Mammatumor beim Hund

Beim Mammatumor beim Hund handelt es sich um eine Neubildung des Gesäuges, also der Milchdrüsenleiste. Der Mammatumor beim Hund – auch Gesäugetumor, Milchleistentumor oder Milchdrüsenkrebs genannt und umgangssprachlich häufig als Brustkrebs bezeichnet – ist der häufigste Tumor der Hündin; etwa die Hälfte dieser Zubildungen erweist sich feingeweblich als bösartig. Für die bösartigen, vom Drüsengewebe ausgehenden Formen wird der Begriff Mammakarzinom verwendet. „Tumor” sagt zunächst nur, dass Gewebe neu gebildet wurde – über die Dignität, also die Gut- oder Bösartigkeit, ist damit nichts entschieden. Rüden stellen etwa 1 % der Fälle.

Vorkommen des Mammatumors beim Hund

Mammatumoren treten überwiegend bei älteren, unkastrierten Hündinnen auf. Vor dem vierten bis fünften Lebensjahr kommen sie selten vor; ab etwa dem siebten Lebensjahr steigt die Häufigkeit deutlich an, der Gipfel liegt um das zehnte Lebensjahr. Bei Erkrankung im Alter zwischen neun und elf Jahren überwiegen die bösartigen Formen.

Beobachtete Rassedispositionen lassen auf genetische Einflüsse schließen. Eine erhöhte Erkrankungshäufigkeit wird berichtet bei:

  • kleineren Rassen: Chihuahua, Cocker Spaniel, Pudel, Dackel, Yorkshire Terrier und Malteser
  • größeren Rassen: Englisch Springer Spaniel, Epagneul Breton (Bretonischer Vorstehhund), Deutscher Schäferhund, Deutsch Kurzhaar, Dobermann und Boxer

Ein weiterer Risikofaktor ist das Körpergewicht: Nicht nur Adipositas (Fettleibigkeit) im Erkrankungsalter, auch ein bereits in der Jugend erhöhtes Gewicht gilt als begünstigend. Zudem können sich aus zunächst gutartigen Mammatumoren bösartige Formen entwickeln – Gedon et al. (2022) beschreiben ein histologisches Kontinuum, also einen fließenden Übergang zwischen den Gewebeformen. In der Regel gilt: Je größer der Tumor, desto aggressiver verhält er sich.

Hormone und Kastration

Die Gesäugeleiste steht lebenslang unter dem Einfluss von Wachstumsfaktoren und Sexualhormonen; diese Hormonwirkung gilt als wesentlicher Faktor der Tumorentstehung. Nicht selten kommt es um eine Läufigkeit herum zu einem Wachstumsschub bestehender Zubildungen, und auch die dauerhafte Gabe läufigkeitsunterdrückender Hormone (Gestagene, Östrogene) wird mit einem erhöhten Risiko in Verbindung gebracht.

Der risikosenkende Effekt einer Kastration ist am größten, wenn sie vor der ersten Läufigkeit erfolgt, und nimmt mit jeder weiteren Läufigkeit deutlich ab; nach der zweiten bis dritten Läufigkeit ist kaum noch ein Schutzeffekt zu erwarten. Die Datenlage wird allerdings kontrovers diskutiert, unter anderem weil die grundlegenden Untersuchungen an kleinen Tierzahlen durchgeführt wurden. Zur Kastration nach bereits gestellter Diagnose ist die Studienlage uneinheitlich: Banchi et al. (2022) werteten 116 operierte Hündinnen aus und fanden für die zeitgleich mit der Mastektomie kastrierten Tiere eine signifikant längere erkrankungsfreie Zeit, also einen längeren Zeitraum bis zum Wiederauftreten der Erkrankung – die Rückfallrate lag bei 3 % gegenüber 14 %; eine belastbare Aussage zum Gesamtüberleben trifft diese rückblickende Auswertung nicht. Kristiansen et al. (2016) prüften dieselbe Frage randomisiert und kontrolliert an 60 Hündinnen und fanden weder bei der erkrankungsfreien Zeit noch beim Gesamtüberleben einen Unterschied. Ein sicherer Prognosevorteil einer Kastration nach der Diagnose ist damit nicht belegt. Ausführlich: Kastration beim Mammatumor.

