Pfotenlecken beim Hund - was steckt dahinter?

Viele Hunde lecken manchmal – oder auch ständig - an ihren Pfoten, dem Zwischenzehenbereich oder den Ballen. Dies geschieht häufig unabhängig davon, ob sie (chronische) Schmerzen an den Pfoten haben oder dass Ballen- oder Pfotenverletzungen bei ihnen vorliegen.

Pfote gut untersuchen!

Wenn die Tiere plötzlich an – meistens einer – Pfote nach einem Spaziergang regelrecht herumnagen muss an eine Wunde, Rissverletzung oder einen Fremdkörper (Holzspan, Pflanzenteil) als Ursache der Schmerzen gedacht werden. Der Fuß muss daraufhin gut untersucht werden. Gleiches gilt bei einer hochgradigen Lahmheit. Durch kleine Unfälle (Anschlagen an einen Harten Gegenstand, Umstürzen z.B. von Steinen) können zu erheblichen Verstauchungen, Traumen, sogar Knochenbrüchen an den Füssen sorgen. Wenn der Besitzer die Ursache nicht finden kann, sollte deshalb der Tierarzt aufgesucht werden.

In seltenen Fällen kommt es auch zum Beispiel durch Verbrennungen, schwere Autounfälle oder Verätzungen zur Schädigung an mehreren Pfoten.

Allergische Veränderungen der Pfoten

Verdächtig für eine allergische Reaktion, die sich an den Pfoten zeigt, sind geschwollene Ballen und gerötete Zehenzwischenräume. Häufig sind davon auch Hunde mit hellem und weißem Fell eher betroffen. Dann gilt es die Ursache zu erforschen. Normalerweise sind dabei alle vier Pfoten gleich betroffen. Sind es Futterunverträglichkeiten, sind es Allergien, die außerhalb („Heuschnupfen“) oder innerhalb des Hauses (z.B. Hausstaubmilben) auftreten. Durch den ständigen Allergie-Reiz kann es zu starken Entzündungen der Hautumgebung kommen. Hier gilt es einmal genau zu kontrollieren, ob durch Beobachtung die Ursache gefunden werden kann.

Oder ist es ein psychisches Problem?

Manche Hunde beginnen das Pfotenlecken aber auch, wenn sie ängstlich oder gelangweilt sind. Dies kann bis zu regelrechten Selbstverletzungen der Hunde kommen. Angsterfüllte Hunde sind häufig rastlos unterwegs und benötigen viel Aufmerksamkeit, damit man sie von ihrem Verhalten abhlaten kann. Hier kann durch Behandlungsmaßnahmen, das kann und sollte häufig die Beratung beim spezialisierten Tierarzt sein, eine Verhaltensänderung möglich sein. Auch der Einsatz von Bachblüten, allerdings auch durch den geeigneten Therapeuten ausgewählt, können hilfreich sein. Präparate wie z.B. Zylkene und Sedarom können jederzeit zum Einsatz kommen.

Wie kann ich das Lecken verhindern?

Abhängig von der Ursache müssen verschiedene Maßnahmen, wie oben schon angezeigt, ergriffen werden. Neben der guten Pflege von Krallen und Ballenbereich (Sauberkeit!) ist es wichtig sofort zu handeln, wenn der Hund Probleme an den Pfoten zeigt. Im Zweifelsfall sollte bald der Tierarzt zugezogen werden, um schwere Folgeerkrankungen zu verhindern. Und genauso sollte der Fuß durch Verbände oder geeignete Pfotenschuhe sofort nach Auftreten vor dem Benagen geschützt werden.

Häufige Fragen

Warum leckt mein Hund ständig an seinen Pfoten?

Dafür kommen mehrere Ursachen infrage: Verletzungen oder Fremdkörper an der Pfote, allergische Veränderungen sowie psychische Auslöser wie Angst oder Langeweile. Das Lecken tritt häufig auch unabhängig davon auf, ob tatsächlich Schmerzen oder Pfotenverletzungen vorliegen — die Ursache sollte deshalb gezielt gesucht werden.

Mein Hund nagt nach dem Spaziergang plötzlich an einer Pfote — was steckt dahinter?

Nagt ein Hund plötzlich an meist einer Pfote, muss an eine Wunde, eine Rissverletzung oder einen Fremdkörper wie einen Holzspan oder ein Pflanzenteil gedacht werden. Die Pfote sollte gründlich untersucht werden; das gilt ebenso bei hochgradiger Lahmheit, denn kleine Unfälle können zu Verstauchungen, Traumen oder sogar Knochenbrüchen führen. Findet der Besitzer die Ursache nicht, sollte der Tierarzt aufgesucht werden.

Wie erkenne ich, ob eine Allergie hinter dem Pfotenlecken steckt?

Verdächtig für eine allergische Reaktion sind geschwollene Ballen und gerötete Zehenzwischenräume, wobei normalerweise alle vier Pfoten gleich betroffen sind. Hunde mit hellem oder weißem Fell sind häufig eher betroffen. Als Ursachen kommen Futterunverträglichkeiten sowie Allergien außerhalb („Heuschnupfen“) oder innerhalb des Hauses (zum Beispiel Hausstaubmilben) infrage; der ständige Allergie-Reiz kann zu starken Entzündungen der umgebenden Haut führen.

Kann Pfotenlecken beim Hund psychische Ursachen haben?

Ja, manche Hunde beginnen mit dem Pfotenlecken, wenn sie ängstlich oder gelangweilt sind — das kann bis zu regelrechten Selbstverletzungen gehen. Hier kann eine Beratung beim spezialisierten Tierarzt eine Verhaltensänderung möglich machen; auch Bachblüten können hilfreich sein, sollten aber durch einen geeigneten Therapeuten ausgewählt werden.

Was kann ich tun, damit mein Hund nicht mehr an den Pfoten leckt?

Die Maßnahmen richten sich nach der Ursache. Wichtig sind eine gute Pflege von Krallen und Ballenbereich sowie schnelles Handeln, sobald der Hund Probleme an den Pfoten zeigt — im Zweifelsfall sollte bald der Tierarzt hinzugezogen werden, um schwere Folgeerkrankungen zu verhindern. Zusätzlich sollte die Pfote sofort durch Verbände oder geeignete Pfotenschuhe vor dem Benagen geschützt werden.

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