Bauchtumor bei der Katze
Wie auch in anderen Körperregionen sind Tumorerkrankungen im Bauchraum bei Katzen leider meist sehr bösartig. Bei der Gewebeart des Tumors handelt es sich häufig um ein Adenokarzinom, Lymphom oder Leiomyosarkom. Der Tumor kann sich in verschiedenen Abschnitten des Bauchs befinden. Hier muss auch an Veränderungen nicht nur des Magen-Darm-Traktes, sondern auch an Organe wie Leber und Milz gedacht werden.
Symptome des Bauchtumors bei der Katze
Katzen die an einem Bauchtumor erkrankt sind, leiden häufig an starkem und für sie sehr schmerzhaftem Erbrechen. Oft befindet sich Blut im Erbrochenen. Außerdem leiden Sie an Appetitmangel. Durch die Symptome verliert die Katze sehr an Gewicht. Man kann versuchen die Katze durch eine Veränderung des Futters zum Fressen anzuregen, jedoch wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch dadurch ihr Appetit nicht geweckt.
Diagnose des Bauchtumors bei der Katze
Falls bei Ihrer Katze der Verdacht auf einen Bauchtumor besteht, wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Bei der Untersuchung können Anzeichen eines Bauchtumors gefunden werden. Genaueren Aufschluss bietet eine Ultraschall- oder sogar CT-Untersuchung. Sollte eine Untersuchung im Labor notwendig sein, wird Probenmaterial vom betroffenen Organ benötigt, dafür ist eine Endoskopie erforderlich oder eine sogenannte Laparatomie (Bauchoperation) notwendig.
Behandlung des Bauchtumors bei der Katze
Auch beim Bauchtumor ist ein chirurgischer Eingriff die erste Wahl der Behandlung. Bei dem Eingriff wird der Tumor und wenn nötig ein Teil des betroffenen Tumors entfernt. Anschließend sollte die Behandlung mit einer auf Ihre Katze angepassten Ernährung/Diät unterstützt werden. Die dendritische Zelltherapie hat sich in vielen Fällen als hilfreich erwiesen. Bitte sprechen Sie uns an,
Dr. Thomas Grammel ist Tierarzt aus Osterode am Harz. Er führte die Tierklinik Dr. Grammel in zweiter Generation seit 1989. Im Jahre 2019 hat er sie an seine Schwiegertochter Marina Grammel und seinen Sohn Dr. Lukas Grammel übergeben (heute Tiergesundheitszentrum Südharz). Im Schwerpunkt betreut heute Dr. Thomas Grammel deutschlandweit Tiere mit unterschiedlichen Tumorerkrankungen. Dabei behandelt er die Tiere selber vor Ort in Osterode im TGZ Südharz, er berät deutschlandweit aber auch Kolleginnen und Kollegen sowie Patientenbesitzer zur immunologischen Behandlung mit dendritischen Zellen bei erkrankten Tieren. Wichtig ist dabei immer die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Vierbeiner. Dr. Grammel hat an zahlreichen Kongressen im In- und Ausland teilgenommen und seine Arbeit erfolgreich vorgestellt.