Symptome des Mammatumors

Das führende Anzeichen ist eine tastbare Umfangsvermehrung an der Gesäugeleiste – zu Beginn meist kleine, kugelige Knötchen von wenigen Millimetern, solitär (einzeln) oder multipel, besonders häufig in den hinteren Gesäugekomplexen. Weder Größe noch Wachstumsgeschwindigkeit erlauben einen zuverlässigen Rückschluss auf die Dignität; auch weich erscheinende Veränderungen können bösartig sein.

Im weiteren Verlauf können die Knoten erheblich wachsen, die Haut aufreißen (ulzerieren), bluten und sich entzünden; Rötungen und Juckreiz kommen vor. Ein Lymphstau, also ein Rückstau der Lymphflüssigkeit, kann zu Schwellungen der Hintergliedmaßen führen. Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und ein verschlechtertes Allgemeinbefinden treten meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf.

Darüber hinaus kann ein paraneoplastisches Syndrom auftreten – Begleiterscheinungen, die nicht der Tumor am Ort selbst, sondern seine Stoffwechselwirkungen im gesamten Organismus hervorrufen. Beschrieben sind unter anderem Anämie (Blutarmut), Leukozytose (Vermehrung der weißen Blutkörperchen) und Thrombosen (Blutgerinnsel). Diese Befunde sind unspezifisch. Ausführlich: Symptome des Mammatumors beim Hund.

Histologische Formen

Mammatumoren gehen vom Drüsengewebe, vom Bindegewebe oder von beiden aus. Die häufigste bösartige Form ist das Adenokarzinom, also ein Karzinom des Drüsengewebes; am Gesäuge spricht man vom Mammaadenokarzinom beziehungsweise Mammakarzinom. Daneben kommen gutartige Formen wie das Adenom vor.

Häufig findet sich der sogenannte Mammamischtumor. Der Begriff bezeichnet nicht eine Mischung aus gut- und bösartigen Anteilen, sondern die Tatsache, dass innerhalb desselben Tumors verschiedene Zelltypen vorkommen: neben Drüsenzellen beispielsweise auch knorpel- oder knochenähnliches Gewebe. Über die Dignität sagt die Bezeichnung also nichts aus. Zudem kann eine Hündin mehrere Mammatumoren gleichzeitig tragen, die sich histologisch vollständig unterscheiden – ein Knoten kann gutartig, ein zweiter bösartig sein. Deshalb sollten alle entfernten Umfangsvermehrungen einzeln pathohistologisch untersucht werden.

Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners

Kostenlose Erstberatung durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.

Diagnose beim Mammatumor

Am Anfang steht die klinische Untersuchung: Der Tierarzt tastet die gesamte Gesäugeleiste beidseits ab und beurteilt Anzahl, Lokalisation, Größe und Verschieblichkeit der Zubildungen sowie deren Verwachsung mit der Unterlage. Abzugrenzen sind unter anderem eine Mastitis (Milchdrüsenentzündung), Hernien, oberflächliche Haut- und Unterhauttumoren sowie Anschwellungen des Lymphgewebes.

Durch bloßes Abtasten lässt sich die Dignität nicht bestimmen. Eine Zytologie mittels Feinnadelaspiration, also die Entnahme von Zellmaterial mit einer dünnen Nadel, hat deutliche Grenzen: Sie kann Tumorgewebe von Nichttumorgewebe abgrenzen, liefert aber gerade bei Mischtumoren häufig kein eindeutiges Ergebnis darüber, ob bösartige Zellanteile vorhanden sind – eine Nadelbiopsie bildet das tatsächliche Ausmaß der Erkrankung daher in der Regel nicht ab. Goldstandard ist die histologische Untersuchung des operativ entfernten Gewebes: Sie klärt Tumorart, Malignitätsgrad (Grading), die Vollständigkeit der Entfernung und das Vorliegen von Gefäßeinbrüchen, also des Einwachsens von Tumorzellen in Blut- oder Lymphgefäße.

