Lebenserwartung beim Hund mit Lebertumor
Die Lebenserwartung beim Hund mit Lebertumor kann nicht pauschal festgelegt werden. Es spielen viele Faktoren wie zum Beispiel die Tumorart, das Stadium des Tumors oder das Alter des Tieres mit hinein. Auch der Zeitpunkt der Diagnose spielt eine große Rolle.
Malignität
Es wird generell zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterschieden. Gutartige Tumore sind meist weniger gefährlich als bösartige Lebertumore und die betroffenen Hunde haben somit eine höhere Lebenserwartung. Bei bösartigen Tumoren gestaltet sich die Prognose häufig eher negativ.
Diagnose
Wenn der Lebertumor beim Hund festgestellt und diagnostiziert wird, ist enorm wichtig für die Prognose und die voraussichtliche Lebenserwartung des Vierbeiners. Je früher die Diagnose vom Tierarzt erfolgt, desto eher kann eine Behandlung eingeleitet werden, um den Tumor zu bekämpfen.
Neben dem Tumor selbst sind es auch die Symptome, die den Hundekörper im Verlauf der Erkrankung zunehmend schwächen. Das macht eine schnelle Behandlung umso wichtiger.
Behandlung
Um die Lebenserwartung des betroffenen Hundes zu erhöhen, sollte direkt nach der Diagnose eine geeignete Behandlung in die Wege geleitet werden. Die anfängliche Therapie der Wahl ist eine Operation. Je nach Lage des Tumors an der Leber ist eine OP jedoch nicht möglich.
Bei jeder infrage kommenden Behandlungsmethode sollte darauf geachtet werden, dass die Lebensqualität des Tieres nicht darunter leidet. Wenn das Leben des Vierbeiners auf Monate oder gar Jahre verlängert werden kann, sollte das nicht unter Schmerzen erfolgen.
Anforderungen
Egal, für welche Behandlung sich entschieden wird – der Hund sollte nicht noch mehr Stress ausgesetzt werden. Die ausgewählte Therapie sollte wenn möglich in einer vertrauten Umgebung stattfinden. Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn keine langen Fahrten in Spezialkliniken notwendig sind.
Wenn möglich sollte außerdem eine Behandlung in Anspruch genommen werden, bei der die Nebenwirkungen gering ausfallen.
Dendritische Zelltherapie
Die dendritische Zelltherapie kann bei einem Lebertumor beim Hund angewendet werden. Die Immuntherapie von PetBioCell lässt sich in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden oder als Alternative zu diesen durchführen. Durch den immunologischen Ansatz, der auf körpereigenen Zellen fußt, kann das Immunsystem aufgebaut und der eigene Kampf gegen die Tumorzellen wieder angeregt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Erhöhung der Lebenserwartung unter Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität.
Die dendritische Zelltherapie von PetBioCell kann von Ihrem Tierarzt durchgeführt werden.
Dr. Thomas Grammel ist Tierarzt aus Osterode am Harz. Er führte die Tierklinik Dr. Grammel in zweiter Generation seit 1989. Im Jahre 2019 hat er sie an seine Schwiegertochter Marina Grammel und seinen Sohn Dr. Lukas Grammel übergeben (heute Tiergesundheitszentrum Südharz). Im Schwerpunkt betreut heute Dr. Thomas Grammel deutschlandweit Tiere mit unterschiedlichen Tumorerkrankungen. Dabei behandelt er die Tiere selber vor Ort in Osterode im TGZ Südharz, er berät deutschlandweit aber auch Kolleginnen und Kollegen sowie Patientenbesitzer zur immunologischen Behandlung mit dendritischen Zellen bei erkrankten Tieren. Wichtig ist dabei immer die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Vierbeiner. Dr. Grammel hat an zahlreichen Kongressen im In- und Ausland teilgenommen und seine Arbeit erfolgreich vorgestellt.
