Polyarthritis der Greyhounds

Die Polyarthritis des Greyhounds ist eine von der normalen rheumatoiden Arthritis des Hundes abweichende Erkrankung, die bei jungen Greyhounds (vorwiegend im Alter von 3-30 Monaten) gefunden wird. Es handelt sich dabei um eine erosive Polyarthritis.

Schwierige Unterscheidung der rheumatoiden Arthritis

Normalerweise kann der Unterschied zwischen den Arthritiden nur durch eine Autopsie geklärt werden. Deshalb kann die betroffene Hunderasse Hinweise auf den Kern der Erkrankung geben. Wenn die Tiere nach dem Tode seziert werden, wird der deutliche Unterschied zur rheumatoiden Arthritis sichtbar. Die Tiere entwickeln eine subakute, nichteitrige Gelenksentzündung. Diese wird von ulzerierten Erosionen und ausgedehnten Nekrosen des tiefen Gelenkknorpels begleitet. Dagegen bleibt der oberflächliche Knorpel in den Gliedmaßengelenken relativ von Krankheitserscheinungen verschont. Interessanterweise findet sich nur eine minimale Knochenschädigung. Gleichzeitig wird aber nur eine mäßige Bildung von Granulationsgewebe (Pannus) vorgefunden. Es gibt keine Läsionen außerhalb der Gelenke. Darüber hinaus sind keine Hinweise auf eine infektiöse Ursache vorhanden. Ursachen für diese Polyarthritis sowie auslösende Ursachen sind unbekannt.

Quelle: Tizard IR (2023) Polyarthritis of Greyhounds in: Autoimmune Diseases in Domestic Animals, Elsevier, St. Louis, MO, 213

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Häufige Fragen

Was ist die Polyarthritis der Greyhounds?

Die Polyarthritis der Greyhounds ist eine erosive Entzündung mehrerer Gelenke, also eine Gelenkentzündung mit Gewebezerstörung, die von der normalen rheumatoiden Arthritis des Hundes abweicht. Sie stellt damit ein eigenständiges Krankheitsbild dieser Rasse dar.

In welchem Alter tritt die Polyarthritis der Greyhounds auf?

Die Erkrankung wird bei jungen Greyhounds gefunden, vorwiegend im Alter von 3 bis 30 Monaten. Die betroffene Hunderasse kann daher bereits Hinweise auf den Kern der Erkrankung geben.

Wie unterscheidet sich die Greyhound-Polyarthritis von der rheumatoiden Arthritis?

Der Unterschied kann normalerweise nur durch eine Autopsie, also eine Untersuchung nach dem Tod, geklärt werden. Typisch ist eine subakute, nichteitrige Gelenkentzündung mit ulzerierten Erosionen und ausgedehnten Nekrosen (Gewebeuntergang) des tiefen Gelenkknorpels, während der oberflächliche Knorpel relativ verschont bleibt. Anders als bei der rheumatoiden Arthritis finden sich nur eine minimale Knochenschädigung, eine mäßige Bildung von Granulationsgewebe (Pannus) und keine Läsionen außerhalb der Gelenke.

Was ist die Ursache der Polyarthritis der Greyhounds?

Die Ursachen dieser Polyarthritis sowie ihre auslösenden Faktoren sind unbekannt. Hinweise auf eine infektiöse Ursache, also eine Auslösung durch Krankheitserreger, liegen nicht vor.

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