| T1 | Tumor unter 5 cm Durchmesser, auf das Ursprungsgewebe begrenzt |
| T2 | Tumor über 5 cm, rupturiert oder in die Unterhaut einwachsend |
| T3 | Tumor wächst in Nachbargewebe ein, einschließlich Muskulatur |
| N0 / N1 / N2 | keine / regionale / entfernte Lymphknoten beteiligt |
| M0 / M1 | keine Fernmetastasen / Fernmetastasen vorhanden |
| Stadium | Definition |
|---|---|
| I | T0 oder T1, N0, M0 |
| II | T1 oder T2, N0 oder N1, M0 |
| III | T2 oder T3, jedes N, M1 |
Für das Hämangiosarkom der Milz hat sich daneben eine einfache klinische Einteilung durchgesetzt, die auch die maßgebliche Prognosestudie von Wendelburg et al. (2015) verwendet: Stadium I — auf die Milz begrenzt, nicht rupturiert; Stadium II — rupturiert (geplatzt), ohne Fernmetastasen; Stadium III — mit Fernmetastasen.
Symptome
Die Beschwerden hängen von der Lokalisation ab und sind lange Zeit unspezifisch. Gemeinsam ist allen Formen die Blutungsneigung des Tumors.
Bei Sitz in Milz oder Leber:
- zunehmende Müdigkeit und Leistungsschwäche
- Appetitlosigkeit, gelegentliches Erbrechen
- zunehmender Bauchumfang
- blasse Schleimhäute, Blutarmut (Anämie)
- plötzliche Schwächeepisoden bis hin zum Zusammenbrechen auf den Hinterbeinen
Kennzeichnend ist ein wellenförmiger Verlauf: Kleine Einblutungen werden vom Körper abgebaut, der Hund erholt sich scheinbar — bis zur nächsten Blutung. Reißt der Tumor ein (Ruptur), blutet er in die freie Bauchhöhle; es kommt zu Kreislaufschwäche, flacher Atmung und erhöhtem Puls bis hin zum Schock. Das ist ein Notfall, der sofort in eine Klinik gehört — die Notoperation wird entgegen einer verbreiteten Annahme in aller Regel überstanden, wie die Seite zum geplatzten Milztumor ausführlich beschreibt.
Bei Sitz am Herzen: Leistungsabfall, Mattigkeit, leise Herztöne und ein Herzbeutelerguss (Flüssigkeit im Herzbeutel), der das Herz zunehmend einengt.
Bei Sitz in Haut oder Unterhaut: rötliche bis blaurote Knoten oder Umfangsvermehrungen, teils mit Blutungsneigung.
Verlauf und Metastasierung
Der Verlauf des viszeralen — also die inneren Organe betreffenden — Hämangiosarkoms ist aggressiv. Der Tumor metastasiert früh, streut also Tochtergeschwülste in andere Organe: bevorzugt in Leber, Bauchnetz und Lunge, daneben auch ins Herz. In vielen Fällen liegen bei der Diagnosestellung bereits Metastasen vor, auch wenn sie in der Bildgebung noch nicht sichtbar sind. Darüber hinaus wächst das Hämangiosarkom infiltrativ in das umgebende Gewebe ein und neigt nach einer Operation zum Rezidiv, also zum Wiederauftreten.
Metastasen in der Skelettmuskulatur
Eine Untersuchung von Carloni et al. (2019) ging der Frage nach, wie häufig Hämangiosarkome in die Skelettmuskulatur streuen. Dazu erhielten 61 Hunde mit Hämangiosarkom — überwiegend der Milz, seltener der Leber — eine Computertomographie (CT) des gesamten Körpers. Bei 15 der 61 Hunde (rund 25 %) fanden sich Muskelmetastasen; Rüden waren dabei deutlich häufiger betroffen als Hündinnen (35,9 % gegenüber 4,5 %). Von den Hunden mit Muskelmetastasen zeigten 60 % Lahmheiten oder Bewegungsunlust. Die Autoren empfehlen deshalb, bei unklarem Leistungsabfall oder Lahmheit eines Hämangiosarkom-Patienten gezielt nach Muskelmetastasen zu suchen, etwa mit einer Kontrastmittel-CT.
Diagnose
Am Anfang stehen die bildgebenden Verfahren: Ultraschall des Bauchraums, Röntgenaufnahmen des Brustkorbs und ein Herzultraschall, da das Hämangiosarkom auch am rechten Herzvorhof sitzen kann. Ergänzend gehören ein Blutbild mit Gerinnungswerten dazu — häufig fallen eine Blutarmut, eine verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder Gerinnungsstörungen auf.