Vor einer Operation gehört ein Staging dazu, also die Suche nach einer Ausbreitung im Körper:

  • Röntgen des Thorax in mehreren Ebenen: Die Lunge ist das häufigste Ziel von Fernmetastasen; der Befund beeinflusst maßgeblich, ob und wie ausgedehnt operiert wird.
  • Bildgebung des Abdomens: Röntgen und Ultraschall zur Beurteilung innerer Organe und Bauchlymphknoten.
  • Lymphknotenbeurteilung: Die regionären Lymphknoten – vor allem Achsel- und oberflächlicher Leistenlymphknoten – werden getastet und bei Verdacht zytologisch untersucht; eine Schwellung allein beweist keinen Tumorbefall.
  • Computertomographie (CT): Sie stellt kleine Lungenherde und Lymphknoten genauer dar als das Röntgen, vor allem bei geplanter ausgedehnter Chirurgie oder unklarem Röntgenbefund.
  • Blut- und Harnuntersuchung: meist unauffällig, vor allem zur Einschätzung der Narkosefähigkeit. Liesiecka et al. (2024) fanden Hinweise darauf, dass sich Lymphozytenfraktionen im Blut (CD3, CD4, CD8, CD21) zwischen erkrankten und gesunden Hündinnen unterscheiden; ein etabliertes Verfahren ist daraus bislang nicht abgeleitet.

Stadieneinteilung nach TNM

Die Krankheitsstadien werden nach dem TNM-System eingeteilt, das Größe des Primärtumors, Lymphknotenbefall und Fernmetastasen zusammenfasst:

StadiumTNM
IaT1 (< 1 cm), N0, M0
IbT1 (1–3 cm), N0, M0
IIT2 (3–5 cm), N0, M0
IIIT3 (> 5 cm), N0, M0
IVT (beliebig), N1, M0
VT (beliebig), N (beliebig), M1

Dabei bedeuten:

  • T – Durchmesser des größten Primärtumors: T1 bis 3 cm (unterteilt in unter 1 cm und 1–3 cm), T2 über 3 bis 5 cm, T3 über 5 cm.
  • N – regionäre Lymphknoten: N0 keine Hinweise auf Lymphknotenmetastasen, N1 nachgewiesene Lymphknotenmetastasen.
  • M – Fernmetastasen: M0 keine Hinweise auf Fernmetastasen, M1 nachgewiesene Fernmetastasen.

Das Stadium zählt zu den wichtigsten Prognosefaktoren: Ab Stadium IV liegt ein Lymphknotenbefall vor, ab Stadium V eine Fernmetastasierung – beides verschlechtert die Aussichten erheblich.

Verlauf und Prognose

Mammakarzinome metastasieren häufig und teilweise früh, das heißt sie streuen Tochtergeschwülste in andere Körperregionen – vor allem in die regionären Lymphknoten und die Lunge (Kim et al. 2021). Seltener metastasiert der Tumor direkt in die umliegende Haut, was eine schmerzhafte und schwer behandelbare Verlaufsform darstellt.

Die Prognose hängt von mehreren Faktoren gleichzeitig ab: von Tumorart, Stadium, Malignitätsgrad, dem Vorliegen von Gefäßeinbrüchen, der Hormonrezeptorexpression und von Proliferationsmarkern, also Kennwerten der Zellteilungsaktivität. Gutartige Zubildungen beeinflussen die Lebenserwartung in der Regel nicht. Nach vollständiger Resektion eines bösartigen Mammatumors zeigen Untersuchungen folgende Überlebensraten nach zwei Jahren:

  • Tumoren unter 3 cm Durchmesser: nahezu alle Hündinnen leben noch.
  • Tumoren über 3 cm: etwa zwei Drittel der Tiere leben noch.
  • Tumoren über 3 cm mit Lymphknotenbefall oder Fernmetastasen: nur noch etwa 10 %.

