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Bei jungen Collies und Shelties tritt eine familiär gehäuft auftretende Erkrankung, die der Dermatomyositis beim Menschen ähnelt, auf. Es handelt sich um eine Mikroangiopathie, bei der komplementvermittelte Gefäßschäden zu einer Minderdurchblutung der Muskulatur führen. Die Krankheit wird autosomal-dominant vererbt und betrifft einen Genort auf Chromosom...

Bei verschiedenen Hunderassen werden genetisch bedingte Glomerulopathien gefunden. Glomerulopathien sind Veränderungen an den Glomeruli der Niere, also den sogenannten Nierenkörperchen. Diese sind für die Ultrafiltration des Urins notwendig. Die Ursache der Erkrankung kann entzündlich oder nicht entzündlich sein. Im Einzelnen handelt es sich um...

Bei Menschen, Hunden und Katzen können Autoantikörper gegen Stammzellen der roten Blutkörperchen eine auf diese Vorläuferzellen gerichtete immunvermittelte Anämie verursachen. Bei Hunden ist diese Erkrankung mit dem Fehlen einer auf Erythrozyten ausgerichteten Regenerationsreaktion des Knochenmarks verbunden. Zugrunde liegen der Erkrankung dabei komplexe Erkrankungen. So kann das...

Die immunvermittelte Polymyositis tritt bei Hunden und Katzen auf. Sie kann entweder bestimmte Muskelgruppen wie die periokulare oder die Kehlkopfmuskulatur betreffen oder generalisiert auftreten. Eine generalisierte Autoimmunmyositis tritt bei alten, großrassigen Hunden wie Deutschen Schäferhunden, Windhunden, Boxern und Retrievern auf. Ungarische Vizslas leiden an einer rassespezifischen...

Das hämophagozytische Syndrom ist eine proliferative Störung bei Hunden, Katzen und Menschen, die durch die Produktion aktivierter Makrophagen entsteht. Infolge ihrer aggressiven phagozytischen Aktivität nehmen diese aktivierten Makrophagen viele andere Zelltypen auf, was zur Entwicklung multipler Zytopenien – Verringerungen der Blutzellzahlen aus dem Normbereich -...

Bei Pferden sind sowohl die primäre als auch sekundäre Form der immunmediierte hämolytischen Anämie beschrieben worden. Dabei tritt die sekundäre Erkrankungsvariante wesentlich häufiger auf. Sekundäre Form der Immunmediierten hämolytischen Anämie der Pferde Eine sekundäre Erkrankung tritt beispielsweise bei Pferden im Zusammenhang mit Lymphosarkomen und Melanomen sowie...

Die Alopezia areata ist eine seltene T-Zell-vermittelte Krankheit. Sie ist durch starken, nicht entzündlichen Haarausfall gekennzeichnet ist. Die Erkrankung wird beim Menschen und anderen Primaten, Hunden, Katzen, Pferden und weiteren Tierarten beobachtet. Sie ist in der Regel fleckig und lokalisiert und kann auf jeder behaarten...

Pelade ist französisch für "Kahlheit, Haarausfall". Hierbei handelt es sich um eine Form der Alopezie bei Hunden und Katzen, bei der mononukleäre Zellen, hauptsächlich CD8+ zytotoxische Lymphozyten, in den sogenannten Haarfollikel-Isthmus eindringen. Die Pseudopelade unterscheidet sich von der Alopecia areata durch die genaue Lokalisierung des...

Vitiligo ist eine chronische Erkrankung, die sich in einer fleckigen Aufhellung von Haut und Haaren durch den Verlust von Melanozyten äußert . Die Herkunft des Begriffs Vitiligo ist unklar, leitet sich aber wahrscheinlich vom lateinischen vitium, "ein Makel", ab. Vitiligo tritt nicht nur bei Menschen,...

Melanozyten sind Pigmentzellen, die in der Haut, der Mundschleimhaut, dem Auge und manchmal auch in den Hirnhäuten vorkommen. Unter bestimmten Umständen sind sie einem Autoimmunangriff durch zytotoxische T-Zellen ausgesetzt. Als Folge dieser Zerstörung wird das betroffene Gewebe blass und unpigmentiert. Als Erkrankungen in diesem Komplex müssen...

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