Leukämie bei Hunden - die Symptome
Die Symptome einer Leukämie bei Hunden sind eher unspezifischer Natur. Neben allgemeinen Auffälligkeiten, wie stark vermehrtes Trinken und Verhaltensauffälligkeiten, kann sich die schleichend beginnende Erkrankung auch durch Verfärbungen an Haut und Zahnfleisch bemerkbar machen. Diese sind zunächst leicht mit Blutergüssen zu verwechseln.
Bei der Leukämie handelt es sich um einen explosonsartige Bildung von Leukozyten, also weißen Blutkörperchen. Diese übermässige Produktion an Zellen findet sich meist im Knochenmark von Hunden wieder. Es wird zwischen einer akuten und chronischen Leukämie unterschieden. Während sich die Symptome der beiden Erkrankungsformen kaum unterscheiden, lassen sich deutliche Unterschiede in der Überlebensrate aufweisen (akute Leukämie bis zu sechs Monaten, chronisch bis zu über eineinhalb Jahren Überlebenszeit). Die chronische Form tritt häufiger auf. Die akute Leukämie wird vermehrt bei Deutschen Schäferhunden und Golden Retrievern beobachtet, die chronische bei kleinen Hunderassen.
Entdeckt wird die chronische Form häufig zufällig bei Routineblutuntersuchungen. Bei fortgeschrittener Erkrankung wird dann auch von lethargischem Verhalten und vermindertem Appetit berichtet. Eine leichte Schwellung der Lymphknoten und der Milz könenn ebenfalls Hinweise auf dei Erkrankung sein.
Deutlich hervor und dramatischer sind die Symtpome er akuten Leukämie: Neben Futterverweigerung findet sich Gewichtsverlust und Lethargie. Eine Milzvergrößerung ist typisch für die Erkrankung, weiterhin kann es zu Blutungsneigung, Lymphknotenschwellung und Leberschwellung kommen.
Schleichender Krankheitsverlauf
In vielen Fällen wird Leukämie bei Hunden erst sehr spät diagnostiziert. Das liegt unter anderem daran, dass Leukämie eine generalisierte Erkrankung ist. Das bedeutet, dass die Krankheit oder ihre Auswirkungen sich auf den gesamten Körper des Hundes ausbreiten. So lässt sich am Anfang der Krankheit oft nur schwer erkennen, wo genau der Ursprung liegt - oder gar, dass etwas mit dem Vierbeiner nicht stimmt. Zu den Heilungschancen bei Leukämie lassen sich keine allgemeinen Aussagen treffen.
Äußerlich erkennbare Symptome
Bei einigen Patienten lassen sich im Verlauf der Leukämie kleine, violette Flecken auf der Haut erkennen, die winzigen Blutergüssen gleichkommen. Aufgrund dieser Ähnlichkeit ist es schwer, diese so genannten Petechien abzugrenzen.
Auch dunkelrote oder violette Flecken auf dem Zahnfleisch, die durch gebrochene Blutgefäße entstehen, sind bei einigen Hunden sichtbar.
Häufig lassen sich auch Vergrößerungen der Lymphknoten ertasten oder gar sehen.
Unspezifische Anzeichen bei Ihrem Hund
Genau wie bei Menschen oder auch Katzen sind weitere Symptome der Leukämie eher unspezifisch. Das heißt, dass sie sich nicht genau einem bestimmten Krankheitsbild zuordnen lassen, sondern viele verschiedene Ursprünge haben können.
Eines dieser Anzeichen ist der stark erhöhte Flüssigkeitsbedarf. Daraus ergibt sich ein weiterer Hinweis auf Leukämie, das vermehrte Wasserlassen.
Eine erhöhte Körpertemperatur ist ein weiterer Punkt in der Symptomatik. Hinzukommen außerdem Lahmheit und untypisches Verhalten (höheres Maß an Ängstlichkeit und/oder Aggressivität).
