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Darmtumor beim Pferd

Darmtumore bei Pferden werden aufgrund ihrer unspezifischen Symptome oft leider erst sehr spät erkannt. Je nach Tumorart gestaltet sich die Behandlung dann sehr schwierig, da besonders bösartige Tumore des Darms (Krebs) sehr aggressiv sein können. Wichtig sind eine frühzeitige Diagnose und Behandlung.

Insgesamt werden Darmtumore beim Pferd selten diagnostiziert. Dabei sind es vorzugsweise Lymphome, die festgestellt werden. Gutartige Lipome sind extrem häufig bei älteren Pferden und können leider zu Verlegungen des Dünn- und Dickdarms führen. Gefunden werden neben Lipomen und Lymphomen folgende Tumorarten: Adenokarzinome, Leiomyome, Leiomyosarkome, Hämangiosarkome, Myxosarkome, Ganglioneuroma, Nervenscheidentumoren und Karzinoide.

Symptome

Die Symptome eines Darmtumors beim Pferd sind häufig unspezifisch und können auch auf eine Vielzahl an anderen Erkrankungen schließen lassen. In den meisten Fällen treten zum Beispiel starke Koliken auf. Diese müssen jedoch nicht dauerhaft bleiben, sondern können „kommen und gehen“. Allgemein zeigen die erkrankten Pferde von Problemen bei der Futteraufnahme und dem gesamten Verdauungsprozess (Verarbeitung des Futters als auch Kotabsatz). Hier kann es zu Durchfall (Kotwasser) sowie zu Verstopfungen kommen. Einhergehend mit den Problemen der Nahrungsaufnahme und der Verdauung weisen viele an einem Darmtumor erkrankte Pferde außerdem Gewichtsverlust auf.

Klinische Zeichen für einen Darmtumor beim Pferd können sein:

- Gewichtsverlust

- verminderter Appetit

- chronische oder wiederkehrende Kolikanzeichen

- Durchfall

- wiederkehrende Fieberschübe

- Herzrasen/gesteigerte Atemfrequenz

Differentialdiagnostisch muss an inflammatory Bowel Disease, Tumorbildungen an anderen Organen der Bauchhöhle, Abszessbildung in der Bauchhöhle, Lebererkankungen, Darmparasiten und Nierenerkrankungen gedacht werden.

 

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Diagnose

Eine Diagnose kann nur von einem Tierarzt bzw. einem Spezialisten gestellt werden. Ein komplettes Blutbild und Blutchemie stehen an erster Stelle. Die Rektaluntersuchung kann ebenfalls Hinweise auf die Erkrankung geben. Auch eine gründliche Ultraschalluntersuchung kann Hinweise auf eine Krankheit ergeben. Weiterhin kann der Versuch unternommen werden Bauchhöhlenflüssigkeit zu entnehmen. Meist wird versucht, eine Probe von dem betroffenen Gewebe zu bekommen (ohne dabei einen größeren Eingriff durchführen zu müssen). Dieses Gewebe wird dann histologisch untersucht und auf Tumorart und Bösartigkeit geprüft.

Behandlung

Wird der Darmtumor rechtzeitig erkannt, dann ist die Therapie der Wahl häufig eine Operation. Durch die OP soll so viel wie möglich von dem Tumor entfernt werden. Diese Behandlung ist dann am effektivsten, wenn sich noch keine Metastasen gebildet haben, sich der Tumor also noch nicht auf andere Organe ausgebreitete hat. Alles in allem hat die Erkrankung jedoch keine gute Prognose.

Dendritische Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie ist eine schonende Immuntherapie für die Behandlung von Darmtumoren bei Pferden. Bei der Therapie wird mit körpereigenen, sogenannten dendritischen Zellen gearbeitet. Entnommen, kultiviert und als Vakzin wieder dem Pferd zugeführt, sollen diese das Immunsystem des Tieres wieder aufbauen. Ziel ist es, dass der Körper den eigenständigen Kampf gegen den Darmtumor wieder aufnimmt. Durch die dendritische Zelltherapie kann die Lebenserwartung der behandelten Pferde erhöht und die Lebensqualität verbessert werden. Außerdem kann die dendritische Zelltherapie bei Ihrem Pferd von Ihrem Haustierarzt durchgeführt werden. Damit werden lange und stressige Fahrten für Ihr ohnehin schon geschwächtes Pferd überflüssig.
 Die Nebenwirkungen der Immuntherapie sind in der Regel gering.

Quelle: Knottenbelt D et al (2017) Intestinal Neoplasia in: Equine Clincal Oncology, Edinburgh, 461-465

 

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Fallbeispiele

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Fallbeispiele zur Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie.