Die Behandlung mit Dendritischen Zellen kann die Lebenserwartung des an einem Tumor erkrankten Hundes erheblich steigern. Vor allem erfolgt in den meisten Fällen durch die schonende Behandlung eine „Wiederbelebung“ des Immunsystems des Patienten. Im Gegensatz zu einer Chemotherapie wird der Hund nicht geschwächt, sondern sein Immunsystem wird gestärkt und wiederhergestellt. Dies geschieht durch die Neuausrichtung der körpereigenen Abwehr, da die übertragenen Zellen nicht den sogenannten Escapemechanismen (also Tarnungsmechanismen) des Tumorgewebes beim Herstellungsprozess ausgesetzt waren. Sie können frisch mit der Entdeckung von Tumorgewebe beginnen und die Abwehrzellen des Körpers aktivieren und anlocken. Damit startet die natürliche Krebsabwehr, der Hund wehrt sich wieder selbst gegen die Krebserkrankung. Die Behandlung mit dendritischen Zellen ist deshalb eine sinnvolle, seit Jahrzehnten in der Humanmedizin praktizierte, Alternative zur Chemotherapie als Krebstherapie bei Hunden.
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Dr. Thomas Grammel ist Tierarzt aus Osterode am Harz. Er führte die Tierklinik Dr. Grammel in zweiter Generation seit 1989. Im Jahre 2019 hat er sie an seine Schwiegertochter Marina Grammel und seinen Sohn Dr. Lukas Grammel übergeben (heute Tiergesundheitszentrum Südharz). Im Schwerpunkt betreut heute Dr. Thomas Grammel deutschlandweit Tiere mit unterschiedlichen Tumorerkrankungen. Dabei behandelt er die Tiere selber vor Ort in Osterode im TGZ Südharz, er berät deutschlandweit aber auch Kolleginnen und Kollegen sowie Patientenbesitzer zur immunologischen Behandlung mit dendritischen Zellen bei erkrankten Tieren. Wichtig ist dabei immer die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Vierbeiner. Dr. Grammel hat an zahlreichen Kongressen im In- und Ausland teilgenommen und seine Arbeit erfolgreich vorgestellt.