Tumorerkrankung
Photodynamische Therapie (PDT)
Hierunter versteht man die Behandlung von Tumoren und anderen (Haut-)Veränderungen mit Licht einer bestimmten Wellenlänge in Zusammenhang mit einer lichtaktivierbaren Substanz. Diese Substanz wird als Photosensibilisator bezeichnet. Dieser Stoff wird entweder systemisch (intravenös im ganzen Körper verteilend) oder lokal an der veränderten Stelle verabreicht. Er reichert sich aufgrund der Gewebeeigenschaften des Tumors in diesem Gewebe an. Einige Zeit nach der Gabe des Photosensibilisators wird der Tumor mit einer Lichtquelle mit geeigneter Wellenlänge bestrahlt. Dabei werden durch photophysikalische Prozesse toxische Substanzen (reaktive Sauerstoffpartikel) gebildet. Diese schädigen das Tumorgewebe. Bekannt ist in der Tiermedizin der erfolgreiche Einsatz der PDT zum Beispiel beim Plattenepithelkarzinom der Katze im Bereich von Gesicht und Nasenspiegel. Weiterführende Informationen finden Sie zum Beispiel hier: /https://strahlentherapie-fuer-tiere.de/therapien/pdt/
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