Die Goldene Paste für den Hund

Bei der Goldenen Paste handelt es sich um eine selbst hergestellte Zubereitung aus Kurkuma, die viele Hundebesitzer ihrem Tier ins Futter geben. Ihren Namen verdankt sie der kräftig gelben Farbe des Kurkumas, auch Gelbwurz oder gelber Ingwer genannt. Der Wirkstoff, um den es dabei geht, ist das Curcumin — auch Kurkumin geschrieben. Was Kurkuma im Körper bewirken kann, bei welchen Erkrankungen es eingesetzt wird und wie die Studienlage aussieht, ist ausführlich beschrieben unter Kurkuma für Hund und Katze. Diese Seite beantwortet die praktische Frage: Wie stelle ich die Paste her, und wie viel gebe ich?

Warum Öl und Pfeffer dazugehören

Curcumin ist fettlöslich und wird aus dem Darm nur in geringem Umfang aufgenommen. Genau deshalb enthält die Goldene Paste zwei Zutaten, die auf den ersten Blick nach Küche und nicht nach Medizin aussehen: Das Kokosöl liefert das Fett, in dem sich Curcumin löst. Der schwarze Pfeffer bringt Piperin mit, einen Scharfstoff, von dem angenommen wird, dass er den raschen Abbau des Curcumins in Leber und Darmwand bremst. Beides zusammen soll dafür sorgen, dass überhaupt eine nennenswerte Menge im Körper ankommt. Wird die Paste ohne Fett und ohne Pfeffer angerührt, geht der größte Teil des Wirkstoffs ungenutzt wieder verloren.

Rezept

Zutaten:

  • 60 g Kurkumapulver
  • 70 g Kokosöl
  • 1,5 bis 2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 250 ml Wasser

Zubereitung:

Wasser und Kurkuma in einen Topf geben und unter Rühren kurz aufkochen. Dann die Temperatur herunterdrehen und etwa 8 Minuten unter ständigem Rühren weiterköcheln lassen, bis eine cremige Paste entsteht. Bei Bedarf kann während des Köchelns Wasser oder Kurkuma ergänzt werden, je nachdem, ob die Masse fester oder cremiger werden soll — je cremiger sie ist, desto weniger krümelig fällt das Endergebnis aus. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, Kokosöl und Pfeffer einrühren und gut vermischen. Zum Schluss die Masse in Gläser füllen. Die Zubereitung dauert mit Vor- und Nachbereitung etwa 10 bis 15 Minuten.

Fütterungsempfehlung

Üblich sind dreimal täglich ein guter halber Teelöffel der Paste. Sie können sie dem Futter untermischen oder mit etwas Leberwurst beziehungsweise einem anderen Leckerbissen geben. Beginnen Sie mit einer kleineren Menge und steigern Sie langsam: Manche Hunde reagieren auf die plötzliche Umstellung mit weichem Kot. Die passende Menge für Ihren Hund hängt von Größe, Gewicht und Grunderkrankung ab und sollte mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Die Paste wird im Kühlschrank aufbewahrt und ist dort 2 bis 3 Wochen haltbar. Am besten eignen sich Violettgläser, da die Paste darin vor Licht geschützt ist; für eine Portion nach obigem Rezept benötigen Sie etwa zwei Gläser. Verfärbt sich die Paste, riecht sie ranzig oder bildet sich Schimmel, gehört sie in den Abfall und nicht in den Napf.

Worauf Sie achten sollten

Kurkuma färbt kräftig — Hände, Arbeitsflächen und helle Hundemäuler ebenso wie Textilien. Wichtiger ist aber etwas anderes: Die Goldene Paste ist eine Ergänzung, keine Behandlung. Bekommt Ihr Hund Medikamente, sollte die Gabe mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Und bei Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Schmerzen oder Gewichtsverlust gehört Ihr Hund untersucht, bevor über eine Ergänzung nachgedacht wird.

Für Katzen ist dieses Rezept nicht gedacht. Was bei ihnen zu beachten ist, finden Sie unter Kurkuma für Hund und Katze.

Häufige Fragen

Was ist die Goldene Paste für den Hund?

Eine selbst hergestellte Zubereitung aus Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, die dem Futter untergemischt wird. Ihren Namen verdankt sie der kräftig gelben Farbe des Gewürzes; der Wirkstoff darin heißt Curcumin.

Warum gehören Pfeffer und Öl ins Rezept?

Curcumin ist fettlöslich und wird aus dem Darm nur in geringem Umfang aufgenommen. Das Kokosöl liefert das Fett, in dem sich der Wirkstoff löst; der schwarze Pfeffer bringt Piperin mit, von dem angenommen wird, dass es den raschen Abbau des Curcumins bremst. Ohne beides geht der größte Teil des Wirkstoffs ungenutzt verloren.

Wie stelle ich die Goldene Paste selbst her?

Benötigt werden 60 g Kurkumapulver, 70 g Kokosöl, 1,5 bis 2 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und 250 ml Wasser. Wasser und Kurkuma kurz aufkochen, dann etwa 8 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis eine cremige Paste entsteht; zum Schluss Kokosöl und Pfeffer einrühren. Die Zubereitung dauert insgesamt etwa 10 bis 15 Minuten.

Wie viel Goldene Paste darf mein Hund bekommen?

Üblich sind dreimal täglich ein guter halber Teelöffel, untergemischt ins Futter oder mit etwas Leberwurst gegeben. Beginnen Sie mit einer kleineren Menge und steigern Sie langsam, da manche Hunde mit weichem Kot reagieren. Die passende Menge hängt von Größe, Gewicht und Grunderkrankung ab und sollte mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.

Wie lange ist die Goldene Paste haltbar?

Im Kühlschrank aufbewahrt 2 bis 3 Wochen. Am besten eignen sich Violettgläser, da die Paste darin vor Licht geschützt ist; für eine Portion nach dem Rezept brauchen Sie etwa zwei Gläser. Verfärbt sie sich, riecht sie ranzig oder bildet sich Schimmel, gehört sie in den Abfall.

Kann ich die Goldene Paste auch meiner Katze geben?

Dieses Rezept ist für den Hund gedacht. Zur Anwendung bei der Katze finden Sie die Hinweise auf der Seite zu Kurkuma für Hund und Katze.

Ersetzt die Goldene Paste eine Behandlung?

Nein. Sie ist eine Ergänzung. Bekommt Ihr Hund Medikamente, sollte die Gabe mit dem Tierarzt abgesprochen werden, und bei Erbrechen, Durchfall, Schmerzen oder Gewichtsverlust gehört Ihr Hund zuerst untersucht.

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