Die endgültige Diagnose wird feingeweblich gesichert, in der Regel am operativ entnommenen Gewebe. Auf eine Punktion oder Biopsie vor der Operation wird bei Verdacht auf ein Hämangiosarkom der Milz meist verzichtet, weil die Blutungsgefahr hoch ist und eine Nadelprobe nur einen kleinen Ausschnitt trifft.
Behandlung
Chirurgie
Wo immer möglich, steht die operative Entfernung des Tumors am Anfang der Behandlung: bei Sitz in der Milz die Splenektomie (vollständige Entfernung der Milz), bei Hauttumoren die Entfernung im gesunden Gewebe, am Herzen in geeigneten Fällen die Resektion des Herzohrs. Dabei sollte der gesamte Bauchraum sorgfältig auf weitere Tumorherde untersucht werden.
Chemotherapie
Die Studienlage zur anschließenden (adjuvanten) Chemotherapie ist uneinheitlich. Hammer et al. (1991) berichteten unter einem Kombinationsprotokoll aus Vincristin, Doxorubicin und Cyclophosphamid bei 15 Hunden eine mediane Überlebenszeit von 172 Tagen. Sorenmo et al. (2004) fanden unter einem dosisintensivierten Doxorubicin-Protokoll bei 20 Hunden mediane Überlebenszeiten von 257 Tagen im Stadium I, 210 Tagen im Stadium II und 107 Tagen im Stadium III. Wendelburg et al. (2015) konnten dagegen bei 208 Hunden mit Hämangiosarkom der Milz über den gesamten Beobachtungszeitraum keinen signifikanten Überlebensvorteil einer zusätzlichen Chemotherapie feststellen. Sie ist damit weder pauschal abzulehnen noch pauschal als lebensverlängernd darzustellen; die Entscheidung fällt im Einzelfall, auch mit Blick auf die Nebenwirkungen.
Bestrahlung
Eine Strahlentherapie kommt beim Hämangiosarkom vor allem palliativ in Betracht — also zur Linderung, nicht zur Heilung: beim kardialen Hämangiosarkom zur Verringerung wiederkehrender Herzbeutelergüsse (Nolan et al. 2017, Wakamatsu et al. 2025) und beim Hauttumor zur lokalen Behandlung, wenn eine vollständige Entfernung nicht gelingt.
Dendritische Zelltherapie
Nach der operativen Entfernung des Tumors ist die dendritische Zelltherapie eine sinnvolle Ergänzung, um das Immunsystem gegen verbliebene Tumorzellen zu aktivieren: Dendritische Zellen präsentieren anderen Abwehrzellen Merkmale des Tumors und richten die Abwehr dadurch gezielt auf ihn aus. Die Behandlung wird beim Haustierarzt durchgeführt und lässt sich mit den etablierten Verfahren kombinieren.
Für das Hämangiosarkom der Milz liegen prospektive Daten vor: Spiller et al. (2024) behandelten 42 Hunde, bei denen nach einer Splenektomie ein Hämangiosarkom im Stadium II gesichert war, mit autologen — aus dem Blut des jeweiligen Patienten gewonnenen — dendritischen Zellen. Die mediane Überlebenszeit betrug 203 Tage; in der Teilgruppe mit vollständiger Therapie (mindestens drei Applikationen) 256 Tage, die Ein-Jahres-Überlebensrate 29 %. Die Fallzahl ist klein, eine randomisierte Kontrollgruppe fehlte; die Autoren halten weitere Untersuchungen ausdrücklich für erforderlich. Ein Heilungsversprechen lässt sich daraus nicht ableiten.
In einer kleinen Pilotstudie kombinierten Konduri et al. (2019) eine dendritische Zellvakzine mit niedrig dosiertem Doxorubicin bei splenektomierten Hunden; das mediane Überleben der fünf protokollgemäß behandelten Tiere lag bei 109 Tagen, ein Hund lebte 16 Monate und war bei der Sektion tumorfrei. Auch hier gilt: sehr kleine Fallzahl, keine Kontrollgruppe.
Weitere immunologische Ansätze
Lucroy et al. (2020) untersuchten eine autologe Tumorvakzine — einen aus dem eigenen Tumorgewebe hergestellten Impfstoff — bei acht Hunden mit Milz-Hämangiosarkom im Stadium III. Die mediane Überlebenszeit von 142 Tagen entsprach der einer historischen Vergleichsgruppe mit klassischer Chemotherapie (ebenfalls 142 Tage) und lag über der von Hunden mit alleiniger Operation (41 Tage) — bei der Vakzine traten dabei keine behandlungsbedingten Nebenwirkungen auf, unter der Chemotherapie dagegen bei rund 43 % der Tiere. Ein Überlebensvorteil gegenüber der Chemotherapie ergab sich nicht.
Propranolol
Für den Betablocker Propranolol gibt es Hinweise aus Labor- und ersten klinischen Untersuchungen, dass er den Stoffwechsel von Hämangiosarkomzellen stört; eine Phase-I-Studie fand allerdings keinen erkennbaren Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Die Datenlage fasst die Seite zu Propranolol beim Hämangiosarkom zusammen.
Thalidomid
Bray et al. (2018) behandelten 15 Hunde nach Splenektomie dauerhaft mit Thalidomid, einem Hemmstoff der Blutgefäßneubildung: Die mediane Überlebenszeit lag bei 172 Tagen, im Stadium II bei 303 Tagen gegenüber 40 Tagen im Stadium III; ein Drittel der Hunde überlebte länger als ein Jahr. Eine Kontrollgruppe fehlte. In einer Folgearbeit zeigten Bray und Munday (2020) an neun Hunden, dass Thalidomid die Bildung des Gefäßwachstumsfaktors VEGF (vascular endothelial growth factor) in Metastasen messbar unterdrückt. Beide Untersuchungen sind klein; der Ansatz gilt als experimentell.
Sonderform: Hämangiosarkom im Ligamentum falciforme
Selten entsteht das Hämangiosarkom im Ligamentum falciforme, einem Fettgewebsband zwischen Bauchwand und Leber. Mendez et al. (2020) beschrieben sieben Hunde mit dieser Lokalisation: Das mediane Gesamtüberleben nach chirurgischer Entfernung betrug 339 Tage, die Ein-Jahres-Überlebensrate 50 %. Die vier Hunde mit anschließender Chemotherapie lebten im Median 394 Tage, die Hunde ohne 83 Tage. Bei nur sieben Fällen sind diese Zahlen jedoch vorsichtig zu bewerten; sie deuten an, dass diese Sonderform günstiger verlaufen könnte als die häufigeren viszeralen Formen.
Prognose
Die Prognose hängt entscheidend von Lokalisation und Stadium ab.
Viszerales Hämangiosarkom: Maßgeblich sind die Stadienwerte von Wendelburg et al. (2015) für das Hämangiosarkom der Milz nach Splenektomie — medianes Überleben etwa 5,5 Monate im Stadium I, etwa 2 Monate im Stadium II und etwa 0,9 Monate im Stadium III. Der Median ist dabei der Wert, den die eine Hälfte der Tiere über- und die andere unterschreitet; Einzelverläufe können deutlich abweichen. Mehr dazu auf der Seite zur Lebenserwartung beim Milztumor.
Hämangiosarkom der Haut: Auf die Haut beschränkte Formen haben nach vollständiger Entfernung eine deutlich bessere Prognose — Näheres auf der Seite zum Hämangiosarkom der Haut.
Weitere Prognosefaktoren: Vergrößerte sternale Lymphknoten — also die Lymphknoten am Brustbein, die das Bauchfell mit drainieren — waren bei Hunden mit Hämangiosarkom in der Untersuchung von Kelsey et al. (2022) mit einem kürzeren Überleben verbunden. Die Rassegröße scheint dagegen wenig zu ändern: Story et al. (2020) fanden zwischen kleinen und großen Rassen keinen signifikanten Überlebensunterschied (median 116 gegenüber 97 Tagen). Auf molekularer Ebene war eine hohe Expression des Enzyms KDM2B (Histon-Lysindemethylase 2B) mit kürzerem Überleben verbunden (Gulay et al. 2022) — Praxisangebote der Labore gibt es dazu bislang nicht.
Früherkennung
Für das Hämangiosarkom werden Bluttests zur Früherkennung entwickelt; ein Verfahren auf Basis maschinellen Lernens erreichte in einer ersten Untersuchung eine Spezifität von 95 %. Den Stand der Entwicklung — einschließlich der Frage, welche Tests derzeit überhaupt verfügbar sind — beschreibt die Seite zur Früherkennung des Hämangiosarkoms beim Hund.
Für Tierärzte fasst die Fachinformation zum Hämangiosarkom die Studiendaten kompakt zusammen.
Fallbeispiele
Die folgenden Berichte schildern den Verlauf einzelner Patienten; allgemeine Aussagen zu Wirksamkeit oder Prognose lassen sich daraus nicht ableiten:
- Otto — Hämangiosarkom am Bein
- Lucky — Hämangiosarkom am Lidrand
- Lessy — geplatzter Milztumor (Hämangiosarkom)
- Lolita — Hämangiosarkom an der Milz
Quellen
- Mullin C, Clifford CA (2020): Hemangiosarcoma, in: Vail DM, Thamm DH, Liptak JM (Hrsg.), Withrow & MacEwen’s Small Animal Clinical Oncology, 6th Ed., St. Louis, MO, 773–778
- Kessler M (2022): Hämangiom und Hämangiosarkom, in: Kessler M, Kleintieronkologie, 4. Aufl., Stuttgart, 327 ff.
- Clifford CA, de Lorimier LP (2014): Canine Hemangiosarcoma, in: Bonagura JD, Twedt DC (Hrsg.), Kirk’s Current Veterinary Therapy XV, St. Louis, MO
- Ware WA, Hopper DL (1999): Cardiac tumors in dogs: 1982–1995, J Vet Intern Med 13(2):95–103
- Wendelburg KM et al. (2015): Survival time of dogs with splenic hemangiosarcoma treated by splenectomy with or without adjuvant chemotherapy: 208 cases (2001–2012), J Am Vet Med Assoc 247(4):393–403
- Hammer AS et al. (1991): Efficacy and toxicity of VAC chemotherapy (vincristine, doxorubicin, and cyclophosphamide) in dogs with hemangiosarcoma, J Vet Intern Med 5(3):160–166
- Sorenmo KU et al. (2004): Efficacy and toxicity of a dose-intensified doxorubicin protocol in canine hemangiosarcoma, J Vet Intern Med 18(2):209–213
- Carloni A et al. (2019): Prevalence, distribution, and clinical characteristics of hemangiosarcoma-associated skeletal muscle metastases in 61 dogs: A whole body computed tomographic study, J Vet Intern Med 33(2):812–819, doi: 10.1111/jvim.15456
- Mendez SE, Sykes Crumplar SE, Durham AC (2020): Primary Hemangiosarcoma of the Falciform Fat in Seven Dogs (2007–2015), J Am Anim Hosp Assoc 56(2):120–126, doi: 10.5326/JAAHA-MS-6967
- Kelsey JL et al. (2022): Prognostic value of sternal lymphadenopathy on malignancy and survival in dogs undergoing splenectomy, Vet Comp Oncol 20(1):1–7, doi: 10.1111/vco.12700
- Story AL et al. (2020): Outcomes of 43 small breed dogs treated for splenic hemangiosarcoma, Vet Surg 49(6):1154–1163, doi: 10.1111/vsu.13470
- Spiller V, Vetter M, Dettmer-Richardt C, Grammel T (2024): Prospective study of successful autologous dendritic cell therapy in dogs with splenic stage II hemangiosarcoma, The Veterinary Journal 306:106196, doi: 10.1016/j.tvjl.2024.106196
- Konduri V et al. (2019): Dendritic cell vaccination plus low-dose doxorubicin for the treatment of spontaneous canine hemangiosarcoma, Cancer Gene Therapy 26(9–10):282–291, doi: 10.1038/s41417-019-0080-3
- Lucroy MD et al. (2020): Evaluation of an autologous cancer vaccine for the treatment of metastatic canine hemangiosarcoma: a preliminary study, BMC Veterinary Research 16:447, doi: 10.1186/s12917-020-02675-y
- Bray JP, Orbell G, Cave N, Munday JS (2018): Does thalidomide prolong survival in dogs with splenic haemangiosarcoma?, J Small Anim Pract 59(2):85–91, doi: 10.1111/jsap.12796
- Bray JP, Munday JS (2020): Thalidomide Reduces Vascular Endothelial Growth Factor Immunostaining in Canine Splenic Hemangiosarcoma, Vet Sci 7(2):67, doi: 10.3390/vetsci7020067
- Nolan MW et al. (2017): Pilot study to determine the feasibility of radiation therapy for dogs with right atrial masses and hemorrhagic pericardial effusion, J Vet Cardiol 19(2):132–143, doi: 10.1016/j.jvc.2016.12.001
- Wakamatsu CN et al. (2025): Retrospective Study Evaluating Outcomes Following Palliative Radiotherapy With or Without Chemotherapy for Dogs With Presumed Cardiac Hemangiosarcoma, Vet Comp Oncol 23(3):432–441, doi: 10.1111/vco.13068
- Gulay KCM et al. (2022): The expression of histone lysine demethylase 2B in canine hemangiosarcoma is associated with disease progression, Vet Comp Oncol 20(2):529–534, doi: 10.1111/vco.12796
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