Diagnose & Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie
Die Diagnose von Leukämie erfolgt, in dem ein komplettes Blutbild und eventuell auch eine Knochenmarksbiopsie bei Ihrem Vierbeiner durchgeführt wird.
Die Leukämie und deren Symptome macht Hunden oft schwer zu schaffen. Oft kann durch eine Chemotherapie der Zustand Ihres Tieres schnell verbessert werden. Ein anderer Behandlungsansatz ist die Therapie mit Kortisonpräparaten. Auch dort kommt es häufig zu einer schnellen Besserung. Mit der dendritischen Zelltherapie verfolgen wir einen schonenden Ansatz bei der Behandlung von Leukämie bei Hunden. Durch den Aufbau des körpereigenen Immunsystems Ihres Lieblings wird die Zerstörung von Tumor- und Krebszellen angeregt. Der Erfolg der Behandlung und die Prognose, also die voraussichtliche Lebenserwartung und auch die Lebensqualität, hängt stark davon ab, in welchem Stadium sich der erkrankte Tier befindet. Der Einsatz bei einer Leukämie kann nur eingeschränkt empfohlen werden.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich Leukämie bei meinem Hund?
Die Symptome sind eher unspezifisch, das heißt, sie lassen sich nicht eindeutig einem Krankheitsbild zuordnen. Möglich sind stark vermehrtes Trinken und Wasserlassen, erhöhte Körpertemperatur, Lahmheit sowie Verhaltensauffälligkeiten wie vermehrte Ängstlichkeit oder Aggressivität. Auch Verfärbungen an Haut und Zahnfleisch sowie tastbar vergrößerte Lymphknoten können Hinweise sein.
Was ist der Unterschied zwischen akuter und chronischer Leukämie beim Hund?
Die Symptome beider Formen unterscheiden sich kaum, wohl aber die Überlebenszeit: bei der akuten Leukämie bis zu sechs Monate, bei der chronischen bis zu über eineinhalb Jahre. Die chronische Form tritt häufiger auf und wird vermehrt bei kleinen Hunderassen beobachtet, die akute eher bei Deutschen Schäferhunden und Golden Retrievern.
Was sind Petechien beim Hund?
Petechien sind kleine, violette Flecken auf der Haut, die winzigen Blutergüssen gleichkommen und deshalb schwer davon abzugrenzen sind. Bei einigen Hunden zeigen sich zudem dunkelrote oder violette Flecken auf dem Zahnfleisch, die durch gebrochene Blutgefäße entstehen.
Warum wird Leukämie beim Hund oft erst spät erkannt?
Leukämie ist eine generalisierte Erkrankung, das heißt, sie beziehungsweise ihre Auswirkungen breiten sich auf den gesamten Körper aus. Am Anfang lässt sich daher oft schwer erkennen, wo der Ursprung liegt oder dass überhaupt etwas nicht stimmt. Die chronische Form wird häufig zufällig bei Routineblutuntersuchungen entdeckt.
Wie wird Leukämie beim Hund festgestellt?
Die Diagnose erfolgt in der Regel über ein komplettes Blutbild, eventuell ergänzt durch eine Knochenmarksbiopsie, also eine Gewebeprobe aus dem Knochenmark. Bei fortgeschrittener Erkrankung können zudem Lethargie, verminderter Appetit sowie Schwellungen von Lymphknoten und Milz auffallen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Leukämie beim Hund?
Oft kann eine Chemotherapie den Zustand des Tieres schnell verbessern, auch unter Kortisonpräparaten kommt es häufig zu einer raschen Besserung. Die dendritische Zelltherapie verfolgt einen immunologischen Ansatz: Über den Aufbau des körpereigenen Immunsystems wird die Zerstörung von Tumor- und Krebszellen angeregt. Ihr Einsatz kann bei einer Leukämie allerdings nur eingeschränkt empfohlen werden; Erfolg und Prognose hängen stark vom Krankheitsstadium ab.