Tumorerkrankung

Krebs bei Katzen

Bei Katzen kommt es leider häufig zur Diagnose von Krebserkrankungen. Veränderte Umweltbedingungen, das Leben in der Industriegesellschaft und vieles mehr spielen hier mit hoher Wahrscheinlichkeit in diese Tatsache mit hinein. Dazu kommt, dass die Katzen heutzutage dank der modernen Medizin immer älter werden - und mit steigendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung bei Katzen. Häufig können die genauen Gründe für den Krebs bei Katzen nicht festgestellt werden. Umso wichtiger ist es, dass der Fokus nicht nur auf den Ursachen, sondern in der erfolgreichen Behandlung von Krebs liegt. Leider sind bei Katzen, im Gegensatz zu zum Beispiel Hunden, die überwiegende Anzahl an Tumorerkrankungen bösartig.

Forscher aus Portugal werteten Proben von Katzentumoren aus, die 2019 ann ein Referenzlabor gesandt wurden. Dabei waren am häuifgsten vertreten:

TumorartAnteil an Gesamtprobendavon bösartig
Mammatumormehr als 40 %fast 80 %
Weichteiltumorenknapp 20 %fast 2/3
Hauttumorenkanpp 20 %fast 2/3

Die Mehrzahl der erkrankten Tiere war weiblich. Dies hängt aber damit zusammen, dass die Mammatumore nur Kätzinnen betrafen.

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Symptome bei bösartigen Tumoren

Leidet Ihre Katze an Krebs, so ist es oft nicht nur der Tumor selbst, der ihr zu schaffen macht. Die Symptome, die dieser mit sich bringt, können sehr schmerzhaft, anstrengend und auszehrend für das Tier sein. Je nach Krebsart reichen diese von Schmerzäußerungen, Appetitlosigkeit über Abmagerung bis hin zu Durchfall oder sogar Erblindung. Katzen ziehen sich zurück und haben nicht mehr ihre vertrauten Verhaltensweisen.

Durch die Vielzahl an Krebsarten lässt sich leider keine genaue Aussage bezüglich der Anzeichen für Krebs treffen. Wenn Sie aber einen aufmerksamen Umgang mit Ihrem Liebling pflegen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ihnen schon erste Anzeichen auffallen. Bitte beachten Sie dabei aber, dass es auch Krebserkrankungen gibt, dessen Symptome sich erst sehr spät im Krankheitsverlauf zeigen.

Zu achten ist in jedem Fall auf unspezifische und spezifische Symptome. Unspezifische Symptome sind solche, die nicht genau auf eine Erkrankung deuten lassen - wie beispielsweise der schon erwähnte Durchfall oder Appetitlosigkeit. Wenn Sie solche Anzeichen über einen längeren Zeitraum und vermehrt bei Ihrer Katze feststellen, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Spezifische Symptome sind typisch für die jeweilige Krebsart. Bei einem bösartigen Hauttumor können das zum Beispiel Wucherungen auf oder unter der Haut sein oder eine schlechte Wundheilung.

Diagnose und Behandlung für Ihre Katze

Die Diagnose „Krebs“ kann normalerweise nur von einem Tierarzt bzw. einem hinzugezogenen Spezialisten gestellt werden. Durch verschiedene Untersuchungen (zum Beispiel eine Blutuntersuchung, Ultraschalluntersuchung oder eine Biopsie) wird ermittelt, ob und wenn ja, um was für einen Krebs es sich bei Ihrer Katze handelt. Bitte achten Sie darauf, dass die Krankheitsprozesse bei Katzen schleichend auftreten. Sie verdecken häufig ihren wahren Gesundheitszustand und sind es von Natur her gewohnt so lange wie irgend möglich Krankheitsveränderungen nach außen nicht zu zeigen.

Für eine positivere Prognose ist entscheidend, dass mit der Behandlung der Krebserkrankung Ihrer Katze so schnell wie möglich nach der Diagnose begonnen wird. Für welche Therapie Sie sich auch entscheiden - jede von ihnen hat die besten Chancen, je früher sie beginnt. Die Prognose, die Ihre Katze im Rahmen einer Behandlung erwartet, ist umso besser, je früher der Krebs diagnostiziert und behandelt werden konnte. Die bestmöglichen Chancen erwarten Ihr Tier dabei, wenn der Krebs noch keine Metastasen gebildet, also sich noch nicht auf andere Organe ausgebreitet hat.

