Das nicht-okulare Melonom der Katze
Bei einer Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule von Nantes in Frankreich wurden die Krankengeschichten von 30 Katzen untersucht, die ein Melanom hatten, das sich ausserhalb der Augenumgebung ausgebreitet hatte. Die meisten dieser Tumoren sind leider bösartig, deshalb muss schnell über eine Behandlung nachgedacht werden.
Verteilung der Erkrankungen
Von den 30 Katzen zeigten
- 11 Tiere Veränderungen an der Haut ausser im Bereich der Ohren
- 6 Katzen hatten ein Melanom an den Ohrmuscheln und
- 13 Katzen zeigten einen Befall mit einem Melanom der Mundschleimhaut.
- Katzen mit einem Melanom am Ohr waren im Durchschnitt deutlich jünger als bei den anderen Lokalisationen, wenn sie erkrankten.
Was ist wichtig für das Überleben einer Melanomerkrankung der Katze?
[view:tumorart_block=block_1=1247]Die französischen Tierärzte fanden als die wichtigste Behandlungsmethode für die erkrankten Katzen, dass eine chirurgische Entfernung des Tumorgewebes durchgeführt wird. Dabei überlebten operierte Katzen signifikant länger als Katzen, die nur medikamentös behandelt wurden. Die Überlebenszeiten der Katzen mit einem Melanom auf der Haut zeigten eine mittlere Überlebenszeit von 179 Tagen. Bei den Melanomen in der Mundhöhle betrug die mittlere Überlebenszeit der Katzen sogar nur 120 Tage. Neben der chirurgischen Entfernung sollte deshalb schnellstmöglich über weitere Behandlungen nachgedacht werden, um diese nur einige Monate andauernde Überlebenszeit zu steigern. Dabei sind Ihnen unsere Mitarbeiter gerne behilflich eine dendritische Zelltherapie zu beginnen.
Dr. Thomas Grammel ist Tierarzt aus Osterode am Harz. Er führte die Tierklinik Dr. Grammel in zweiter Generation seit 1989. Im Jahre 2019 hat er sie an seine Schwiegertochter Marina Grammel und seinen Sohn Dr. Lukas Grammel übergeben (heute Tiergesundheitszentrum Südharz). Im Schwerpunkt betreut heute Dr. Thomas Grammel deutschlandweit Tiere mit unterschiedlichen Tumorerkrankungen. Dabei behandelt er die Tiere selber vor Ort in Osterode im TGZ Südharz, er berät deutschlandweit aber auch Kolleginnen und Kollegen sowie Patientenbesitzer zur immunologischen Behandlung mit dendritischen Zellen bei erkrankten Tieren. Wichtig ist dabei immer die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Vierbeiner. Dr. Grammel hat an zahlreichen Kongressen im In- und Ausland teilgenommen und seine Arbeit erfolgreich vorgestellt.