Tumorerkrankung
Symptome bei Ihrem Hund - Hautkrebs
Hautkrebs bei Hunden ist, obgleich er an der Oberfläche des Körpers auftritt, oft nur schwer erkennbar. Grund hierfür ist, dass es sich bei dem Krebs auf der Haut nicht nur um eine einzige Krebs-Art, sondern viele verschiedene handeln kann. Auch das meist dichte Haarkleid erschwert ein Auffinden der manchmal nur flachen Veränderungen und Verfärbungen der Haut. Es wird zum Beispiel zwischen Plattenepithelkarzinomen, Mastzelltumoren, Melanomen oder auch Bindegewebstumoren unterschieden. Auch Tumore des Lymphsystems können auf der Haut sitzen. Weiter kann nicht nur die Epidermis, also die äußerste Hautschicht von den Erkrankungen betroffen sein - der Krebs kann auch in der Unterhaut seinen Ursprung finden. Tückisch ist dabei, dass diese Veränderungen zum Teil auch wieder verschwinden können und damit die Erkrankung nicht erkannt werden kann.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Tumore auf der Haut
Hautkrebs (zum Beispiel Mastzelltumore) können einzeln wie auch an verschiedenen Körperstellen gleichzeitig oder in Folge auftreten. Dabei sind die betroffenen Stellen in der Regel für Sie gut zu ertasten. Am häufigsten finden sich die bösartigen Tumore an den Extremitäten (Beine und Pfoten). Seltener, aber nicht ausgeschlossen, sind die Vorkommen am Bauch (auch Abdomen genannt), am Rücken, Hals oder am Kopf. Symptome für Hautkrebs beim Hund sind zum Beispiel
- Rötungen
- Schwellungen
- Juckreiz
- Verhärtungen
Aber keine Sorge: nicht jedes Geschwür oder jede Verhärtung ist gleich ein Tumor oder gar Krebs. Die Schnelligkeit des Wachstums sagt nichts über die Gut- oder Bösartigkeit von Gewebe aus. Bösartiger Tumore der Haut, also Hautkrebs, zeichnen sich zwar häufiger durch ein schnelles Wachstum aus als gutartige Tumore - sie können jedoch auch sehr langsam wachsen. Es ist also nicht ratsam damit zu warten, den Tierarzt aufzusuchen, nur weil die Tumorgröße sich nur langsam verändert. Ein weiteres Symptom von Hautkrebs und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich nicht um „einen gewöhnlichen Knubbel“ handelt, ist dass die Schwellung an betroffenen Stelle nicht zurückgeht, sondern bleibt. Lassen Sie von Ihrem Tierarzt durch eine Biopsie einfach feststellen, um was für ein Gewebe es sich handelt. Neben lokalen Symptomen gibt es auch weitere Anzeichen, die auf Hautkrebs bei Ihrem Tier hindeuten können.
Systematische Symptome beim Hautkrebs beim Hund
Eher unspezifische Symptome bei beim Hautkrebs sind beispielsweise Appetitlosigkeit und auch damit einhergehender Gewichtsverlust. Auch Erbrechen (‚normales‘ wie auch blutiges Erbrechen) fließt in das Krankheitsbild mit ein. Weiter sind zum Beispiel Durchfall und Unterleibsschmerzen Anzeichen für Hautkrebs. Im Zuge dessen verändert sich auch oft der Kot. Durch Blut, der sich im Stuhl befindet, verfärben sich die Exkremente der Hunde meist dunkel bis tiefschwarz. Wenn Sie diese (und auch die folgenden Symptome) feststellen, dann kann es sein, dass der Krebs schon Metastasen gebildet hat. Das bedeutet, dass die bösartigen Tumore auf andere Organe übergreifen. Damit einher gehen meist auch dann weitere, dem Befall entsprechende, Symptome.
Weitere Anzeichen für Hautkrebs beim Hund sind nach einer Metastasierung in den Körper etwa
- Apathisches Verhalten
- Unregelmäßigkeiten im Herzschlag und Blutdruck
- (chronisches) Husten - auch mit Auswürfen
- Schwerfallen der Atmung
- Blutungen und gestörte Wundheilung
- Schwellungen an den Lymphknoten
Da diese Symptome von Hautkrebs beim Hund sehr unspezifisch sind, sollte auf jeden Fall auf einen Zusammenhang zwischen den unspezifischen Anzeichen und Hautveränderungen geachtet werden. Doch selbst wenn dieser für Sie nicht ersichtlich ist, sollten Sie bei anhaltenden Symptomen den Tierarzt aufsuchen. Es kann sein, dass Sie den Hautkrebs übersehen oder als solchen nicht erkennen. Gerne ist Ihnen unser Team behilflich.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich Hautkrebs bei meinem Hund?
Hautkrebs ist trotz seiner Lage an der Körperoberfläche oft nur schwer erkennbar, da das meist dichte Haarkleid die manchmal nur flachen Veränderungen und Verfärbungen der Haut verdeckt. Typische lokale Symptome sind Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Verhärtungen. Die betroffenen Stellen sind in der Regel gut zu ertasten; am häufigsten finden sich die bösartigen Tumoren an den Extremitäten (Beinen und Pfoten), seltener an Bauch, Rücken, Hals oder Kopf.
Ist jeder Knubbel beim Hund gleich Krebs?
Nein, nicht jedes Geschwür und nicht jede Verhärtung ist gleich ein Tumor oder gar Krebs. Ein Warnzeichen ist allerdings, wenn die Schwellung an der betroffenen Stelle nicht zurückgeht, sondern bleibt. Über eine Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe) kann der Tierarzt feststellen, um welches Gewebe es sich handelt.
Mein Hund hat einen langsam wachsenden Knoten – kann ich abwarten?
Die Schnelligkeit des Wachstums sagt nichts über die Gut- oder Bösartigkeit des Gewebes aus. Bösartige Hauttumoren wachsen zwar häufiger schnell als gutartige, sie können aber auch sehr langsam wachsen. Es ist daher nicht ratsam, mit dem Tierarztbesuch zu warten, nur weil sich die Tumorgröße langsam verändert.
Welche Arten von Hautkrebs gibt es beim Hund?
Beim Krebs auf der Haut kann es sich um viele verschiedene Arten handeln, etwa Plattenepithelkarzinome, Mastzelltumoren, Melanome oder Bindegewebstumoren; auch Tumoren des Lymphsystems können auf der Haut sitzen. Betroffen sein kann nicht nur die Epidermis (die äußerste Hautschicht) — der Krebs kann auch in der Unterhaut seinen Ursprung haben. Tückisch ist, dass die Veränderungen zum Teil wieder verschwinden können und die Erkrankung dadurch unerkannt bleibt.
Welche Symptome zeigt ein Hund, wenn der Hautkrebs gestreut hat?
Eher unspezifische Anzeichen sind Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, Erbrechen (auch blutiges), Durchfall, Unterleibsschmerzen sowie durch Blut im Stuhl dunkel bis tiefschwarz verfärbter Kot. Nach einer Metastasierung, also dem Übergreifen auf andere Organe, können außerdem apathisches Verhalten, Unregelmäßigkeiten bei Herzschlag und Blutdruck, (chronischer) Husten, erschwerte Atmung, Blutungen mit gestörter Wundheilung und Schwellungen an den Lymphknoten auftreten. Bei anhaltenden Symptomen sollte in jedem Fall der Tierarzt aufgesucht werden, auch wenn ein Zusammenhang mit einer Hautveränderung nicht ersichtlich ist.