Tumorerkrankung

Homöopathie beim Hund mit Fibrosarkom

Homöopathie als Behandlungsmethode von Fibrosarkomen bei Hunden wird gelegentlich eingesetzt. Sie kann auf keinen Fall als alleinige Therapie angesehen werden. Wichtig ist: Homöopathie kann immer nur eine unterstützende Wirkung haben und ersetzt keine medizinische Behandlung! Es gibt einige Experten, die sich ausschließlich auf die homöopathische Behandlung von Tumoren bei Hunden spezialisiert haben.

Homöopathie

Die homöopathische Behandlung eines Hundes mit Fibrosarkom wird individuell angepasst. Bei der Erstellung eines geeigneten Therapieplans wird zum Beispiel die Tumorart, die krankheitsbedingte Vorgeschichte des Hundes und der allgemeine Fortschritt der Erkrankung berücksichtigt. Auch die Symptome, die durch das Fibrosarkom entstanden sind, sollen im Rahmen der homöopathischen Behandlung gelindert werden. Wichtig (wie bei allen anderen Therapien) ist, dass die Behandlung so früh wie möglich nach der Diagnose durchgeführt wird.

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Therapieplan

Es gibt zahlreiche homöopathische Mittel, die dem Hund verabreicht werden können. Für welche sich in welchem Zyklus (zum Beispiel mehrwöchige Anwendung mit Pause dazwischen) entschieden wird, ist individuell. In den meisten Fällen wird im gleichen Schritt auch die Ernährung umgestellt. Im Vordergrund stehen dabei vor allem der Verzicht von leicht verdaulichen Kohlenhydraten, chemischen Konservierungsstoffe sowie synthetischen Vitaminen und Spurenelementen. Verfüttert werden sollen keine Lebensmittel mehr, die das Tumorwachstum begünstigen, sondern nur solche, die das Wachstum hemmen.

Kombination der Therapien

Viele Hundebesitzer entscheiden sich bei der Behandlung eines Fibrosarkoms nicht alleine für die Homöopathie, sondern für eine Kombination aus mehreren Behandlungsmethoden. In diesem Fall wird die Homöopathie zum Beispiel zusätzlich zu einer Operation, der Chemotherapie oder der Strahlentherapie angewendet. Wichtig ist, dass eine homöopathische Behandlung nicht alleine durchgeführt wird sondern nur als Ergänzung einer medizinischen Behandlung gesehen werden kann. Die meisten Tierärzte geben bei vielen Therapien eine bessere Prognose für die Tiere ab, wenn der Tumor zuvor im Rahmen einer OP entfernt wurde.

Nebenwirkungen

Durch herkömmliche Behandlungsmethoden wie die Strahlentherapie oder die Chemotherapie kann es zu Nebenwirkungen kommen. Mithilfe von verschiedenen, homöopathischen Mitteln kann versucht werden, die Nebenwirkungen und Schmerzen zu lindern. Achtung - es sollte erst im Anschluss an eine solche Behandlung mit Homöopathie gearbeitet werden.

Dendritische Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie ist keine homöopathische Methode zur Behandlung eines Fibrosarkoms beim Hund, dafür jedoch eine immunologische. Mithilfe von körpereigenen Zellen soll das Immunsystem der betroffenen Hunde gestärkt und wieder zum eigenständigen Kampf gegen den Krebs angeregt werden. Ziel der schonenden Immuntherapie ist es nicht nur, die Lebenserwartung von Hunden mit Krebs zu erhöhen, sondern gleichzeitig die Lebensqualität zu verbessern. Zudem kann durch die Immuntherapie die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass sich die Tumore erneut bilden. Die dendritische Zelltherapie kann vom eigenen Haus-Tierarzt durchgeführt werden.

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Häufige Fragen

Kann Homöopathie ein Fibrosarkom beim Hund heilen?

Nein, die Homöopathie kann auf keinen Fall als alleinige Therapie angesehen werden. Sie kann immer nur eine unterstützende Wirkung haben und ersetzt keine medizinische Behandlung, etwa eine Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie.

Wie läuft eine homöopathische Behandlung beim Hund mit Fibrosarkom ab?

Die Behandlung wird individuell angepasst; berücksichtigt werden zum Beispiel die Tumorart, die krankheitsbedingte Vorgeschichte des Hundes und der Fortschritt der Erkrankung. Die Mittel werden häufig in Zyklen verabreicht, also etwa über mehrere Wochen mit Pausen dazwischen, und sollen auch die durch das Fibrosarkom entstandenen Symptome lindern. Wichtig ist, wie bei allen Therapien, ein möglichst früher Beginn nach der Diagnose.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Behandlung?

In den meisten Fällen wird parallel zur homöopathischen Behandlung die Ernährung umgestellt. Im Vordergrund steht der Verzicht auf leicht verdauliche Kohlenhydrate, chemische Konservierungsstoffe sowie synthetische Vitamine und Spurenelemente; verfüttert werden sollen keine Lebensmittel, die das Tumorwachstum begünstigen.

Sollte der Tumor trotz Homöopathie operiert werden?

Die meisten Tierärzte geben bei vielen Therapien eine bessere Prognose ab, wenn der Tumor zuvor im Rahmen einer Operation entfernt wurde. Viele Hundebesitzer entscheiden sich daher für eine Kombination aus mehreren Behandlungsmethoden; mit homöopathischen Mitteln kann zudem versucht werden, Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie im Anschluss an eine solche Behandlung zu lindern.

Was ist die dendritische Zelltherapie beim Fibrosarkom des Hundes?

Die dendritische Zelltherapie ist keine homöopathische, sondern eine immunologische Methode: Mithilfe körpereigener Zellen soll das Immunsystem gestärkt und wieder zum eigenständigen Kampf gegen den Krebs angeregt werden. Ziel ist es, Lebenserwartung und Lebensqualität zu verbessern und die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Tumorbildung zu verringern; die Behandlung kann vom eigenen Haustierarzt durchgeführt werden.

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