Dendritische Zelltherapie in Kombination mit anderen Tumortherapien

Mit der dendritischen Zelltherapie bietet sich eine innovative und schonende Alternative der Tumorbehandlung bei Hunden, Katzen und Pferden an. Sie kann die Lebensqualität verbessern und die Lebenserwartung Ihres Lieblings erhöhen. Zusätzlich bleiben Ihnen und Ihrem Tier lange Fahrten in Spezialkliniken erspart, da die Behandlung von Ihrem Haustierarzt durchgeführt werden kann.

Durch die Stimulation des Immunsystems Ihres Vierbeiners, wird die Bekämpfung der Tumorzellen durch die körpereigene Abwehr wieder angestoßen. So kann der Tumor ganz ohne Giftstoffe, aber mit körpereigenen Zellen, an seiner Ausbreitung gehindert werden. In einigen Fällen treten geringe Nebenwirkungen wie Fieber, Unwohlsein oder Abgeschlagenheit auf, welche jedoch ein gutes Zeichen sind. Sie bedeuten, dass das Immunsystem wieder zu arbeiten beginnt. Die Behandlung mit dendritischen Zellen kann als Alternative gegenüber anderen Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt werden. Es ist jedoch auch möglich, die dendritische Zelltherapie in Kombination mit anderen Therapien einzusetzen.

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Wirkungsvolle Zusatztherapien

In Kombination mit der dendritischen Zelltherapie können auch andere Behandlungsmöglichkeiten unterstützend wirken. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, welche weiteren Behandlungen die Tumortherapie positiv beeinflussen können und wie sie zusammen mit der dendritischen Zelltherapie eingesetzt werden sollten. Neben denen hier aufgeführten häufig angewandten Behandlungsmethoden gibt es auch noch weitere Therapieformen, die gegebenenfalls bereits bei Ihrem Vierbeiner durchgeführt werden.
Wir stehen Ihnen jederzeit mit Expertenrat zur Seite und besprechen gemeinsam mit Ihnen, ob eine Kombination Ihrer bisher gewählten Tumortherapie mit der dendritischen Zelltherapie möglich ist. Sprechen Sie uns an!

Weitere ArzneimittelAntibiotika (Fluoroquinole), Corticoide, Schmerzmittel (Metamizol oder Meloxicam) und Infusionen können zusätzlich während der Therapie eingesetzt werden
Strahlentherapiekann zusätzlich während der Therapie eingesetzt werden
Chemotherapiekann nur vor oder nach der Therapie eingesetzt werden, mit einer Wartezeit von 7 Tagen zwischen der letzten Gabe bis zur Blutentnahme
NaturheilkundeAkupunktur, Homöopathie, Homotoxikologie, Sanum-Kehlbeck-Produkte (Sanukehl, Vetokehl) können zusätzlich während der Therapie eingesetzt werden
ErnährungDurch eine gezielte Analyse der Ernährung und des Bedarfs des Patienten kann großer Einfluss auf den Stoffwechsel und somit auch auf die Stabilität des Immunsystems genommen werden, welche die Therapie mit dendritischen Zelle zusätzlich unterstützen kann.Die Wichtigkeit des Mikrobioms des Darmes wird in immer neuen Veröffentlichungen dokumentiert.

Gegenanzeigen

Neben diesen wirkungsvollen Behandlungsmöglichkeiten gibt es aber auch Gegenanzeigen, die vor dem Therapiebeginn mit dendritischen Zellen ausgeschlossen werden sollten. Einige können in Kombination mit den dendritischen Zellen wirkungslos oder aber auch gefährdend sein. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob sich die bisher bei Ihrem Liebling angewandte Behandlungsmethode negativ auf die Immuntherapie auswirken oder in Zusammenhang mit ihr ein Risiko bestehen könnte, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.
Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular!

Misteltherapiesollte vor der dendritischen Zelltherapie abgesetzt werden
BluttransfusionMit der dendritischen Zelltherapie sollte nach einer Bluttransfusion erst nach einer vierwöchigen Karenzzeit begonnen werden.
Schutzimpfungsollten nicht während eines Behandlungszyklus stattfinden, sondern erst sechs Monate nach der dendritischen Zelltherapie
TrächtigkeitTragende Tiere dürfen nicht mit der dendritischen Zelltherapie behandelt werden.

Kontaktieren Sie uns

Sollte schon eine dieser oder eine andere Behandlung bei Ihrem Liebling durchgeführt worden sein, sprechen Sie uns gerne an!
Wir beantworten Ihnen gerne jede Frage zu Zusatztherapien und besprechen gemeinsam mit Ihnen den Behandlungsablauf der dendritischen Zelltherapie.

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Häufige Fragen

Wie wirkt die dendritische Zelltherapie beim Tumorpatienten?

Durch die Stimulation des Immunsystems wird die Bekämpfung der Tumorzellen durch die körpereigene Abwehr wieder angestoßen; der Tumor kann so ohne Giftstoffe, mit körpereigenen Zellen, an seiner Ausbreitung gehindert werden. Die Behandlung kann die Lebensqualität verbessern und die Lebenserwartung des Tieres erhöhen und gilt damit als sinnvolle Alternative oder Ergänzung in der Tumorbehandlung von Hunden, Katzen und Pferden.

Kann die Zelltherapie mit anderen Tumortherapien kombiniert werden?

Ja. Die Behandlung kann als Alternative zu anderen Behandlungsmöglichkeiten, aber auch in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt werden. Unterstützend wirken können unter anderem weitere Arzneimittel wie Antibiotika, Corticoide, Schmerzmittel und Infusionen, die Strahlentherapie, naturheilkundliche Verfahren wie Akupunktur, Homöopathie oder Homotoxikologie sowie eine gezielt angepasste Ernährung.

Ist eine Chemotherapie parallel zur Zelltherapie möglich?

Eine Chemotherapie kann nur vor oder nach der Therapie eingesetzt werden; dabei gilt eine Wartezeit von 7 Tagen zwischen der letzten Gabe und der Blutentnahme. Eine Strahlentherapie kann dagegen zusätzlich während der Therapie eingesetzt werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

In einigen Fällen treten geringe Nebenwirkungen wie Fieber, Unwohlsein oder Abgeschlagenheit auf. Diese gelten als gutes Zeichen: Sie bedeuten, dass das Immunsystem wieder zu arbeiten beginnt.

Wann darf die Behandlung nicht eingesetzt werden?

Tragende Tiere dürfen nicht behandelt werden. Eine Misteltherapie sollte vor der Behandlung abgesetzt werden, nach einer Bluttransfusion gilt eine vierwöchige Karenzzeit, und Schutzimpfungen sollten nicht während eines Behandlungszyklus stattfinden, sondern erst sechs Monate nach der Therapie. Bei Unsicherheit sollte vor Therapiebeginn geklärt werden, ob eine bisherige Behandlungsmethode sich negativ auswirken oder ein Risiko darstellen könnte.

Muss ich für die Behandlung in eine Spezialklinik fahren?

In der Regel nicht. Die Behandlung kann vom Haustierarzt durchgeführt werden, so dass lange Fahrten in Spezialkliniken erspart bleiben.

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