Zu viel Phosphor im Futter schädigt Katzen

Eine Untersuchung unter der Leitung von Frau Prof. Ellen Kienzle vom Institut für Tierernährung der LMU München beschäftigte sich mit den Folgen für Katzen, die eine vermehrte Phosphoraufnahme mit dem Futter erhielten.

Fütterungsversuch bringt Klarheit

Zwei Gruppen von klinisch gesunden Katzen wurden mit unterschiedlich zusammengesetzten Diäten gefüttert: Eine Gruppe bekam eine ausgewogene Ration. Der zweiten Gruppe wurde zusätzlich eine erhöhte Menge leicht verfügbares Phosphor im Futter verabreicht. Beide Gruppen wurden zweimal am Tag gefüttert. Die Katzen konnten jeweils eine Stunde lang das angebotene Futter zu sich nehmen. Die Futteraufnahme war bei der Gruppe mit erhöhten Phosphorgaben erhöht, ebenso wurde mehr Flüssigkeit aufgenommen. Schon innerhalb von 10 Versuchstagen fanden sich deutliche Veränderungen: Die Tiere zeigten eine erhöhte Konzentration des abgegebenen Urins. Die Tiere der Phosphorgruppe zeigten eine Glukoseausscheidung im Urin. Die Abgabe des in der Niere anzeigenden Kreatinins ging signifikant zurück. Die Blutharnstoffwerte stiegen auch deutlich.

Vorsicht bei hohem verfügbarem Phosphorgehalt

Die Forscher warnen vor einem übermäßigen Phosphorgehalt in der Fütterung, da es dadurch zu Schädigungen der Nieren und Fehlfunktion dieser Organe bei Katzen kommen kann. Schon in der kurzen Versuchszeit konnten signifikante negative Veränderungen vorgefunden werden. Deshalb wird empfohlen vorsichtshalber den Phosphorgehalt des Katzenfutters zu bestimmen, um Gefahren für die Nierengesundheit auszuschließen.

Häufige Fragen

Ist zu viel Phosphor im Katzenfutter gefährlich?

Die Forscher warnen vor einem übermäßigen Phosphorgehalt in der Fütterung, da es dadurch zu Schädigungen der Nieren und zu Fehlfunktionen dieser Organe bei Katzen kommen kann. Schon in kurzer Versuchszeit fanden sich signifikante negative Veränderungen.

Wie wurde die Wirkung von Phosphor auf Katzen untersucht?

In einer Untersuchung unter der Leitung von Prof. Ellen Kienzle vom Institut für Tierernährung der LMU München wurden zwei Gruppen klinisch gesunder Katzen unterschiedlich gefüttert: Eine Gruppe erhielt eine ausgewogene Ration, die zweite zusätzlich eine erhöhte Menge leicht verfügbaren Phosphors im Futter. Beide Gruppen wurden zweimal täglich gefüttert und konnten jeweils eine Stunde lang fressen.

Welche Veränderungen zeigten die Katzen mit erhöhter Phosphoraufnahme?

Schon innerhalb von 10 Versuchstagen zeigten sich deutliche Veränderungen: Die Tiere gaben stärker konzentrierten Urin ab und schieden Glukose (Zucker) im Urin aus. Die Abgabe des in der Niere gebildeten Kreatinins ging signifikant zurück, und die Blutharnstoffwerte stiegen deutlich an — beides Hinweise auf eine beeinträchtigte Nierenfunktion.

Wie kann ich die Nieren meiner Katze schützen?

Es wird empfohlen, vorsichtshalber den Phosphorgehalt des Katzenfutters zu bestimmen, um Gefahren für die Nierengesundheit auszuschließen. Entscheidend ist dabei vor allem der Gehalt an leicht verfügbarem Phosphor in der Ration.

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