Hunde und Kinder – eine traumhafte Beziehung?

Hunde synchronisieren ihr Verhalten mit dem der Kinder in ihrer Familie! Die Verhaltensabstimmung der Vierbeiner mit Erwachsenen ist dagegen geringer ausgebildet. Darauf deutet eine neue Studie von den Forschern der Oregon State University hin.

Studienergebnisse

Die Ergebnisse der Untersuchung sind wichtig, da es immer mehr Belege dafür gibt, dass Hunde Kindern in vielerlei Hinsicht helfen können. Dabei geht es zum Beispiel um die soziale Entwicklung. Weiterhin wird die Steigerung der körperlichen Aktivität betrachtet. Und schliesslich wird die Bewältigung von Ängsten bemerkt. Gleichzeitig ist es eine Quelle der Bindung angesichts sich verändernder Familienstrukturen. Dies sind die Schlussflgerungen der Forscher. Dennoch wurden bisher nur sehr wenige Studien durchgeführt, bei denen sich die Forschung darauf konzentriert, wie Hunde Kinder wahrnehmen und sozial mit ihnen umgehen.

“Die großartige Nachricht ist, dass diese Studie nahelegt, dass Hunde den Kindern, mit denen sie zusammenleben, viel Aufmerksamkeit schenken”, sagte die Tierverhaltensforscherin Monique Udell von der Oregon State University - Hauptautorin der Studie. Sie reagieren auf sie und verhalten sich in vielen Fällen synchron mit ihnen. Dies ist ein Indikator für positive Zugehörigkeit und eine Grundlage für den Aufbau starker Bindungen ist.

Beobachtungen

Eine interessante Sache, die wir beobachtet haben, ist, dass sich die Tiere seltener genau an das Verhalten „ihres“ Kindes anpassen. Ganz anders als das, was zwischen Hunden und erwachsenen Bezugspersonen gesehen wird. Dies deutet darauf hin, dass sie Kinder zwar als soziale Gefährten betrachten, es aber auch einige Unterschiede zum Erwachsenen gibt, die wir besser verstehen müssen.”

Veröffentlichung und Autoren

Die Arbeit wurde kürzlich in der Zeitschrift Animal Cognition veröffentlicht. Co-Autoren waren Shelby Wanser, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin in Udells Labor, und Megan MacDonald, eine Professorin am Oregon State’s College of Public Health and Human Sciences, die untersucht, wie motorische Fähigkeiten und ein körperlich aktiver Lebensstil das Leben von Kindern mit und ohne Behinderungen verbessern.

Häufige Fragen

Was zeigt die Studie der Oregon State University zum Verhalten von Hunden gegenüber Kindern?

Die Untersuchung legt nahe, dass Hunde den Kindern, mit denen sie zusammenleben, viel Aufmerksamkeit schenken, auf sie reagieren und sich in vielen Fällen synchron mit ihnen verhalten. Dies gilt als Indikator für positive Zugehörigkeit und als Grundlage für den Aufbau starker Bindungen; zugleich passen sich die Tiere seltener genau an das Verhalten des Kindes an, als es bei erwachsenen Bezugspersonen beobachtet wird.

Welche positiven Effekte von Hunden auf Kinder werden beschrieben?

Es gibt zunehmend Belege dafür, dass Hunde Kinder in mehrfacher Hinsicht unterstützen können: bei der sozialen Entwicklung, der Steigerung der körperlichen Aktivität und der Bewältigung von Ängsten. Zudem stellen sie angesichts sich verändernder Familienstrukturen eine Quelle der Bindung dar; insgesamt liegen zu der Frage, wie Hunde Kinder wahrnehmen, bisher nur wenige Studien vor.

Wo wurde die Studie veröffentlicht und wer war beteiligt?

Die Arbeit erschien in der Zeitschrift Animal Cognition. Hauptautorin ist die Tierverhaltensforscherin Monique Udell von der Oregon State University; Co-Autorinnen waren Shelby Wanser und Megan MacDonald.

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