Tumorerkrankung

Symptome bei Ihrer Katze - Fibrosarkom

Das Fibrosarkom ist bei Katzen der häufigste Tumor des Bindegewebes. Es sind vor allem Katzen betroffen, die älter als acht Jahre sind. Die Tumoren wachsen tief in das umliegende Gewebe ein. Dies macht eine Entfernung oft sehr schwierig oder sogar unmöglich. Da die Tumore nicht nur infiltrierend sind, sondern auch - nach einer langen Ruhephase - sehr schnell wachsen, ist es besonders wichtig hier aufmerksam zu sein.

Ein Fibrosarkom erkennen - die Symptome

In vielen Fällen können Sie das Fibrosarkom auf der Haut Ihrer Katze ertasten. Das Gewebe zeichnet sich durch eine nur wenig bewegliche, knotige Geschwulst aus. In der Regel hat die Katze an dieser Stelle keine Schmerzen.

Am häufigsten finden Sie Fibrosarkome an folgenden Körperbereichen:

  • zwischen den Schulterblättern
  • an der seitlichen Brustwand
  • an der Hüfte
  • an dem Oberschenkel

Die Lymphdrüsen sind Teil der Immunreaktion des Körpers einer Katze. Ein Anschwellen der Lymphknoten kann ein weiterer Hinweis auf ein Fibrosarkom sein.

Da Fibrosarkome oft gut zu ertasten sind, kann die Diagnose häufig sehr schnell vom Tierarzt gestellt werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Sie Ihr Tier dort auch vorstellen. Generell gilt: lieber ein Gang zum Tierarzt zu viel, als ein Gang zu wenig.

Wird zu lange mit der Behandlung eines Fibrosarkoms gewartet, kann es sein, dass es aufbricht. Ist das der Fall, gleicht der Tumor einem Geschwür.

Metastasen des Fibrosarkoms

Das Fibrosarkom neigt eher weniger dazu, Metastasen zu bilden (also sich auf andere Organe auszubreiten). Bei nicht ausreichender Entfernung wächst er aber im operierten Bereich wieder nachDurch das stark invasive Wachstum kann es jedoch dazu kommen, dass das umliegende Gewebe stark beschädigt wird. Um den Katzen Schmerzen und lange Heilungsphasen also möglichst zu ersparen, sollte die Therapie so früh wie möglich beginnen.

Beachten Sie

Als Tumor im Bindegewebe kann ein Fibrosarkom nicht nur an beziehungsweise in der Haut auftreten. Auch die inneren Organe verfügen über Bindegewebe. Entsteht an diesen Stellen ein Tumor, ist dieser oft nur sehr schwer bis gar nicht zu ertasten.

Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt oder in der Tierklinik sind daher unabdingbar.

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Häufige Fragen

Woran erkenne ich ein Fibrosarkom bei meiner Katze?

In vielen Fällen lässt sich das Fibrosarkom auf der Haut ertasten: Es zeigt sich als nur wenig bewegliche, knotige Geschwulst. In der Regel hat die Katze an dieser Stelle keine Schmerzen.

An welchen Körperstellen treten Fibrosarkome am häufigsten auf?

Am häufigsten finden sich Fibrosarkome zwischen den Schulterblättern, an der seitlichen Brustwand, an der Hüfte und am Oberschenkel. Auch ein Anschwellen der Lymphknoten — sie sind Teil der Immunreaktion des Körpers — kann ein weiterer Hinweis sein.

Welche Katzen sind besonders betroffen?

Das Fibrosarkom ist bei Katzen der häufigste Tumor des Bindegewebes. Betroffen sind vor allem Katzen, die älter als acht Jahre sind.

Bildet ein Fibrosarkom Metastasen?

Das Fibrosarkom neigt eher weniger dazu, Metastasen zu bilden, sich also auf andere Organe auszubreiten. Es wächst jedoch stark invasiv, das heißt tief in das umliegende Gewebe ein, und kann dieses stark beschädigen; bei nicht ausreichender Entfernung wächst es im operierten Bereich wieder nach.

Wann muss ich mit meiner Katze zum Tierarzt?

Da Fibrosarkome oft gut zu ertasten sind, kann der Tierarzt die Diagnose häufig sehr schnell stellen — generell gilt: lieber ein Gang zum Tierarzt zu viel als einer zu wenig. Wird zu lange mit der Behandlung gewartet, kann der Tumor aufbrechen und gleicht dann einem Geschwür; die Therapie sollte deshalb so früh wie möglich beginnen.

Kann ein Fibrosarkom auch an inneren Organen entstehen?

Ja. Als Tumor des Bindegewebes kann ein Fibrosarkom nicht nur an oder in der Haut auftreten, denn auch die inneren Organe verfügen über Bindegewebe. Dort ist der Tumor oft nur sehr schwer bis gar nicht zu ertasten, weshalb regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt wichtig sind.

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