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Die OP-Kosten vom Milztumor beim Hund

Kommt es zu einem Milztumor beim Hund, sollte eine der jeweiligen Situation angepasste Behandlung gewählt werden. Dazu gehört in der Regel die Durchführung einer Operation, um die veränderte Milz zu entfernen. Leider gibt es keine pauschale Angabe, wie hoch beim Milztumor beim Hund die OP-Kosten ausfallen. Die Kosten sind abhängig vom Stadium, der Größe und den weiteren Behandlungsoptionen. Bitte beachten Sie, dass glücklicherweise die Hälfte der Milztumoren gutartig ist.

Operation

Nur in seltenen Fällen wird der Tierarzt von einer Entfernung des Milztumors abraten. Bei kleiner Veränderungen wird eventuell zunächst eine Nachuntersuchung mit dem Ultraschall vorgeschlagen. Aber eine Absage einer Operation ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Erkrankung schon zu weit fortgeschritten ist bzw. der Milztumor bereits Metastasen gebildet hat oder der Hund zu alt ist (siehe Punkt „Auf OP verzichten“). Bei der OP sollte die ganze Milz entfernt werden. Der Hund kann problemlos ohne die Milz leben. In der Regel belaufen sich die OP-Kosten bei einem Milztumor beim Hund auf einige hundert Euro. Da Milztumore meist bösartig (also Krebs) sind, ist die Entfernung des Tumorgewebes die beste Möglichkeit, die Lebenserwartung zu erhöhen.

 

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Unterschiedliche Faktoren beeinflussen die OP-Kosten

Folgende Faktoren können die OP-Kosten bei einem Milztumor beeinflussen:

  • Notoperation: Kommt es zu einer Not-OP außerhalb der Sprechzeiten fallen häufig auch die Notfallkosten zusätzlich zu den eigentlichen OP-Kosten an.
  • Bluttransfusion: Kommt es zu einem erhöhten Blutverlust, bspw. bei einer geplatzten Milz, kann eine Bluttransfusion (Blutspende) notwendig sein.
  • Größerer Aufwand durch geplatzte Milz: Ist die Milz geplatzt und ist Blut in den Bauchraum gelangt, verlängert sich die OP-Zeit. Zusätzlich zur Entnahme der Milz muss auch der Bauchraum gesäubert werden.
  • Stationärer Aufenthalt: Bei einer nicht geplanten OP können zusätzliche Kosten für einen längeren stationären Aufenthalt anfallen. Bei einer geplanten OP die ambulant durchgeführt werden kann, entfallen diese Kosten.

Kostenvoranschlag einholen

Wenn die OP geplant werden kann und keine Not-OP stattfinden muss, kann vor der OP ein Kostenvoranschlag beim Tierarzt eingeholt werden. Gerade wenn der Tumor in der Milz frühzeitig erkannt wurde, hat man die Zeit in Ruhe über die Kosten und den anfallenden Aufwand zu sprechen und muss nicht ad-hoc handeln. Häufig kommt es aber bei blutenden Milztumoren dazu, dass notfallmäßig entscheiden werden muss.

OP-Kosten Versicherung abschließen

Unterschiedliche Anbieter wie zum Beispiel die Uelzener Tierkrankenversicherung oder die Hanse-Merkur bieten OP-Kosten Versicherungen an. Schließen Sie diese Versicherung rechtzeitig ab damit die OP-Kosten im Falle eines Milztumors übernommen werden können. Interessant ist, dass je nach Police nicht nur die tatsächlichen OP-Kosten übernommen werden sondern dass auch die Nachbehandlung und Medikamente mit von der Versicherung übernommen werden können.

Auf OP verzichten

Beim Milztumor aufgrund der OP-Kosten von einem chirurgischem Eingriff abzusehen, sollte keine Alternative sein. Allerdings kann der Tierarzt davon abraten, wenn das Tier durch die Krankheit oder das Alter zu geschwächt ist. Auch Metastasen erschweren eine erfolgreiche Behandlung deutlich. Hat sich der Tumor bereits auf andere Organe ausgebreitet und wird als „nicht erfolgreich behandelbar“ eingeschätzt, ist es ebenfalls möglich, dass der Tierarzt von einer Operation abrät. In diesem Fall wird der Hundekörper durch ein solch aggressives Vorgehen nur weiter geschwächt, ohne dass mit einer Heilung zu rechnen ist. Auch die OP-Kosten für den Milztumor und die Metastasen würden dann meist in keinem Verhältnis zu dem Ergebnis stehen. Meistens werden dann lediglich Maßnahmen eingeleitet, um dem Hund die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Weitere Behandlung

Als Behandlung kommt meist die Chemotherapie zum Einsatz. Die Immuntherapie mit dendritischen Zellen von PetBioCell kann nach der OP und als Option zu anderen Therapien eingesetzt werden. Hier muss nach den individuellen Bedürfnissen des Tiers entschieden werden. Ein nachhaltiger Kampf gegen die Tumorerkrankung ist dennoch unausweichlich. Dies sollte beim Milztumor beim Hund und den OP-Kosten ebenfalls berücksichtigt werden.

Lebenserwartung

Deutlich wichtiger als die Kosten ist für Besitzer die Lebenserwartung nach einem Eingriff. Leider lässt sich eine Prognose erst unter Berücksichtigung aller Faktoren erstellen. Dazu gehören neben dem Fortschritt der Erkrankung auch die Vorraussetzungen beim Hund. So spielen das Alter und die gesundheitliche Verfassung eine große Rolle. Darüber hinaus bilden Milztumore häufig Metastasen. Dies bedeutet, dass sich der Krebs auf umliegendes Gewebe oder sogar andere Organe ausbreitet.

Letzte Option: Einschläfern

Den Hund wegen eines Milztumors einschläfern zu lassen, ist die härteste Entscheidung für alle betieligten und sollte nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Dies vor allem, wenn der Hund wenig Chancen hat eine Operation zu überleben oder wenn schon deutliche Metastasen vorhanden sind.

 

Die OP-Kosten vom Milztumor beim Hund
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Fallbeispiele

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Fallbeispiele zur Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie.