Tumorerkrankung

Austherapiert – stimmt das bei meinem Tier?

Viele Patientenbesitzer melden sich bei uns, weil sie Hilfe für ihren Hund, ihre Katze oder ihr Pferd bei einer Tumorerkrankung suchen. Der Haustierarzt oder auch die hinzugezogene Tierklinik haben das Tier aufgegeben. Oder es wird als austherapiert bezeichnet. Oft haben auch eingeschaltete tierärztliche Spezialisten keine weiteren Behandlungsideen. Das Gleiche gilt für das Labor, das den Tumorbefund erstellt hat.

Häufig fühlen sich die Tierbesitzer allein gelassen mit ihren vielen Fragen rund um das weitere Zusammenleben mit ihrem vierbeinigen Familienmitglied. Denn sie müssen wissen, wie es im täglichen Leben weitergeht und sie wollen vor allem die beste Lebensqualität für ihr Tier. Allein zu hören, dass die Lage aussichtslos für ein dauerhaftes Leben ist, kann in dieser Lebenssituation nicht reichen.

Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners

Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.

Viele Fragen werden nicht beantwortet

Fragen der Fütterung und Pflege des erkrankten Hundes müssen mit den Besitzern dringend besprochen werden. Aber da fehlt dann der Ratgeber, der Tipps gibt, um gut über die Zeit zu kommen. Es fehlt das klärende Gespräch, welche zusätzlichen Therapie-, Pflege- und Fütterungsmaßnahmen im konkreten Fall sinnvoll sind. Auch eine vom Krankheitsfall ausgehende wirksame Schmerztherapie muss eingeleitet werden.

Viele inoperable Tumoren können noch gut für eine immunologische Tumorbehandlung zugänglich sein. Häufig reicht es aus, wenn das Tumorgewebe unter der Behandlung schrumpft. Damit werden die Krankheits- und Schmerzsymptome deutlich geringer oder verschwinden sogar (auf Zeit).

Viele Besitzer fragen sich, ob die Lebensqualität für ihr Tier erhalten ist. Bitte nutzen Sie dazu unseren Fragebogen zur Beurteilung der Lebensqualität, um diese Frage gemeinsam in der Familie zu beantworten.

Der nächste Schritt

Unser Team gibt Ihnen gerne Hinweise auf die Möglichkeit einer immunologischen Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie Ihres an einem Tumor erkrankten Tieres. Unsere über 20-jährige Erfahrung mit zahlreichen verschiedenen Patienten kann Ihnen genauso helfen wie unser Netzwerk an Tierärzten, die unsere Therapie einsetzen. Wir beraten Sie im Einzelfall. Fühlen Sie sich unsicher, welche der bereits erhobenen Befunde für die weitere Entscheidung wichtig sind, hilft auch unsere tierärztliche Zweitmeinung weiter.

Übersenden Sie uns dazu Ihre Krankenunterlagen über die Fallbeschreibung — Befund, bisherige Behandlung und aktuelle Medikamente genügen für eine erste Einschätzung. Unser tierärztliches Team meldet sich in der Regel innerhalb eines Werktages.

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Häufige Fragen

Was bedeutet „austherapiert“ bei Hund, Katze oder Pferd?

Als austherapiert wird ein Tier bezeichnet, wenn Haustierarzt, Tierklinik oder hinzugezogene Spezialisten keine weiteren Behandlungsideen für die Tumorerkrankung haben. Das heißt jedoch nicht, dass für das Tier nichts mehr getan werden kann: Fragen der Fütterung, der Pflege und einer wirksamen Schmerztherapie sollten weiterhin mit dem Tierarzt besprochen werden.

Mein Tier gilt als austherapiert – gibt es trotzdem noch Behandlungsmöglichkeiten?

Viele inoperable Tumoren (also Tumoren, die nicht mehr operiert werden können) können noch gut für eine immunologische Tumorbehandlung wie die dendritische Zelltherapie zugänglich sein. Häufig reicht es bereits aus, wenn das Tumorgewebe unter der Behandlung schrumpft — die Krankheits- und Schmerzsymptome werden dadurch in der Regel deutlich geringer oder verschwinden zeitweise sogar. Ob das im Einzelfall infrage kommt, sollte anhand der vorliegenden Befunde geprüft werden.

Woran erkenne ich, ob mein Tier noch Lebensqualität hat?

Diese Einschätzung fällt vielen Besitzern schwer und sollte möglichst gemeinsam in der Familie und mit dem behandelnden Tierarzt getroffen werden. Ein strukturierter Fragebogen zur Beurteilung der Lebensqualität kann dabei helfen, die Situation des Tieres sachlich einzuordnen.

Was kann ich für mein austherapiertes Tier im Alltag noch tun?

Wichtig ist ein klärendes Gespräch darüber, welche zusätzlichen Therapie-, Pflege- und Fütterungsmaßnahmen im konkreten Fall sinnvoll sind. Ebenso muss eine vom Krankheitsfall ausgehende wirksame Schmerztherapie eingeleitet werden. Beides sollte eng mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden, um die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten.

Wie komme ich zu einer zweiten Einschätzung, wenn mein Tier aufgegeben wurde?

Für eine erste Einschätzung genügen in der Regel der Tumorbefund, die bisherige Behandlung und die aktuellen Medikamente. Auf dieser Grundlage lässt sich im Einzelfall beurteilen, ob eine immunologische Behandlung noch infrage kommt; eine Rückmeldung erfolgt üblicherweise innerhalb eines Werktages.

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