Größere Käfige retten Katzenleben und verbessern die Lebensqualität in Tierheimen

Grösser denken! Erkrankungen der oberen Luftwege treten bei Katzen auf, die unter Stress leiden. Und ein Riesenstress ist es für die Katzen, wenn sie auf relativ engem Raum z.B. in einem Tierheim aufgenommen werden. So erkranken viele Katzen nicht nur durch die ungewohnte Umgebung, sondern auch durch mitgebrachte Keime bzw. Krankheitserreger. Ein Hauptgrund ist aber vor allem in dem geringen Platzangebot innerhalb der ersten zwei Wochen eines Tierheimaufenthaltes zu sehen.

Viel (unnötige) Arbeit für die Tierheimmitarbeiter

Bei einer Untersuchung durch die Universität Davis, gefördert durch die Morris Animal Foundation, wurde festgestellt, dass ein Drittel der Arbeitszeit der Mitarbeiter in Tierheimen notwendig ist, die Folgen der Erkältungserkrankungen der Katzen zu lindern und zu behandeln. So geht wertvolle Arbeitszeit verloren, die besser für die Tiere verwendet werden könnte. Dies ganz abgesehen von den notwendigen Arzneimitteln, die zur Behandlung eingesetzt werden müssen.

Käfiggröße ist entscheidend

Durch eine Verdoppelung der Fläche je Katze von 0,4 auf 0,8 qm wurde eine Minimierung des Stresses und der Atemwegserkrankungen erreicht. Die Forscher erklären: „Das bedeutet: durch eine Vergrößerung der Käfiggröße für die Katzen kann die scheinbar unausweichliche Erkrankungsserie an Erkältungskrankheiten deutlich unterbunden werden.“ Es bleibt zu hoffen, dass viele Tierschutzorganisationen die Möglichkeit haben durch eine großzügige Raumgestaltung den Krankheitsstress von den Katzen zu nehmen.

Häufige Fragen

Warum erkranken Katzen im Tierheim so häufig an Erkältungen?

Erkrankungen der oberen Luftwege treten bei Katzen auf, die unter Stress leiden — und die Aufnahme auf relativ engem Raum in einem Tierheim bedeutet für Katzen erheblichen Stress. Viele Tiere erkranken zudem durch die ungewohnte Umgebung und durch mitgebrachte Keime beziehungsweise Krankheitserreger. Ein Hauptgrund ist aber vor allem das geringe Platzangebot innerhalb der ersten zwei Wochen eines Tierheimaufenthaltes.

Wie viel Platz braucht eine Katze im Tierheimkäfig?

In der zitierten Untersuchung wurde durch eine Verdoppelung der Fläche je Katze von 0,4 auf 0,8 Quadratmeter eine Minimierung des Stresses und der Atemwegserkrankungen erreicht. Die Forscher erklären, dass durch eine Vergrößerung der Käfiggröße die scheinbar unausweichliche Serie an Erkältungskrankheiten deutlich unterbunden werden kann.

Welche Folgen haben die Erkältungskrankheiten für die Tierheime?

Bei einer Untersuchung der Universität Davis, gefördert durch die Morris Animal Foundation, wurde festgestellt, dass ein Drittel der Arbeitszeit der Tierheimmitarbeiter darauf entfällt, die Folgen der Erkältungserkrankungen der Katzen zu lindern und zu behandeln. Hinzu kommen die Kosten für die notwendigen Arzneimittel. Diese Arbeitszeit könnte besser für die Tiere verwendet werden.

Was können Tierheime konkret tun?

Eine großzügige Raumgestaltung kann den Krankheitsstress von den Katzen nehmen. Nach den Ergebnissen der Untersuchung genügt bereits die Verdoppelung der Käfigfläche je Katze, um Stress und Atemwegserkrankungen deutlich zu verringern.

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