Tumorerkrankung

Fibrosarkom beim Pferd

Bei Ihrem Pferd wurde ein Fibrosarkom festgestellt. Deshalb Sie sind nun auf der Suche nach einer schonenden Behandlungsmöglichkeit für Ihr Pferd? Dann ist folgende Behandlung eine Option: Die dendritische Zelltherapie bietet Ihnen eine alternative Möglichkeit für die Behandlung Ihres Pferdes. Im Gegensatz zu den gängigen Behandlungsmethoden wird mit der dendritischen Zelltherapie das körpereigene Immunsystem Ihres Pferdes gestärkt. Dadurch fängt der Körper an sich selbstständig gegen den Tumor zu wehren und neben den Symptomen wird auch der Tumor vollständig bekämpft. Dies führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität sowie der Lebenserwartung.

Um zu vermeiden, dass der Tumor sich weiter entwickelt und ausbreitet, ist es wichtig, so früh wie möglich mit der Behandlung anzufangen, denn so erhöhen sich die Genesungschancen Ihres Pferdes. Zudem ist die dendritische Zelltherapie nicht nur bei der Behandlung eines Fibrosarkoms einsetzbar, sondern bei verschiedenen weiteren Tumorarten.

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Charakterisierung des Fibrosarkoms beim Pferd

Verschiedene Tumorarten werden bei Pferden gefunden. Neben Melanomen und Plattenepithelkarzinomen kommen häufig Fibrosarkome beim Pferd vor. Ähnlich wie bei Katzen konnte beobachtet werden, dass Fibrosarkome bei Pferden auch nach Schutzimpfungen (Grippeimpfungen) an der Impfstelle aufgetreten sind.

Pferde können sehr früh an einem Fibrosarkom erkranken, der jüngste beschriebene erkrankte Tier war ein 18 Monate altes Pony.

Dabei kann das Fibrosarkom an unangenehmen Stellen wie

  • dem Augenlid (supraorbital),
  • Maul/Nase oder
  • Sattellage
  • an den Extremitäten

auftreten. Weitere sehr ungünstige Stellen für das Auftreten eines Fibrosarkoms sind Penis und Präputium (Vorhaut). Aufgrund der Lokalisation, kann ein an einem Fibrosarkom erkranktem Pferd häufig nur sehr schwer operiert werden. Daher ist eine vollständige Entfernung des Tumors in den meisten Fällen nicht möglich. Andere Therapiemöglichkeiten wie beispielsweise die Radiotherapie mit Radon führen zu raschen Rezidiven.

Das Fibrosarkom ist ein stark infiltrativ wachsender Tumor, der auch in Knochen eindringen kann. Infiltrativ bedeutet, dass das Fibrosarkom umliegendes gesundes Gewebe zerstört und verdrängt.

Bei einem Fibrosarkom kann es in seltenen Fällen zu Metastasen in Brust (Lunge) und Bauchraum (Leber und Milz) kommen. Fibrosarkome beginnen jedeoch in der Regel erst sehr spät an zu metastasieren, sich also in andere Organe auszudehnen.

Behandlung eines Fibrosarkoms mit der dendritischen Zelltherapie

Dadurch, dass ein Fibrosarkom sich nur bedingt chirurgisch entfernen lässt, ist die dendritische Zelltherapie eine wichtige zusätzliche Möglichkeit, die Sie zur Behandlung Ihres Pferdes einsetzen können. Da bei der dendritischen Zelltherapie die Lage des Tumors keine Rolle spielt und die Therapie zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems führt, wird der Tumor unabhängig davon, wo er am/im Körper des Pferdes lokalisiert ist, angegriffen und bekämpft.

Zudem gestaltet sich die Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie im Gegensatz zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden als einfach. Ein weiterer positiver Aspekt für Sie und Ihr Pferd bei der Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie ist, dass die dendritischen Zellen zu Ihrem Tierarzt des Vertrauens geliefert werden und dieser auch die Behandlung durchführen kann. Sie müssen Ihr Pferd also nicht transportieren. Bitte erkundigen Sie sich bei unserem Team über die Therapiemöglichkeit.

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Häufige Fragen

Was ist ein Fibrosarkom beim Pferd?

Das Fibrosarkom gehört neben Melanomen und Plattenepithelkarzinomen zu den häufiger vorkommenden Tumorarten des Pferdes. Es wächst stark infiltrativ, das heißt, es zerstört und verdrängt umliegendes gesundes Gewebe, und kann auch in Knochen eindringen.

Wo tritt ein Fibrosarkom beim Pferd auf?

Fibrosarkome können an ungünstigen Stellen wie dem Augenlid (supraorbital), an Maul und Nase, in der Sattellage oder an den Gliedmaßen auftreten; als besonders ungünstige Lokalisationen gelten Penis und Präputium (Vorhaut). Ähnlich wie bei Katzen wurde zudem beobachtet, dass Fibrosarkome bei Pferden nach Schutzimpfungen (Grippeimpfungen) an der Impfstelle aufgetreten sind.

Können auch junge Pferde ein Fibrosarkom bekommen?

Ja, Pferde können sehr früh an einem Fibrosarkom erkranken. Das jüngste beschriebene erkrankte Tier war ein 18 Monate altes Pony.

Streut ein Fibrosarkom beim Pferd?

Metastasen, also Absiedlungen des Tumors in andere Organe, kommen beim Fibrosarkom nur in seltenen Fällen vor; beschrieben sind sie in der Lunge sowie im Bauchraum (Leber und Milz). In der Regel beginnen Fibrosarkome erst sehr spät zu metastasieren.

Kann ein Fibrosarkom beim Pferd operiert werden?

Aufgrund der oft ungünstigen Lage lässt sich ein Fibrosarkom beim Pferd häufig nur sehr schwer operieren, eine vollständige Entfernung des Tumors ist in den meisten Fällen nicht möglich. Andere Verfahren wie die Radiotherapie mit Radon führen zu raschen Rezidiven, also einem baldigen Wiederauftreten des Tumors.

Wie kann ein Fibrosarkom beim Pferd zusätzlich behandelt werden?

Da sich ein Fibrosarkom nur bedingt chirurgisch entfernen lässt, ist die dendritische Zelltherapie eine wichtige zusätzliche Behandlungsmöglichkeit. Bei dieser Immuntherapie wird das körpereigene Abwehrsystem des Pferdes gestärkt, sodass der Tumor unabhängig von seiner Lage am oder im Körper angegangen werden kann. Die aufbereiteten dendritischen Zellen werden an den behandelnden Tierarzt geliefert, der die Behandlung durchführt, ein Transport des Pferdes entfällt damit.

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