Tumorerkrankung
Basalzelltumor bei der Katze
Basalzelltumoren - Basalzellkarzinome treten als histologisch sehr schwer zu differenzierende Hauttumoren auf. Über die Häufigkeit des Auftretens ist bei Katzen wenig bekannt. Eine Vielzahl verschiedener Zelltypen wird in den Basalzelltumoren gefunden (gut differenzierte wie reaktive Fibroblasten, Mastzellen). Zuweilen hilft neben der histologischen Untersuchung auch die Betrachtung des Tumorwachstums.
Der Basalzelltumor zählt zu den Tumorarten bei Katzen, bei denen erst die feingewebliche Untersuchung Klarheit über Gut- oder Bösartigkeit bringt.
Für Sie ist wichtig: Es wurde festgestellt, dass Ihre Katze an einem Basalzelltumor erkrankt ist und deshalb suchen Sie eine Behandlungsmöglichkeit für Ihre Katze? Wir können Ihnen helfen!
Vor allem bei älteren Katzen treten sehr häufig Basalzellkarzinome (Basaliome) auf. Hierbei ist zu beachten, dass zwischen der gutartigen Form der Basalzelltumoren und den bösartigen Basalzellkarzinomen unterschieden wird. Basalzellkarzinome sind definitiv bösartig, während Basalzelltumore sowohl gut- als auch bösartig sein können. Aufgrund ihrer Pigmentierung können sie früh erkannt und vollständig entfernt werden. Knoten auf der Ohrmuschel sollten entfernt werden, genauso wie eine Kontrolle des Ohrkanals nach möglichem Befall durchgeführt werden sollte. Immer sollte eine Untersuchung des Gewebes im Labor erfolgen.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Symptome eines Basalzelltumors
Die Symptome eines Basalzelltumors können sein:
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Wunden die anhaltend sind
- Vergrößerte Lymphknoten
Behandlung des Basalzelltumors bei der Katze
Unabhängig davon, an welcher Tumorart Ihre Katze erkrankt ist. Für die Behandlung eines Tumors wird in erster Linie immer eine chirurgische Entfernung empfohlen, natürlich auch nur, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Ansonsten kann die Katze mit der Strahlentherapie behandelt werden. Jedoch kann diese Therapiemöglichkeit bei der Katze und auch bei Ihnen für zusätzlichen Stress sorgen wegen der notwendigen Narkosen und der häufigen Arztbesuche.
Der Einsatz der dendritischen Zellvakzine sollte erwogen werden.
Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund, Ihre Katze oder Ihr Pferd an einer Tumorerkrankung leiden, zögern Sie bitte nicht, uns telefonisch unter 05522 918 25 81 zu kontaktieren. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.
Quelle: Hauck ML, Oblak ML (2020): Tumors of the Primitive Follicular Epithelium in: Withrow & MacEwen’s Small Animal Clinical Oncology, St. Louis, MO, 355/356
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Häufige Fragen
Ist ein Basalzelltumor bei der Katze gut- oder bösartig?
Es wird zwischen der gutartigen Form der Basalzelltumoren und den bösartigen Basalzellkarzinomen (Basaliomen) unterschieden: Basalzellkarzinome sind definitiv bösartig, während Basalzelltumore sowohl gut- als auch bösartig sein können. Basalzellkarzinome treten vor allem bei älteren Katzen auf; über die Häufigkeit des Auftretens ist bei Katzen insgesamt wenig bekannt.
Welche Symptome hat eine Katze mit einem Basalzelltumor?
Mögliche Symptome sind Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, anhaltende Wunden und vergrößerte Lymphknoten. Aufgrund ihrer Pigmentierung können die Hauttumoren früh erkannt und vollständig entfernt werden. Knoten auf der Ohrmuschel sollten entfernt und der Ohrkanal auf möglichen Befall kontrolliert werden.
Wie wird ein Basalzelltumor bei der Katze diagnostiziert?
Basalzelltumoren sind feingeweblich (histologisch) sehr schwer zu differenzieren, da in ihnen eine Vielzahl verschiedener Zelltypen gefunden wird. Zuweilen hilft neben der histologischen Untersuchung auch die Betrachtung des Tumorwachstums. In jedem Fall sollte eine Untersuchung des Gewebes im Labor erfolgen.
Wie wird ein Basalzelltumor bei der Katze behandelt?
In erster Linie wird die chirurgische Entfernung empfohlen, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ansonsten kann die Katze mit der Strahlentherapie behandelt werden, die allerdings wegen der notwendigen Narkosen und der häufigen Arztbesuche mit zusätzlichem Stress verbunden sein kann. Ergänzend sollte der Einsatz der dendritischen Zellvakzine, also einer Immuntherapie mit körpereigenen Abwehrzellen, erwogen werden.