Konnte der Tumor nur unvollständig entfernt werden, verschlechtert sich die Prognose entsprechend; Einzelheiten unter Lebenserwartung beim Mammatumor. Sind Schmerzfreiheit und Allgemeinbefinden nicht mehr zu erhalten, stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt des Einschläferns – eine Entscheidung, die anhand der Lebensqualität und nicht anhand des Tumordurchmessers getroffen werden sollte.

Behandlung des Mammatumors beim Hund

Operation

Die chirurgische Entfernung ist die Therapie der Wahl. Vor dem Eingriff sollten Allgemeinzustand, Herz- und Nierenfunktion sowie der Thoraxbefund geklärt sein. Der Umfang richtet sich nach Anzahl, Größe und Lokalisation der Zubildungen und reicht von der Entfernung eines einzelnen Knotens bis zur vollständigen Entfernung einer oder beider Gesäugeleisten (Mastektomie). Ein ausgedehnteres Vorgehen wird häufig empfohlen, um weiteren Tumoren in der verbliebenen Leiste vorzubeugen; verdächtige regionäre Lymphknoten werden mitentfernt. Auch gutartige Zubildungen können eine Operationsindikation darstellen, wenn sie das Allgemeinbefinden beeinträchtigen. Einzelheiten unter Operation beim Mammatumor.

Für das weitere Vorgehen lassen sich drei Situationen unterscheiden:

1. Vollständige Resektion ohne Gefäßeinbrüche. Der Tumor wurde im Gesunden entfernt, Metastasen sind nicht nachweisbar, und der Pathologe findet keine Einbrüche in Blut- oder Lymphgefäße. Das Metastasierungsrisiko ist damit vergleichsweise gering. Eine Nachbehandlung ist in der Regel nicht zwingend erforderlich, regelmäßige Nachkontrollen der verbliebenen Gesäugeleiste bleiben aber sinnvoll. Die Prognose ist in der Regel günstig.

2. Vollständige Resektion mit Gefäßeinbrüchen. Der Tumor wurde vollständig entfernt und Fernmetastasen fehlen, der Pathologe findet aber Einbrüche in das Lymph- oder Blutgefäßsystem: Es haben sich bereits Tumorzellen abgelöst. Hier sollte die Entfernung der regionären Lymphknoten erwogen werden, sofern sie nicht bereits erfolgt ist; ergänzend kommt eine Chemotherapie in Betracht. Auch eine immunologische Nachbehandlung ist eine sinnvolle Option. Die Prognose ist vorsichtig zu stellen.

3. Keine Operation möglich. Ist der Tumor wegen seiner Ausdehnung, wegen Fernmetastasen oder wegen fehlender Narkosefähigkeit nicht operabel, steht die Erhaltung der Lebensqualität im Vordergrund: konsequente Schmerztherapie und Versorgung ulzerierter Tumoroberflächen. Eine immunologische Behandlung kann erwogen werden. Die Prognose ist sehr vorsichtig zu stellen.

Chemotherapie

Die Rolle der Chemotherapie ist nicht abschließend geklärt. Tran et al. (2016) verglichen Hündinnen, die nach der Operation eines Mammakarzinoms eine Chemotherapie erhielten, mit ausschließlich operierten Tieren und konnten keinen eindeutigen Überlebensvorteil nachweisen. Daraus lässt sich weder eine pauschale Empfehlung noch eine pauschale Ablehnung ableiten. Bei erhöhtem Metastasierungsrisiko – Gefäßeinbrüche, Lymphknotenbefall oder bereits vorhandene Metastasierung – kann eine Chemotherapie erwogen werden; Nutzen und Nebenwirkungen sind im Einzelfall abzuwägen.

