Tumorerkrankung
Symptome von Blutkrebs beim Hund
Die Symptome von Blutkrebs (auch als Leukämie bekannt) bei Hunden sind in der Regel zunächst eher unspezifisch. Als erstes bemerkt werden oft Anzeichen von Appetitlosigkeit. Auch eine wiederkehrende Schlappheit und Müdigkeit können Symptome sein. Weiterhin gibt es Durchfallphasen, aber auch dauerhaft auftretende Fieberperioden. Diese unspezifischen Symptome machen es schwierig, den Blutkrebs frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Häufig wird die Erkrankung erst durch eine Blutuntersuchung gefunden.
Unspezifische Symptome
Zu den häufigsten Symptomen gehört zum Beispiel die Appetitlosigkeit, die bis zur Futterverweigerung führen kann. Damit einhergehend ist oft ein schneller und erheblicher Gewichtsverlust. Zudem macht sich in vielen Fällen eine allgemeine Schwäche oder Teilnahmslosigkeit (Apathie) bemerkbar. Darüber hinaus kann es zu Problemen bei der Verdauung kommen. Die Hunde weisen dann Durchfall und Erbrechen auf. Ein erhöhtes Trinkbedürfnis und ein daraus resultierender, vermehrter Urinabsatz können ebenfalls vorkommen. Seltenere Symptome von Blutkrebs beim Hund sind etwa neurologische Auffälligkeiten und Epilepsie.
Tastbare Symptome
Neben den obigen unspezifischen Symptomen kann sich Blutkrebs beim Hund ebenfalls durch tastbare Symptome bemerkbar machen. Bei Hunden mit Blutkrebs wurden beispielsweise häufig vergrößerte Lymphknoten festgestellt. Im Anfangsstadium ist meist nur ein Lymphknoten von Umfangsvermehrungen betroffen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann es jedoch dazu kommen, dass mehrere Lymphknoten anschwellen. Zunächst geschieht das in der Regel in einer Region, etwa im Halsbereich. Später kann dann der gesamte Körper betroffen sein. Zu den häufigen Symptomen von Blutkrebs beim Hund gehören außerdem Vergrößerungen der Milz und/oder der Leber.
Äußerliche Symptome
Im Zuge der Krebserkrankung kann es außerdem zu äußerlich erkennbaren Symptomen kommen. Es bilden sich dann violette, kleine Flecken auf der Haut, die an winzige Blutergüsse erinnern. Diese finden sich teilweise auch auf dem Zahnfleisch wieder. Da diese Flecken oft mit Blutergüssen verwechselt und daher für harmlos gehalten werden, sollte hier auf die Häufigkeit und Anzahl geachtet werden. Viele kleine violette Flecken, bei denen der Ursprung nicht erklärbar ist, sollten zum Gang zum Tierarzt animieren.
Behandlung
Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten von Blutkrebs beim Hund. Da oft eine Vielzahl an schmerzhaften Symptomen mit der Krebserkrankung einher geht, sollte eine Behandlung gewählt werden, die gleichzeitig Ursache und Symptome bekämpft. Dazu gehört zum Beispiel die dendritische Zelltherapie. Durch die schonende Immuntherapie ist es möglich, die sowohl die Prognose als auch die Lebensqualität der Vierbeiner zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich Blutkrebs bei meinem Hund?
Die Symptome von Blutkrebs (auch als Leukämie bekannt) sind in der Regel zunächst eher unspezifisch. Als erstes werden oft Appetitlosigkeit, wiederkehrende Schlappheit und Müdigkeit bemerkt; weiterhin gibt es Durchfallphasen, aber auch dauerhaft auftretende Fieberperioden. In vielen Fällen kommen ein schneller Gewichtsverlust, allgemeine Schwäche oder Teilnahmslosigkeit (Apathie) sowie ein erhöhtes Trinkbedürfnis mit vermehrtem Urinabsatz hinzu.
Warum wird Blutkrebs beim Hund oft erst spät erkannt?
Gerade die unspezifischen Symptome machen es schwierig, den Blutkrebs frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Häufig wird die Erkrankung erst durch eine Blutuntersuchung gefunden. Seltenere Anzeichen sind etwa neurologische Auffälligkeiten und Epilepsie.
Sind geschwollene Lymphknoten ein Anzeichen für Blutkrebs?
Bei Hunden mit Blutkrebs wurden häufig vergrößerte Lymphknoten festgestellt. Im Anfangsstadium ist meist nur ein Lymphknoten von Umfangsvermehrungen betroffen; im weiteren Verlauf können mehrere Lymphknoten anschwellen — zunächst in der Regel in einer Region, etwa im Halsbereich, später kann der gesamte Körper betroffen sein. Zu den häufigen Symptomen gehören außerdem Vergrößerungen der Milz und/oder der Leber.
Was bedeuten kleine violette Flecken auf der Haut meines Hundes?
Im Zuge der Krebserkrankung können sich violette, kleine Flecken auf der Haut bilden, die an winzige Blutergüsse erinnern und sich teilweise auch auf dem Zahnfleisch finden. Da diese Flecken oft mit Blutergüssen verwechselt und für harmlos gehalten werden, sollte auf ihre Häufigkeit und Anzahl geachtet werden. Viele kleine violette Flecken ohne erklärbaren Ursprung sollten Anlass für einen Tierarztbesuch sein.
Wie wird Blutkrebs beim Hund behandelt?
Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Da mit der Krebserkrankung oft eine Vielzahl schmerzhafter Symptome einhergeht, sollte eine Behandlung gewählt werden, die gleichzeitig Ursache und Symptome bekämpft. Dazu gehört zum Beispiel die dendritische Zelltherapie, eine Immuntherapie, mit der es möglich ist, sowohl die Prognose als auch die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen.