Operation vom Mammatumor beim Hund

Ob die Operation eines Mammatumors beim Hund sinnvoll ist, hängt stets von der individuellen Situation des Tieres ab. Es spielen Faktoren wie der Fortschritt der Erkrankung, das Alter des Tieres und mehr eine Rolle bei dieser schwierigen Entscheidung.

Operation

Bis vor einigen Jahren wurde bei älteren Hündinnen häufig gegen eine Operation entschieden, wenn diese an einem Mammatumor litten. Die Gefahr war zu groß, dass die Narkose und die Operation den Körper zu sehr schwächen würden. Mittlerweile hat sich diese Gefahr jedoch reduziert. Die Narkosen sind risikoärmer geworden, wodurch sich auch für ältere Hunde die Möglichkeit einer Operation ergibt.

Eine OP ist sinnvoll, solange der Tumor noch keine Metastasen gebildet, also sich auf andere Organe ausgebreitet hat.
Die Kosten für die Operation des Mammatumors beim Hund variieren. Sie hängen zum Beispiel davon ab, wo genau sich der Tumor befindet, wie groß dieser ist und was die Entfernung für einen Operationsaufwand mit sich bringt.

Reduktion des Narkoserisikos durch Inhalationsnarkose

In der Veterinärmedizin wird zwischen zwei Narkosearten unterschieden:

  1. Injektionsnarkose: Hierbei wird dem Patient ein Narkotikum gespritzt. Häufig in Abhängigkeit vom Körpergewicht. Die Injektionsnarkose hat unterschiedliche Nachteile:
    1. Die Dosis muss im Vorhinein festgelegt werden.
    2. Damit ist es schwierig, die Dosierung während der OP flexibel anzupassen.
    3. Die Substanzen werden über die inneren Organe abgebaut und belasten die Leber und Niere.
    4. Das Herz-Kreislauf-Risiko ist höher als bei einer Inhalationsnarkose.
  2. Inhalationsnarkose: Sie kennen diese Narkoseart aus dem Krankenhaus. Das Narkotikum wird als Gas über eine Maske eingeatmet. Die Vorteile der Inhalationsnarkose:
    1. Die Dosierung kann flexibel während der OP angepasst werden.
    2. Die Vitalparameter des Hundes werden permanent überwacht und die Dosierung kann entsprechend geändert werden.
    3. Die Belastung für die inneren Organe ist geringer.
    4. Es besteht ein geringeres Herz-Kreislauf-Risiko als bei einer Injektionsnarkose.

Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt vor Ort, welche Optionen zur Verfügung stehen damit das Narkoserisiko bei einer OP möglichst gering gehalten wird. Gerne hilft Ihnen das Team von PetBioCell auch auf der Suche nach einen chirurgischen Experten in Ihrer Nähe.

Ablauf

Bei der Operation werden je nach Lokalisation des Tumors eine oder beide Gesäugeleisten (Milchleiste) entfernt. Ist der Tumor noch „relativ klein“, kann es vorkommen, dass nur bestimmte Teile einer Gesäugeleiste entfernt werden. So soll verhindern werden, dass der Tumor weiter wächst und sich auf andere Organe ausbreitet. Wichtig ist, dass das Gewebe nach der OP von einem Pathologen untersucht wird. Es sollten Hinweise auf die Bösartigkeit sowie die Neigung Metastasen zu bilden gesucht werden.

Metastasen

Häufig können die Metastasen eines Mammatumors beim Hund nicht operiert werden. Mammatumore metastasieren häufig in die Lunge. Eine OP dort ist sehr kompliziert und mit hohen Risiken verbunden. Hat Ihr Hund schon Metastasen, kann aber der Primärtumor entfernt werden. Damit wird die Prognose nicht unbedingt besser, die Lebensqualität steigt aber in der Regel.

Zusätzlich zur OP kann dann die dendritische Zelltherapie eingesetzt werden um die Metastase zu behandeln.

Dendritische Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie von PetBioCell ist eine schonende Immuntherapie, die auf körpereigenen Zellen fußt. Ziel ist es, durch die Therapie das Immunsystem des Hundes wieder aufzubauen und zum eigenständigen Kampf gegen den Tumor anzuregen. Es ist möglich, durch die dendritische Zelltherapie die Prognose für den Hund mit Mammatumor zu verbessern. Das bedeutet, dass die Lebenserwartung des Hundes erhöht und die Lebensqualität verbessert werden kann. Außerdem kann eine Remission des Tumors, also die Rückbildung der Tumormasse erreicht werden.
Die Behandlung von Mammatumoren mit dendritischen Zellen kann durch den eigenen Tierarzt erfolgen. Dadurch müssen der Hund und der Besitzer keine stressigen und weiten Fahrten in spezielle Kliniken auf sich nehmen.

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