Blättermagen als Nahrungsmittel für Hunde
Der Blättermagen ist neben Pansen, Netzmagen und Labmagen einer der vier Vormägen des Rindes. Er folgt nach Pansen und Netzmagen im Verlauf des Verdauungstraktes. Er hat eine ballonartige Form und ist bei erwachsenen Rindern etwa so groß wie ein Medizinball. Der Blättermagen ist für den Entzug des Wassers aus dem Futterbrei, sowie für die Resorption von Mineralstoffen zuständig. Der Name Blättermagen stammt daher, dass sich im Innern des Organs die über 100 Schleimhautfalten zu Blättern aufwerfen. Da diese Schleimhautfalten ebenfalls den Seiten eines Buches ähneln, wird der Blättermagen auch Buchmagen genannt.
Blättermagen zum Barfen
Durch seinen geringen Fettanteil ist er perfekt zum Barfen, besonders für Hunde die zu Fettleibigkeit neigen. Da die Mägen bei der Futterverarbeitung nicht ausgewaschen werden und dadurch noch das halbverdaute Futter des Rindes enthalten, bleiben viele essentielle Vitamine, Mineralien und Verdauungsenzyme im Blättermagen enthalten. Der gereinigte Pansen hat durch die fehlende restliche Nahrung im Magen keinen großen Mehrwert. Da der Blättermagen hinter dem Pansen liegt, welcher durch die fehlende restliche Nahrung im Magen keinen großen Mehrwert hat, sind seine enthaltenen Bestandteile besser verdaulich. Der grüne Mageninhalt besitzt durch die vorverdauten Futterrückstände und darin enthaltene Verdauungsenzyme einen hohen Nahrungswert, wirkt blutreinigend und entfernt Toxine sowie Parasiten aus dem Körper. Ferner kurbelt er das Immunsystem an.
Der Blättermagen ist somit perfekt für Tiere mit einer empfindlichen Verdauung geeignet. Blättermagen empfiehlt sich lediglich für Hunde. Er sollte nicht zur Fütterung bei Katzen verwendet werden.
Wenn Sie Ihrem Hund zum ersten Mal einen Blättermagen verfüttern, wundern sie sich nicht über den starken Eigengeruch. Normalerweise wird er gerne mit der übrigen Ration aufgenommen - Ihr Hund wird es Ihnen mit seiner Gesundheit danken.
Fütterungsempfehlung für die gabe von Blättermagen
Von Ernährungsexperten wird empfohlen den Vierbeinern und einmal pro Woche einen Blättermagen zu verfüttern. Dies sollte aber im Rahmen einer ausgewogenen Barfration erfolgen. Eine weitere sinnvolle Ergänzung beim Barfen ist Bierhefe, die zusätzlich B-Vitamine liefert.
Häufige Fragen
Was ist der Blättermagen eigentlich?
Der Blättermagen ist neben Pansen, Netzmagen und Labmagen einer der vier Vormägen des Rindes und zuständig für den Entzug des Wassers aus dem Futterbrei sowie die Resorption (Aufnahme) von Mineralstoffen. Sein Name stammt von den über 100 Schleimhautfalten, die sich im Inneren zu Blättern aufwerfen — weil sie den Seiten eines Buches ähneln, wird er auch Buchmagen genannt.
Warum ist Blättermagen zum Barfen geeignet?
Durch seinen geringen Fettanteil eignet sich der Blättermagen gut zum Barfen, besonders für Hunde, die zu Fettleibigkeit neigen. Da die Mägen bei der Futterverarbeitung nicht ausgewaschen werden, bleiben viele essentielle Vitamine, Mineralien und Verdauungsenzyme aus dem halbverdauten Futter des Rindes enthalten — damit ist er auch für Tiere mit einer empfindlichen Verdauung geeignet.
Ist Blättermagen besser als Pansen?
Der gereinigte Pansen hat durch die fehlende restliche Nahrung im Magen keinen großen Mehrwert. Da der Blättermagen im Verdauungstrakt hinter dem Pansen liegt, sind seine enthaltenen Bestandteile besser verdaulich; der grüne Mageninhalt mit den vorverdauten Futterrückständen und Verdauungsenzymen besitzt einen hohen Nahrungswert.
Dürfen auch Katzen Blättermagen fressen?
Nein, Blättermagen empfiehlt sich lediglich für Hunde. Zur Fütterung bei Katzen sollte er nicht verwendet werden.
Wie oft sollte ich meinem Hund Blättermagen füttern?
Von Ernährungsexperten wird empfohlen, einmal pro Woche einen Blättermagen zu verfüttern — allerdings im Rahmen einer ausgewogenen Barfration. Wundern Sie sich bei der ersten Fütterung nicht über den starken Eigengeruch; normalerweise wird der Blättermagen gerne mit der übrigen Ration aufgenommen.