Tumorerkrankung
Behandlung der Strahlennekrose beim Hund
Viele Tiere werden inzwischen auch einer gezielten Tumorbehandlung durch den Einsatz von Bestrahlung unterzogen. Dabei muss häufig im Nachhinein mit den Strahlenfolgen gerechnet werden:
- Juckreiz im Bereich der bestrahlten Hautbereiche
- Darüber hinausgehend selbständiges Kratzen und Beißen
- Schuppenbildung, Hautreizungen, bis hin zu nekrotischen (abgestorbenen) Hautbezirken
- Narbenbildung bis hin zu Funktionsstörungen an den gelenken
- Abszess und Eiterbildung, geschwürige, offene Bereiche
Dazu kommen bei Bestrahlungen innerer Organe im Nachhinein gegebenenfalls Funktions-Störungen der Organfunktion, Narben und Ausfall von Stoffwechselfunktionen hinzu.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Wie kann ich die Folgen einer Bestrahlung bei meinem Hund mindern?
Wie aus der Aufstellung oben erkennbar, sollte auf jeden Fall sofort nach und am besten schon während der Bestrahlungsserie eine Hautpflege erfolgen. Dabei kann an hautpflegende Substanzen (z.B. Lavapirox) einsetzen. Auch die Gabe von Allerderm spot on in regelmäßigen Abständen kann vorbeugend hilfreich sein.
Sollte es bereits zu Juckreizerscheinungen, zum Beispiel auch mit erheblichen Hautrötungen, gekommen sein, kann Lavapriox, aber eventuell auch dermoscent sun free hilfreich eingesetzt werden.
…und wenn die Haut durch die Bestrahlung zerstört ist?
Schwere Verbrennungsschäden können nach etwa 5 bis 6 Wochen nach dem Bestrahlungsintervall gesehen werden. Handelt es sich nur um Haarausfall/Haarlosigkeit kann eine Hautpflege ausreichend sein. Ist es aber zu geschwürigen Veränderungen gekommen, muss eine langwierige Wundpflege erfolgen. Dabei können zum Beispiel Manuka-Produkte (Salbe oder abdeckende Produkte) eine Hilfe sein. Auch der Einsatz von Therapie-Lasern bei großflächigen Hautveränderungen sollte mit Ihrem Haustierarzt besprochen werden. Wegen der mit den Strahlenschäden verbundenen Schmerzen sollte immer auch eine Schmerzbehandlung in Erwägung gezogen werden.
Kann ich auch etwas füttern bei Strahlenschäden?
Wenn Ihr Tier einer Bestrahlungsserie unterzogen wird, sollte man dem Körper bei der Entgiftung helfen. Denn einerseits hat der Stoffwechsel mit der Entgiftung der Narkosearzneimittel zu tun, andererseits müssen die durch die Bestrahlung zerstörten Zellbruchstücke abgefördert werden. Deshalb sollten Sie immunstimulierende Produkte (z.B. Vetfood Immunactiv) und auch Radikalenfänger (Astoral Basic) in der Zufütterung einsetzen.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Häufige Fragen
Welche Folgen kann eine Bestrahlung beim Hund haben?
Im Bereich der bestrahlten Haut kann es zu Juckreiz, selbständigem Kratzen und Beißen, Schuppenbildung und Hautreizungen bis hin zu nekrotischen (abgestorbenen) Hautbezirken kommen. Auch Narbenbildung mit Funktionsstörungen an den Gelenken sowie Abszesse, Eiterbildung und geschwürige, offene Bereiche sind möglich. Bei der Bestrahlung innerer Organe können gegebenenfalls Störungen der Organfunktion, Narben und Ausfälle von Stoffwechselfunktionen hinzukommen.
Wie kann ich die Folgen einer Bestrahlung bei meinem Hund mindern?
Auf jeden Fall sollte sofort nach der Bestrahlungsserie, am besten schon während der Behandlung, eine Hautpflege erfolgen, etwa mit hautpflegenden Substanzen. Auch die regelmäßige Gabe eines pflegenden Spot-on-Präparats kann vorbeugend hilfreich sein; bei bereits bestehendem Juckreiz mit erheblichen Hautrötungen können ebenfalls pflegende Präparate eingesetzt werden.
Was tun, wenn die Haut durch die Bestrahlung zerstört ist?
Schwere Verbrennungsschäden zeigen sich etwa 5 bis 6 Wochen nach dem Bestrahlungsintervall. Handelt es sich nur um Haarausfall beziehungsweise Haarlosigkeit, kann eine Hautpflege ausreichend sein; bei geschwürigen Veränderungen muss dagegen eine langwierige Wundpflege erfolgen, bei der zum Beispiel Manuka-Produkte (Salbe oder abdeckende Produkte) eine Hilfe sein können. Bei großflächigen Hautveränderungen sollte auch der Einsatz von Therapie-Lasern mit dem Haustierarzt besprochen werden.
Hat mein Hund bei einer Strahlennekrose Schmerzen?
Strahlenschäden sind mit Schmerzen verbunden. Deshalb sollte immer auch eine Schmerzbehandlung in Erwägung gezogen werden.
Kann ich bei Strahlenschäden mit der Fütterung unterstützen?
Wird ein Tier einer Bestrahlungsserie unterzogen, sollte man dem Körper bei der Entgiftung helfen: Der Stoffwechsel muss einerseits die Narkosearzneimittel abbauen, andererseits müssen die durch die Bestrahlung zerstörten Zellbruchstücke abgefördert werden. In der Zufütterung können deshalb immunstimulierende Produkte und Radikalenfänger eingesetzt werden.