Tumorerkrankung
Metastasen bei Ihrem Hund
Krebs zeichnet sich durch viele negative Eigenschaften aus. Eine von ihnen sind die Metastasen. Zunächst siedelt sich ein Tumor an und wächst und bildet eine eigene Umgebung. Die Tumorzellen werden “unsterblich” (keine Apoptose). Im nächsten Schritt siedeln sich einzelne Zellen des Tumors im Blut- oder Lymphstrom ab: Metastasiert ein Tumor so bedeutet dies, dass sich neben dem Haupttumor noch weitere Tumore bilden. Die zirkulierenden Tumorzellen bereiten sich in neuen Körperbereichen (z.B. Lymphknoten) oder Organen (z.B. Lunge) auf die Ansiedlung dort vor und beginnen ihr Wachstum in der neuen Nische. Häufig haben sie eine etwas andere Zellzusammensetzung als der Ursprungstumor. Sie sind auf die neue Lokalisation angepasst. In diesem Zusammenhang spricht man auch von dem Primärtumor und den Sekundärtumoren. Die neuen Tumore bilden sich dann im umliegenden Gewebe und anderen Organen.
Durch die Metastasierung der Krebszellen wird der Krebs bedrohlicher und schwieriger in der Behandlung. Je früher der Krebs bei Ihrem Hund also festgestellt und nach der Diagnose mit der Behandlung begonnen wird, desto besser ist auch die Prognose für das erkrankte Tier.
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Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Wieso breiten sich Tumore aus?
Gesunde Zellen unterliegen anatomischen Grenzen. Diese besagen beisoielsweise, dass eine zu einer Lungenzelle differenzierte Zelle damit ein Teil der Lunge ist und nicht wandern und damit Teil eines anderen Organs werden kann. Bösartige Tumorzellen sind nicht an diese Grenzen des Körpers gebunden. Sie wachsen invasiv, dringen in umliegendes Gewebe ein und zerstören es so. Außerdem können sie über Schleimhäute, die Blut- oder Lymphbahn auf Wanderschaft gehen. So können sich die Krebszellen im gesamten Körper der Hunde verteilen.
Besonders oft befallen die Krebszellen gut durchblutete Organe im Körper. Ein Tumor im Rückenmark metastasiert so mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Lunge, ein Osteosarkom in die Lymphknoten. Ob und wenn ja, wo genau sich die Metastasen bilden, kann vorab nicht mit Sicherheit festgestellt werden.
Heilungschancen für Ihren Hund bei Metastasen
Generell lässt sich sagen, dass die Heilungschancen besser sind, wenn der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat. Die Prognose hängt dabei natürlich immer stark mit dem einzelnen Patienten zusammen. Hat er andere Vorerkrankungen, wie alt ist er, wie ausgebreitet ist das Krankheitsbild? Und um welchen Tumor handelt es sich: Einige Metastasen lassen sich besser behandeln als andere.
Eines der Einsatzgebiet von dendritischen Zellen ist die Behandlung von Hunden, bei denen bereits Metastasen zu verzeichnen sind.
Erhöhen Sie die Lebensqualität und Lebenserwartung trotz Metastasen
Die dendritische Zelltherapie sorgt dafür, dass das Immunsystem wieder gestärkt wird und die Suche nach entarteten Zellen im Körper Ihres Hundes wieder aufgegriffen wird. So kann deren immunologische Zerstörung angeregt werden.
Diese Therapie kann die Lebenserwartung Ihres Hundes auch bei Metastasen verlängern. Zudem findet sich die durch unsere Behandlung stimulierbare Grundlage in den körpereigenen Abwehrzellen Ihres Hundes. Schädliche Giftstoffe werden Ihrem Vierbeiner während unserer Therapie also nicht verabreicht. Außerdem ist es möglich, die dendritische Zelltherapie bei Ihrem Tierarzt durchführen zu lassen.
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Häufige Fragen
Was sind Metastasen beim Hund?
Metastasiert ein Tumor, bilden sich neben dem Haupttumor (Primärtumor) weitere Tumoren, sogenannte Sekundärtumoren. Einzelne Tumorzellen gelangen dazu in den Blut- oder Lymphstrom, siedeln sich in neuen Körperbereichen wie Lymphknoten oder Organen wie der Lunge an und beginnen dort ihr Wachstum. Häufig haben diese Absiedlungen eine etwas andere Zellzusammensetzung als der Ursprungstumor, da sie an die neue Lokalisation angepasst sind.
Wie breiten sich Krebszellen im Körper des Hundes aus?
Gesunde Zellen unterliegen anatomischen Grenzen — bösartige Tumorzellen sind daran nicht gebunden. Sie wachsen invasiv, dringen in umliegendes Gewebe ein und können über Schleimhäute, die Blut- oder die Lymphbahn im gesamten Körper wandern. Besonders oft befallen sie gut durchblutete Organe; wo genau sich Metastasen bilden, lässt sich vorab jedoch nicht mit Sicherheit feststellen.
Kann ein Hund mit Metastasen noch geheilt werden?
Generell sind die Heilungschancen besser, wenn der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat. Die Prognose hängt aber immer stark vom einzelnen Patienten ab: Alter, Vorerkrankungen, Ausbreitung des Krankheitsbildes und die Tumorart spielen eine Rolle. Einige Metastasen lassen sich zudem besser behandeln als andere — je früher der Krebs festgestellt und behandelt wird, desto besser ist in der Regel die Prognose.
Was kann man tun, wenn der Hund bereits Metastasen hat?
Ein Einsatzgebiet der dendritischen Zelltherapie ist die Behandlung von Hunden, bei denen bereits Metastasen vorliegen. Diese Immuntherapie stärkt das Immunsystem, damit es die Suche nach entarteten Zellen im Körper wieder aufnimmt und deren immunologische Zerstörung angeregt wird. Sie kann die Lebenserwartung auch bei Metastasen verlängern, beruht auf den körpereigenen Abwehrzellen des Hundes und kann beim eigenen Tierarzt durchgeführt werden.