Tumorerkrankung

Gesäugetumor bei der Katze

Der Gesäugetumor bei der Katze wird auch Mammatumor genannt. Er kommt vorwiegend bei weiblichen Katzen vor. Der Tumor wird durch die unkontrollierte Vermehrung und Entartung von Zellen in der Milchdrüse hervorgerufen. Leider ist die überwiegende Zahl an Gesäugetumoren bei Katzen bösartig.

Vorkommen

Ein Tumor am Gesäuge kommt bei Katzen im Vergleich zu anderen Tieren eher selten vor. Dennoch ist ein Gesäugetumor bei weiblichen Katzen die dritthäufigste Krebsart. Er tritt überwiegend bei Katzen ab dem mittleren Alter auf. Häufig sind unkastrierte oder erst sehr spät kastrierte Katzen von einem Gesäugetumor betroffen, da Hormone einen Einfluss auf die Entstehung von Tumoren am Gesäuge haben. In bis zu 95% der Fälle aller Mammatumore bei der Katze sind bösartig und zeigen ein aggressives Verhalten.

Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners

Kostenlose Erstberatung durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.

Symptome

Zunächst bilden sich im Bereich des Gesäuges meist kleine Knoten. Diese Knoten können einzeln oder multipel, also an mehreren Gesäugebereichen, auftreten. Sie sind oft fester als das umliegende Gewebe und lassen sich daher in der Regel ertasten. Über die Hälfte der betroffenen Tiere weist mehr als einen Gesäugetumor auf. Die Tumore können unterschiedlich schnell wachsen. Auch die regionalen Lymphknoten sind oft mit betroffen und geschwollen. Weitere Symptome eines Tumors am Gesäuge der Katze können eine schlechte Wundheilung, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fieber, Apathie und Schmerzen sein. Durch eine Ausbreitung der Tumorzellen kommt es in Folge dfer Erkrankung häufig auch zur Metastasenbildung, vor allem in die Lunge. Eine ausführliche Übersicht der Anzeichen finden Sie unter Symptome vom Gesäugetumor bei der Katze.

Diagnose

Eine finale Diagnose kann nur von einem Tierarzt gestellt werden. Nach Abklärung der allgemeinen Krankengeschichte wird meist eine Allgemeinuntersuchung durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen. Letztendlich gibt aber nur eine Biopsie, also die Entnahme von Gewebeproben des verdächtigen Gewebes mit anschließender Untersuchung, wirklich Aufschluss über die Krankheit. Kommt es zu einer Diagnose des Gesäugetumors, werden häufig noch weitere Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob sich bereits Metastasen gebildet haben.

Behandlung

Die Therapie der Wahl bei Mammatumoren (Gesäugetumoren) ist die vollständige, operative Entfernung des Tumors und des umliegenden Gewebes. Je nach Fortschritt der Krebs-Erkrankung werden teilweise auch die regionalen Lymphknoten entfernt. Da der Gesäugetumor für seine Aggressivität bekannt ist, wird bei vielen Katzen die gesamte Milchleiste entfernt, um einem Rezidiv (Wiederauftreten der Tumore) entgegenzuwirken. Für eine bessere Prognose können nach der OP noch zusätzliche Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden. Möglich ist zum Beispiel eine Chemotherapie. Auch die dendritische Zelltherapie kann bei der Katze angewendet werden, um die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen. Besprechen Sie die Möglichkeiten, die Sie und Ihre Katze haben, bitte sowohl mit Ihrem Tierarzt als auch mit einem Onkologen.

Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners

Kostenlose Erstberatung durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.

Häufige Fragen

Ist ein Gesäugetumor bei der Katze bösartig?

Leider ja, in den meisten Fällen: Bis zu 95 % aller Mammatumore, also Tumore der Milchdrüse, sind bei der Katze bösartig und zeigen ein aggressives Verhalten. Durch die Ausbreitung der Tumorzellen kommt es häufig zur Metastasenbildung, vor allem in die Lunge.

Welche Katzen bekommen einen Gesäugetumor?

Betroffen sind vorwiegend weibliche Katzen ab dem mittleren Alter; bei ihnen ist der Gesäugetumor die dritthäufigste Krebsart. Häufig erkranken unkastrierte oder erst sehr spät kastrierte Katzen, da Hormone einen Einfluss auf die Entstehung von Tumoren am Gesäuge haben.

Woran erkenne ich einen Gesäugetumor bei meiner Katze?

Zunächst bilden sich meist kleine Knoten im Bereich des Gesäuges, die einzeln oder an mehreren Stellen auftreten können; sie sind oft fester als das umliegende Gewebe und lassen sich in der Regel ertasten. Über die Hälfte der betroffenen Tiere weist mehr als einen Tumor auf, oft sind auch die regionalen Lymphknoten geschwollen. Weitere mögliche Anzeichen sind schlechte Wundheilung, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fieber, Apathie und Schmerzen.

Wie wird ein Gesäugetumor bei der Katze diagnostiziert?

Nach Abklärung der Krankengeschichte wird meist eine Allgemeinuntersuchung durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen. Wirklichen Aufschluss gibt letztendlich nur eine Biopsie, also die Entnahme von Gewebeproben mit anschließender Untersuchung. Steht die Diagnose fest, folgen häufig weitere Untersuchungen, um eine mögliche Metastasenbildung festzustellen.

Wie wird ein Gesäugetumor bei der Katze behandelt?

Therapie der Wahl ist die vollständige operative Entfernung des Tumors und des umliegenden Gewebes; wegen der bekannten Aggressivität wird bei vielen Katzen die gesamte Milchleiste entfernt, um einem Rezidiv, also dem Wiederauftreten, entgegenzuwirken. Nach der Operation sind zusätzliche Maßnahmen wie eine Chemotherapie möglich; auch die dendritische Zelltherapie kann angewendet werden, um die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen. Besprechen Sie die Möglichkeiten mit Ihrem Tierarzt und einem Onkologen.

Kostenlose Erstberatung durch unser tierärztliches Team.