Bessere Lebensqualität und höhere Lebenserwartung für Ihre Katze

Die dendritische Zelltherapie fußt auf dem Ansatz, das Immunsystem Ihrer Katze während der Behandlung nicht zu schwächen, sondern zu stärken. Mithilfe der dendritischen Zelltherapie werden nicht nur die Symptome der Krebserkrankung bekämpft. Die im Reinraum hergestellten dendritischen Zellen regen die Zerstörung der Krebszellen selbst an. Durch diese Vorgehensweise kann auch die Lebenserwartung Ihrer Katze erhöht werden. Gerne beraten wir Sie zu den Behandlungsmöglichkeiten für Ihre Katze - rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Einen Überblick zu allen Formen finden Sie auf der Seite Für Ihre Katze.

Quelle: Soares M et al. (2021)2019 Cancer Registry of Feline Tumours in Portugal, Abstract ISFM 2021 World Feline Congress

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Häufige Fragen

Woran erkenne ich Krebs bei meiner Katze?

Unterschieden wird zwischen unspezifischen Symptomen, die nicht eindeutig auf eine Erkrankung hindeuten (etwa Durchfall oder Appetitlosigkeit), und spezifischen Symptomen, die typisch für die jeweilige Krebsart sind – bei einem bösartigen Hauttumor zum Beispiel Wucherungen auf oder unter der Haut oder eine schlechte Wundheilung. Treten unspezifische Anzeichen über einen längeren Zeitraum und vermehrt auf, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Zu beachten ist, dass Katzen ihren wahren Gesundheitszustand häufig verdecken und manche Krebserkrankungen erst sehr spät im Verlauf Symptome zeigen.

Welche Krebsarten sind bei Katzen am häufigsten?

In einer portugiesischen Auswertung von Katzentumorproben aus dem Jahr 2019 waren Mammatumore (Tumore der Milchleiste) mit mehr als 40 % der Proben am häufigsten vertreten, gefolgt von Weichteiltumoren und Hauttumoren mit jeweils knapp 20 %. Die Mehrzahl der erkrankten Tiere war weiblich, was damit zusammenhängt, dass die Mammatumore nur Kätzinnen betrafen.

Ist Krebs bei Katzen meistens bösartig?

Bei Katzen ist – im Gegensatz etwa zu Hunden – die überwiegende Anzahl der Tumorerkrankungen bösartig. In der zitierten portugiesischen Auswertung waren fast 80 % der Mammatumore sowie jeweils fast zwei Drittel der Weichteil- und Hauttumoren bösartig. Umso wichtiger ist es, bei Auffälligkeiten schnell eine tierärztliche Abklärung zu veranlassen.

Wie wird Krebs bei Katzen diagnostiziert?

Die Diagnose Krebs kann in der Regel nur von einem Tierarzt beziehungsweise einem hinzugezogenen Spezialisten gestellt werden. Durch verschiedene Untersuchungen – zum Beispiel eine Blutuntersuchung, eine Ultraschalluntersuchung oder eine Biopsie (Entnahme und Untersuchung einer Gewebeprobe) – wird ermittelt, ob und um welche Krebsart es sich handelt. Da die Krankheitsprozesse bei Katzen schleichend auftreten und die Tiere Veränderungen lange nicht nach außen zeigen, ist eine frühe Abklärung besonders wichtig.

Wie sind die Prognosen bei Krebs bei der Katze?

Entscheidend ist, dass mit der Behandlung so schnell wie möglich nach der Diagnose begonnen wird: Die Prognose ist in der Regel umso besser, je früher der Krebs erkannt und behandelt wird. Die bestmöglichen Chancen bestehen, wenn der Krebs noch keine Metastasen gebildet hat, sich also noch nicht auf andere Organe ausgebreitet hat.

Kann eine Immuntherapie meiner Katze mit Krebs helfen?

Die dendritische Zelltherapie fußt auf dem Ansatz, das Immunsystem der Katze während der Behandlung nicht zu schwächen, sondern zu stärken. Die im Reinraum (einem speziellen Labor) hergestellten dendritischen Zellen regen die Zerstörung der Krebszellen an, es werden also nicht nur die Symptome der Erkrankung behandelt. Auf diesem Weg kann auch die Lebenserwartung der Katze erhöht werden.

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