Tumorerkrankung

Lymphangiosarkom von Hund und Katze

Das Lymphangiosarkom ist ein seltener auftretender Tumor. Er zählt zu den Weichteilsarkomen. Der Ursprung des Tumors sind Endothelzellen des lymphatischen Systems. Bei den Veränderungen handelt es sich um weiche, ödematisierte, zystenähnliche in der Unterhaut befindliche Zubildungen. Diese können nur durch eine genaue Untersuchung im Labor differenziert werden. In den meisten Fällen zeigt sich ein großflächiges Ödem der Haut. Dabei wird ein Austritt von Lymphflüssigkeit vorgefunden. Die Hautveränderungen heilen schlecht oder gar nicht ab. Betroffen sind meist mittelgroße und große Hunde. Die gutartige Form dieser Veränderungen ist das Lymphangiom.

Behandlung

Zunächst muss eine genaue Bestimmung des Tumortyps erfolgen. Die anschließende Behandlung besteht meist aus einer chirurgischen Entfernung der veränderten Hautbezirke. Die Abheilung der Operationsbereiche erfolgt normalerweise problemlos. Leider ist nur mit einer Überlebenszeit von etwa 36 Monaten nach einer Operation zu rechnen.

Als Nachbehandlung sollte deshalb eine immunologische Nachbehandlung mit dendritischen Zellen eingeleitet werden. Bitte sprechen Sie uns an.

Quellen:

Liptak JM, Christensen NI (2020): Lymphangiosarcoma in: Withrow & MacEwen’s Small Animal Clinical Oncology, 6th Ed., St. Louis, MO, 408/409

Kessler M und Gramer I (2022): Lymphangiom und Lymphangiosarkom in: Kessler M Kleintieronkologie, 4. Aufl, 329

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Häufige Fragen

Was ist ein Lymphangiosarkom bei Hund und Katze?

Das Lymphangiosarkom ist ein selten auftretender Tumor, der zu den Weichteilsarkomen (also den bösartigen Tumoren des Weichgewebes) zählt. Sein Ursprung sind Endothelzellen, das heißt Auskleidungszellen, des lymphatischen Systems. Die gutartige Form dieser Veränderungen ist das Lymphangiom.

Woran erkenne ich ein Lymphangiosarkom bei meinem Tier?

Es handelt sich um weiche, ödematisierte (also durch Flüssigkeitseinlagerung geschwollene), zystenähnliche Zubildungen in der Unterhaut. In den meisten Fällen zeigt sich ein großflächiges Ödem der Haut mit Austritt von Lymphflüssigkeit, und die Hautveränderungen heilen schlecht oder gar nicht ab. Eine sichere Abgrenzung ist nur durch eine genaue Untersuchung im Labor möglich.

Wie wird ein Lymphangiosarkom behandelt?

Zunächst muss eine genaue Bestimmung des Tumortyps erfolgen; die anschließende Behandlung besteht meist aus der chirurgischen Entfernung der veränderten Hautbezirke, wobei die Operationsbereiche normalerweise problemlos abheilen. Da die Überlebenszeit nach der Operation begrenzt ist, sollte als Nachbehandlung eine immunologische Therapie mit dendritischen Zellen eingeleitet werden, um das Immunsystem gegen verbliebene Tumorzellen zu aktivieren.

Wie lange lebt ein Hund mit einem Lymphangiosarkom?

Nach einer Operation ist in der Regel nur mit einer Überlebenszeit von etwa 36 Monaten zu rechnen. Wie der Verlauf im Einzelfall aussieht, hängt unter anderem von der genauen Bestimmung des Tumortyps und der Behandlung ab.

Welche Tiere sind vom Lymphangiosarkom besonders betroffen?

Betroffen sind meist mittelgroße und große Hunde. Insgesamt tritt dieser Tumor bei Hund und Katze jedoch selten auf.

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