Tumorerkrankung
Tumor an der Pfote bei der Katze
Wie an so gut wie allen Stellen des Körpers, können bei Katzen auch Tumore an der Pfote auftreten. Wie diese sich äußern und am besten behandelt werden, ist beispielsweise abhängig von der Tumorart oder der Malignität des Tumors.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Vorkommen
Es gibt bisher keine bekannten Rassendispositionen für einen Tumor an der Pfote bei Katzen. Auch ist wissenschaftlich bislang nicht handfest erwiesen, ob es Faktoren gibt, die einen Tumor an der Pfote begünstigen. Die verschiedenen Tumorarten, die an der Pfote auftreten, können jedoch Rassendispositionen aufweisen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ältere Katzen an einem Tumor der Pfote erkranken, ist höher als bei Jungtieren. Oft wird außerdem das Fibrosarkom als „Pfoten-Tumor“ diagnostiziert.
An der Pfote können bei einer Katze folgende bösartige Tumorarten vorkommen:
- Adenokarzinom
- Fibrosarkom
- Hämangiosarkom
- Mastzelltumor
- Melanom
- Lymphom
- Plattenepithelkarzinom
- Spindelzellsarkom
Symptome
Häufig äußern sich Tumore der Pfote zunächst durch kleine Knoten, die auftreten. Meist handelt es sich dabei um einzelne Knubbel, es kann jedoch auch zu einem multiplen „Befall“ kommen (gerade bei Mastzelltumorveränderungen). Die Knoten lassen sich in der Regel gut abgrenzen, weil sie entweder härter oder weicher sind als das umliegende Gewebe. In vielen Fällen wird außerdem eine schlechte Wundheilung beobachtet. Diese betrifft nicht nur offene Stellen an der Pfote, sondern kann am gesamten Körper auftreten. Die spezifischen Symptome sind allerdings abhängig von der Tumorart, davon ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt und auch in welchem Stadium sich dieser befindet.
Behandlung
Die Behandlung ist ebenfalls abhängig von der Tumorart, der Malignität und dem Stadium des Tumors. Häufig ist der erste Schritt aber eine OP. In vielen Fällen ist es ratsam, sowohl gut- als auch bösartige Tumore operativ zu entfernen, da auch gutartige Tumore die Katze im Alltag behindern können. Bei bösartigen Tumoren der Pfote bei der Katze sollten neben einer Operation noch weitere Behandlungsmöglichkeiten durchgeführt werden, etwa um die Wahrscheinlichkeit eines Rezidives zu reduzieren. Eine Behandlungsoption ist zum Beispiel die dendritische Zelltherapie.
Dendritische Zelltherapie
Die dendritische Zelltherapie ist eine moderne Behandlungsmethode, die das Immunsystem der Katze stärken soll. Ziel der schonenden Immuntherapie ist es, die Lebensqualität der Katze zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen. Darüber hinaus kann die Wahrscheinlichkeit von Rezidiven verringert werden.
Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners
Kostenlose Erstberatung bei Tumorerkrankungen durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.
Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.
Häufige Fragen
Welche Tumorarten kommen an der Pfote der Katze vor?
An der Pfote können verschiedene bösartige Tumorarten auftreten, darunter Adenokarzinom, Fibrosarkom, Hämangiosarkom, Mastzelltumor, Melanom, Lymphom, Plattenepithelkarzinom und Spindelzellsarkom. Oft wird das Fibrosarkom, also ein bösartiger Tumor des Bindegewebes, als „Pfoten-Tumor“ diagnostiziert. Daneben kommen auch gutartige Tumore vor.
Wie erkennt man einen Tumor an der Pfote der Katze?
Häufig äußern sich Tumore der Pfote zunächst durch kleine Knoten — meist einzeln, gerade bei Mastzelltumorveränderungen kann es aber auch zu einem multiplen Befall kommen. Die Knoten lassen sich in der Regel gut abgrenzen, weil sie härter oder weicher sind als das umliegende Gewebe. In vielen Fällen wird außerdem eine schlechte Wundheilung beobachtet, die nicht nur offene Stellen an der Pfote betrifft, sondern am gesamten Körper auftreten kann.
Welche Katzen bekommen einen Tumor an der Pfote?
Für den Tumor an der Pfote selbst sind bisher keine Rassendispositionen bekannt; die einzelnen Tumorarten, die dort auftreten, können jedoch Rassendispositionen aufweisen. Ob es begünstigende Faktoren gibt, ist wissenschaftlich bislang nicht handfest erwiesen. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Tumor der Pfote zu erkranken, ist bei älteren Katzen höher als bei Jungtieren.
Muss ein Tumor an der Pfote der Katze operiert werden?
Häufig ist der erste Schritt eine Operation — in vielen Fällen ist es ratsam, sowohl gut- als auch bösartige Tumore zu entfernen, da auch gutartige Tumore die Katze im Alltag behindern können. Bei bösartigen Tumoren sollten neben der Operation weitere Behandlungen erfolgen, etwa um die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs (Wiederauftretens) zu reduzieren. Eine Behandlungsoption ist die dendritische Zelltherapie, eine Immuntherapie, die das Immunsystem der Katze stärken soll und mit der sich die Wahrscheinlichkeit von Rezidiven verringern lässt.