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Bestrahlung beim Gehirntumor der Katze

Um die Frage zu beantworten, ob die Bestrahlung bei einem Gehirntumor bei der Katze sinnvoll ist, untersuchten Tierärzte verschiedener tierärztlicher Fakultäten und Institutionen (Zürich, Bologna, Edinburgh und Madison, Wisconsin) die Krankengeschichten verschiedener an einem Gehirntumor erkrankten Katzen. Diese Tiere zeigten bereits bei der klinischen Vorstellung auffällige neurologische Anzeichen und hatten teilweise epileptiforme Ausfallserscheinungen.

Unterschiede

Bei der Untersuchung wurden alle patienten-, tumor- und behandlungsbezogenen Unterschiede aufgezeichnet. Weiterhin notierten die Forscher zum Beispiel Alter, Geschlecht, Tumorlage und Tumorgröße, angewandte Strahlen- und Cortisondosis, sowie die Gesamtbehandlungszeit des einzelnen Patienten. Schließlich wurden auch die Eigenschaften des das einzelne Tiere behandelnden Institutes notiert.
Es wurden verschiedene Gehirn-Tumorarten bei den Katzen festgestellt (Meningiom, Hypophysentumor, Gliom, Plexustumoren). Die Tumoren fanden sich an verschiedenen Regionen des Gehirns. Durchschnittlich erhielten die Katzen eine Bestrahlungsdosis von ca. 41,6 Gray. Bis auf eine Katze verbesserten sich die Anfallserscheinungen nach der Strahlenbehandlung.

Die Resultate erstaunen

Mehr als die Hälfte der Katzen zeigte ein Jahr lang kein Fortschreiten der Krankheitsprozesse. Die mediane Überlebenszeit für die Katzen mit Gehirntumoren betrug nach der Bestrahlungsbehandlung 515 Tage, das heißt zu diesem Zeitpunkt lebte noch die Hälfte der Tiere.
Weiter fanden die Forscher heraus, dass keine der oben genannten Variablen in Behandlung und Lebensumständen Einfluss auf die Krankheitsgeschichte hatten. Sie folgern, dass die Bestrahlungsbehandlung für Katzen mit Gehirntumoren eine wertvolle Behandlungsmethode für Katzen ist, um die neurologischen Symptome durch das Krebsgeschehen deutlich zu vermindern. Aber auch bei Katzen, bei denen man wegen des hohen Operationsrisikos durch eine chirurgische Behandlung ausweichen will, sollte diese Therapieform überlegt werden

Quelle:
Körner M et al: Radiation therapy for intracranial tumours in cats with neurological signs. J Feline Med Surg. 2019 Aug;21(8):765-771 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30339060

Zusätzlich zur Bestrahlungsbehandlung kann die dendritische Zelltherapie eingesetzt werden und sollte dann eine weitere Hilfe hinsichtlich Lebensqualität und Lebenszeit für die Katze bieten. Unser Team berät Sie gerne, auch im Hinblick auf eine zeitliche Koordination von Bestrahlungsbehandlung und dendritischer Zelltherapie.

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Fallbeispiele

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Fallbeispiele zur Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie.