Die Liebe bei den Katzen
das Nachdenken über das Liebesleben bei den Katzen… Am Ende ist es eben die Frage warum soll meine Katze kastriert werden?
Wenn man über diese Frage nachdenkt, gibt es einen ganz einfachen Grund für die Kastration sowohl der männlichen wie der weiblichen Katzen: im Durchschnitt leben sie deutlich länger, da sie weniger unfallgefährdet sind. Sie haben nämlich kleinere Reviergrößen, sind deutlich weniger in Kämpfe verwickelt und sind insgesamt ruhiger und sozusagen standortverwurzelter.
Wann ist denn der geeignete Zeitpunkt für die Kastration?
Weibliche Katzen sind (normalerweise) saisonal polyöstrisch. Das bedeutet, dass sie mit beginnender längerer Tageslichtlänge (also ab Dezember) in die regelmäßige, ca. alle 3 Wochen auftretende Brunst, die sogenannte Rolligkeit eintreten. Da die weiblichen Organe dann am stärksten durchblutet sind, sollte zwischen den Brunstphasen eine Operation durchgeführt werden. Hat die Katze einen Wurf bekommen, kann schon etwa 4 Wochen nach der Geburt, also noch während die Welpen gestillt werden, die Operation durchgeführt werden.
Bei den männlichen Tieren kommt es bei der Geschlechtsreife häufig zum unerwünschten Markieren, spätestens dann sollte mit dem Haustierarzt über eine Kastration gesprochen werden.
Gibt es Alternativen zur blutigen Kastration?
Es gibt die Möglichkeit den Zyklus der Katze durch die Gabe von Hormontabletten zu unterbinden. Allerdings ist dies eine nicht ganz sichere Angelegenheit, da
- die Gabe der Tablette wöchentlich zum selben Zeitpunkt erfolgen muss und
- die Aufnahme genau kontrolliert werden muss, die Pille darf also nicht ausgespuckt werden.
Bei Katern werden sogenannte Hormonchips eingesetzt, die eigentlich für die Rüden entwickelt wurden. Wegen der ungewiss langen Dauer der Wirkung bei den Katern ist dies auch nur im Einzelfall einsetzbar. Bitte besprechen Sie die für Ihre Situation geeignete Methode mit Ihrem Tierarzt.
Gibt es hinterher Probleme? Was muss man beachten?
Die Tiere bedürfen nur in den ersten Stunden nach der Operation einer Kontrolle und Pflege, sie sollten am nächsten Tag schon wieder normal fressen und trinken. Ein Lecken an der Wunde sollte unterbunden werden, damit es zu keiner Wundinfektion kommt. Eventuell kann ein Body eingesetzt werden der die OP wunde verdeckt und ein Lecken verhindert. Die Wunde sollte trocken sein, normalerweise wird sie nur täglich vorsichtig feucht gereinigt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt eine Nachkontrolle und eventuelles Fäden ziehen ab.
Was ändert sich durch die Kastration?
Der Stoffwechsel der Katzen wird nach einer Kastration sehr schnell umgestellt. Dies führt normalerweise zu einem „gemütlicheren“ Lebensstil. Aber deshalb muss die Fütterung sofort im Anschluss an die Operation auf diese Änderung der Aktivitäten umgestellt werden. Produkte für Ihre kastrierte Katze finden Sie unter: https://www.feedmyanimal.de/catalogsearch/result/?cat=0&q=kastriert
Auch im Zusammenleben, wenn mehrere Katzen im Haushalt leben, sollte es entspannter zugehen!
Und was kostet das?
Die Kosten hängen davon ab, wieviel Service Sie insgesamt von Ihrem Tierarzt beanspruchen. Denn so schnell haben sie ja nicht mehr die Chance ihren Stubentiger so artig schlafend zu haben. Routinemäßige Blutuntersuchung, Kennzeichnung durch Chippen, Krallen schneiden und anderes mehr kann bei dieser Gelegenheit in Ruhe erledigt werden. Deshalb sollten Sie offen die gesamte Behandlung und auch die finanziellen Dinge mit Ihrem Tierarzt besprechen.
Weitere Informationen rund um die Gesundheit Ihrer Katze finden Sie in unserem Überblick.
Häufige Fragen
Warum soll ich meine Katze kastrieren lassen?
Kastrierte Katzen – männliche wie weibliche – leben im Durchschnitt deutlich länger, da sie weniger unfallgefährdet sind. Sie haben kleinere Reviergrößen, sind deutlich weniger in Kämpfe verwickelt und insgesamt ruhiger und standortverwurzelter.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kastration?
Weibliche Katzen sind normalerweise saisonal polyöstrisch, das heißt, sie werden mit länger werdender Tageslichtlänge etwa alle 3 Wochen rollig. Da die weiblichen Organe während der Rolligkeit am stärksten durchblutet sind, sollte die Operation zwischen den Brunstphasen erfolgen; nach einem Wurf ist sie schon etwa 4 Wochen nach der Geburt möglich. Bei Katern sollte spätestens dann mit dem Tierarzt über eine Kastration gesprochen werden, wenn das unerwünschte Markieren beginnt.
Gibt es Alternativen zur Operation?
Bei weiblichen Katzen kann der Zyklus durch Hormontabletten unterbunden werden; das gilt allerdings als nicht ganz sicher, da die Tablette wöchentlich zum selben Zeitpunkt gegeben und die Aufnahme genau kontrolliert werden muss. Bei Katern werden zuweilen Hormonchips eingesetzt, die eigentlich für Rüden entwickelt wurden – wegen der ungewissen Wirkdauer aber nur im Einzelfall. Die geeignete Methode sollte mit dem Tierarzt besprochen werden.
Was muss ich nach der Kastration beachten?
Die Tiere benötigen nur in den ersten Stunden nach der Operation Kontrolle und Pflege; am nächsten Tag sollten sie schon wieder normal fressen und trinken. Ein Lecken an der Wunde sollte unterbunden werden, etwa durch einen Body, damit keine Wundinfektion entsteht. Die Wunde sollte trocken bleiben und wird in der Regel nur täglich vorsichtig feucht gereinigt; Nachkontrolle und eventuelles Fädenziehen sprechen Sie mit dem Tierarzt ab.
Was ändert sich durch die Kastration?
Der Stoffwechsel der Katze stellt sich nach der Kastration sehr schnell um, was normalerweise zu einem gemütlicheren Lebensstil führt. Deshalb muss die Fütterung sofort im Anschluss an die Operation an die veränderte Aktivität angepasst werden. Leben mehrere Katzen im Haushalt, geht es im Zusammenleben danach in der Regel entspannter zu.
Was kostet die Kastration einer Katze?
Die Kosten hängen davon ab, wie viel Service Sie insgesamt von Ihrem Tierarzt beanspruchen. Bei dieser Gelegenheit können nämlich auch eine routinemäßige Blutuntersuchung, die Kennzeichnung durch Chippen oder das Krallenschneiden in Ruhe erledigt werden. Besprechen Sie die gesamte Behandlung und die finanziellen Fragen daher offen mit Ihrem Tierarzt.