Tumorerkrankung
Schmerzen bei einer Katze mit einem Lymphom
Eine Tumorerkrankung wie zum Beispiel das Lymphom kann mit großen Schmerzen für die betroffene Katze verbunden sein. Die Schmerzen treten vor allem in späteren Stadien der Erkrankung auf, wenn der Tumor bzw. der Krebs schon weit fortgeschritten ist. Zur Regulierung der Schmerzen müssen Therapiemaßnahmen ergriffen werden.
Symptome
Neben dem Tumor selbst sind es häufig die Symptome, die bei den Katzen Schmerzen verursachen. Dazu gehören zum Beispiel
- Erbrechen,
- Durchfall und
- Gewichtsverlust.
Diese Symptome stressen den Katzenkörper zusätzlich und sorgen oft für ein ständiges Unwohlsein bei dem Tier.
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Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Umfangsvermehrungen
Bei Tumoren, die nicht vom blutbildenden System ausgehen wie das maligne Lymphom, fängt der Tumor ab einem gewissen Stadium meist an, enorm an Größe zu gewinnen. Durch diese Umfangsvermehrungen kann sich die Haut stark spannen und es werden andere Organe „verdrängt“, was zu sehr großen Schmerzen führen kann.
Beim Lymphom schwellen je nach Stadium in der Regel einer, mehrere oder alle Lymphknoten des Körpers an. Diese Schwellungen können ebenfalls zu großen Schmerzen führen. Ein Rückgang der Schwellung ist beispielsweise durch eine Behandlung mit Cortison, verschiedene Medikamente oder eine operative Entfernung der Lymphknoten zu erreichen.
Behandlung eines Lymphoms
Um einen langfristigen Rückgang der Schmerzen, die durch ein malignes Lymphom bei der Katze verursacht werden, zu erreichen, müssen so schnell wie möglich nach der Diagnose zusammen mit dem Tierarzt und Spezialisten entsprechende Therapiemaßnahmen ergriffen werden. Bei einem Lymphom bieten sich zum Beispiel die Chemotherapie oder die dendritische Zelltherapie an. Wichtig ist, dass für einen langfristigen Therapieerfolg nicht nur die Symptome, sondern vor allem die Ursache des Tumors bekämpft wird.
Dendritische Zelltherapie
Die dendritische Zelltherapie kann zur Behandlung eines Lymphoms und den daraus resultierenden Schmerzen eingesetzt werden. Die schonende Immuntherapie fußt auf körpereigenen Zellen und stärkt das Immunsystem dahingehend, dass es wieder den eigenständigen Kampf gegen den Tumor aufnimmt. Es ist aber eine genaue Kenntnis des Krankheitsgeschehens notwendig.
Ziel ist es, die Lebenserwartung unter der Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass die Schwellungen, die durch das Lymphom bei der Katze verursacht wurden, zurückgehen und die Schmerzen somit abnehmen oder sogar ganz verschwinden.
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Häufige Fragen
Hat meine Katze mit einem Lymphom Schmerzen?
Ein Lymphom (ein bösartiger Tumor des lymphatischen Systems) kann für die betroffene Katze mit großen Schmerzen verbunden sein. Diese treten vor allem in späteren Stadien auf, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Auch Begleitsymptome wie Erbrechen, Durchfall und Gewichtsverlust belasten den Körper zusätzlich und sorgen oft für ein ständiges Unwohlsein.
Warum verursacht ein Lymphom bei der Katze Schmerzen?
Ab einem gewissen Stadium können Tumoren enorm an Größe gewinnen; durch diese Umfangsvermehrung spannt sich die Haut stark und andere Organe werden verdrängt, was zu sehr großen Schmerzen führen kann. Beim Lymphom schwellen je nach Stadium in der Regel einer, mehrere oder alle Lymphknoten des Körpers an — auch diese Schwellungen können erhebliche Schmerzen verursachen.
Wie lassen sich die Lymphknotenschwellungen bei einer Katze mit Lymphom behandeln?
Ein Rückgang der Schwellungen ist beispielsweise durch eine Behandlung mit Cortison (einem entzündungshemmenden Medikament), durch verschiedene andere Medikamente oder durch eine operative Entfernung der betroffenen Lymphknoten zu erreichen. Gehen die Schwellungen zurück, können auch die Schmerzen abnehmen.
Wie wird ein Lymphom bei der Katze behandelt?
Für einen langfristigen Rückgang der Schmerzen sollten so schnell wie möglich nach der Diagnose zusammen mit Tierarzt und Spezialisten Therapiemaßnahmen ergriffen werden; dabei ist wichtig, nicht nur die Symptome, sondern vor allem die Ursache des Tumors zu bekämpfen. Beim Lymphom bieten sich zum Beispiel die Chemotherapie oder die dendritische Zelltherapie an — eine Immuntherapie auf Basis körpereigener Zellen, die das Immunsystem so stärken soll, dass es den eigenständigen Kampf gegen den Tumor wieder aufnimmt. Ziel ist eine Verlängerung der Lebenserwartung bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität.