Tumorerkrankung

Symptome von Hautkrebs bei Ihrer Katze

Hautkrebs bei Katzen wird durch einige besondere Faktoren (wie Wohnort oder Fellfarbe) begünstigt. Prinzipiell ist jedoch keine Katze von der Gefahr ausgeschlossen, an dieser Tumorart zu erkranken. Wird von Hautkrebs gesprochen, so sind damit unterschiedliche Tumorarten gemeint. Diese definieren sich zwar über verschiedene Symptome, es lassen sich aber auch Gemeinsamkeiten finden.

Symptome bei Hautkrebs

Viele der unterschiedlichen Hautkrebs-Arten (zum Beispiel Plattenepithelkarzinome oder Mastzelltumore) sind mit den Händen zu ertasten oder sogar mit den Augen sichtbar. Es kann sich zum Beispiel um eine schlecht heilende, verkrustete Wunde handeln - genauso wie um eine offene und dunkle Stelle auf der Haut. Prinzipiell lässt sich sagen, dass

  1. alle Stellen, die ohne einen ersichtlichen Grund eine Veränderung oder Mutation aufzeigen sowie
  2. alle offenen Wunden, die nur sehr langsam oder gar nicht heilen

einer genauerer Betrachtung unterzogen werden sollten.

Regelmäßig sollten sie das Fell Ihrer Katzen untersuchen, um Verädnerungen von Haut und Unterhaut früh zu erspüren. Dazu gehört auch die Kontrolle der Pfoten, denn Hauttumore breiten sich teilweise auch unter ihnen aus. Das erschwert deutlich das Laufen für die Tiere. Achten Sie darauf, ob Ihre Katze hinkt beziehungsweise eine Schonhaltung für die Tatzen aufnimmt.

Tastbare Symptome bei Tumoren der Haut

Einzelne oder mehrere Knubbel können ebenfalls auf einen Tumor der Haut hinweisen. Oft sind diese kleinen Beulen zunächst leicht verschiebbar. Es kann auch sein, dass das Gewebe ganz oder teilweise gutartig ist. In diesem Fall stellen Sie teils verhärtete, teils ‚normale‘ Hautstellen fest. Dies wäre zum Beispiel bei Talgdrüsenentzündungen der Fall.

Bei älteren Tieren kommt es häufig dazu, dass die Tumore mit Warzen verwechselt werden. Die Tumore zeichnen sich dabei zunächst meist durch kleine, rötliche oder weiße Stellen aus.

Farbliche Änderungen

Tumore wie etwa Melanome nehmen nicht immer die Farbe der Haut des Tieres an. Es kann sein, dass Sie deutliche, dunkle Verfärbungen feststellen. Diese sind, entgegen vieler Vorstellungen, aber nicht immer dunkelbraun oder schwarz. Auch gelbliche oder rötliche Punkte können Hinweise auf einen Tumor sein. Folgende Hauttumore beschreibt Klopfleisch, die jeweils ungefähr 20 % der Hauttumoren bilden:

- Plattenepithelkarzinome

- Basalzelltumore

- Fibrosarkome

- Mastzelltumore

Andere spezifische Symptome von Hautkrebs bei Ihrer Katze

Ein weiteres Symptom für Hautkrebs ist der Juckreiz, der manchmal durch dei Veränderungen hervorgerufen wird. Versucht das Tier, diesen zu stillen, so äußert sich das zum Beispiel

  • durch das Reiben an Gegenständen wie zum Beispiel Tischbeinen
  • durch das Nutzen der Tatzen (ein sich oft wiederholendes Streichen über die betroffene Stelle)

Suchen Sie bei verdächtigen Stellen am besten rasch einen Tierarzt oder eine Tierklinik auf. Je früher die Diagnose gestellt werden kann, desto unkomplizierter ist oft die Behandlung. Auch die Therapie mit den dendritischen Zellen zeigt sich vielversprechender, je früher der Krebs erkannt wurde. Denken Sie an regelmäßige Kontrollen, denn das Haarkleid verbirgt ja viele Veränderungen!

Quelle: Klopfleisch R (2017): Hauttumoren der Katze in: Veterinäronkologie kompakt, Berlin, 76-86

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Häufige Fragen

Woran erkenne ich Hautkrebs bei meiner Katze?

Viele Hautkrebs-Arten, zum Beispiel Plattenepithelkarzinome oder Mastzelltumore, sind mit den Händen zu ertasten oder sogar mit den Augen sichtbar. Es kann sich etwa um eine schlecht heilende, verkrustete Wunde handeln oder um eine offene, dunkle Stelle auf der Haut. Grundsätzlich sollten alle Stellen, die sich ohne ersichtlichen Grund verändern, sowie alle offenen Wunden, die nur sehr langsam oder gar nicht heilen, genauer betrachtet werden.

Ist ein Knubbel bei der Katze immer bösartig?

Nein, das Gewebe kann auch ganz oder teilweise gutartig sein — teils verhärtete, teils ‚normale‘ Hautstellen finden sich zum Beispiel bei Talgdrüsenentzündungen. Einzelne oder mehrere Knubbel können aber auf einen Hauttumor hinweisen; oft sind diese kleinen Beulen zunächst leicht verschiebbar. Bei älteren Tieren werden Tumore zudem häufig mit Warzen verwechselt, da sie sich anfangs meist als kleine, rötliche oder weiße Stellen zeigen.

Welche Farbe haben Hauttumoren bei Katzen?

Tumore wie Melanome nehmen nicht immer die Farbe der Haut des Tieres an. Es können deutliche, dunkle Verfärbungen auftreten — diese sind aber, entgegen vieler Vorstellungen, nicht immer dunkelbraun oder schwarz. Auch gelbliche oder rötliche Punkte können Hinweise auf einen Tumor sein.

Welche Hauttumorarten kommen bei Katzen am häufigsten vor?

Klopfleisch beschreibt vier Hauttumorarten, die jeweils ungefähr 20 % der Hauttumoren bei der Katze ausmachen: Plattenepithelkarzinome, Basalzelltumore, Fibrosarkome und Mastzelltumore. Hautkrebs ist also ein Sammelbegriff für unterschiedliche Tumorarten, die sich über verschiedene Symptome definieren, aber auch Gemeinsamkeiten zeigen.

Wie kann ich Hautkrebs bei meiner Katze früh erkennen?

Untersuchen Sie regelmäßig das Fell Ihrer Katze, um Veränderungen von Haut und Unterhaut früh zu erspüren — das Haarkleid verbirgt viele Veränderungen. Dazu gehört auch die Kontrolle der Pfoten, denn Hauttumore breiten sich teilweise unter ihnen aus und erschweren das Laufen deutlich; achten Sie darauf, ob Ihre Katze hinkt oder eine Schonhaltung einnimmt. Auch Juckreiz kann ein Symptom sein, etwa wenn das Tier sich an Gegenständen reibt oder wiederholt mit der Tatze über die betroffene Stelle streicht.

Wann sollte ich mit einer verdächtigen Hautstelle zum Tierarzt?

Suchen Sie bei verdächtigen Stellen am besten rasch einen Tierarzt oder eine Tierklinik auf, denn je früher die Diagnose gestellt wird, desto unkomplizierter ist oft die Behandlung. Auch die Therapie mit dendritischen Zellen, eine Immuntherapie mit körpereigenen Abwehrzellen, zeigt sich vielversprechender, je früher der Krebs erkannt wurde.

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