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie spielt beim Mammatumor eine untergeordnete Rolle: Sie wirkt ausschließlich lokal und hat keinen Einfluss auf Fernmetastasen. Zudem muss der Hund für jede Sitzung in Narkose gelegt werden, was bei älteren Tieren und Begleiterkrankungen eine Einschränkung darstellt. In Betracht kommt sie am ehesten bei nicht vollständig entfernbaren Tumoren.

Dendritische Zelltherapie

Nach der vollständigen operativen Entfernung ist die dendritische Zelltherapie eine sinnvolle Ergänzung, um das Immunsystem gegen verbliebene Tumorzellen zu aktivieren. Dendritische Zellen sind Zellen des Immunsystems, die anderen Abwehrzellen Merkmale des Tumors präsentieren und dadurch eine gerichtete Immunantwort anstoßen. Sie kommt insbesondere dann in Betracht, wenn der Tumor bösartig war, Gefäßeinbrüche vorlagen oder die Entfernung nicht mit ausreichendem Sicherheitsabstand gelungen ist. Durchgeführt wird sie beim Haustierarzt; sie ist mit den etablierten Verfahren kombinierbar und tritt nicht an die Stelle der Operation.

Die Datenlage ist bislang schmal. Grammel (2017) stellte eine unkontrollierte Pilotuntersuchung an 17 Hunden mit Mammaadenokarzinom vor, die nach der Operation mit autologen dendritischen Zellen behandelt wurden; da eine Vergleichsgruppe fehlte, lassen sich daraus keine belastbaren Aussagen zur Überlebenszeit ableiten. Kontrollierte Studien zur Wirksamkeit beim Mammatumor liegen derzeit nicht vor, Heilungs- oder Remissionsversprechen sind daher nicht begründbar; Vazquez et al. (2023) ordnen immuntherapeutische Ansätze als Gegenstand aktueller Forschung ein.

Begleitende Maßnahmen

Homöopathische und pflanzliche Präparate werden mitunter begleitend eingesetzt; Brandenburg et al. (2005) berichteten über eine solche Nachbehandlung maligner Tumoren beim Hund. Belastbare kontrollierte Daten für den Mammatumor fehlen, weshalb derartige Verfahren allenfalls begleitend und nicht anstelle der Operation eingesetzt werden sollten – Einzelheiten unter Homöopathie beim Mammatumor. Unabhängig vom Therapieweg gehört eine ausreichende Schmerzbehandlung zu jedem Behandlungsplan, sobald der Tumor Beschwerden verursacht.

Quellen

  • Sorenmo K et al. (2020): Tumors of the Mammary Gland, in: Withrow & MacEwen’s Small Animal Clinical Oncology, 6th Ed., St. Louis, MO, 604–625
  • Schmidt JM, Gedon J, Kessler M (2022): Mammatumoren des Hundes, in: Kessler M (Hrsg.), Kleintieronkologie, 4. Aufl., Thieme, Stuttgart, 377–389
  • Kohn B, Schwarz G (2017): Mammatumoren, in: Praktikum der Hundeklinik, 12. Aufl., Enke, Stuttgart
  • Tran CM et al. (2016): Surgical treatment of mammary carcinomas in dogs with or without postoperative chemotherapy, PubMed 24735412
  • Banchi P et al. (2022): Retrospective study and survival analysis on bitches with mammary tumours spayed at the same time of mastectomy, Vet Comp Oncol 20:172–178, doi:10.1111/vco.12759
  • Kristiansen VM et al. (2016): Effect of ovariohysterectomy at the time of tumor removal in dogs with mammary carcinomas: a randomized controlled trial, J Vet Intern Med 30:230–241, doi:10.1111/jvim.13812
  • Gedon J et al. (2022): Ovariectomy reduces the risk of tumour development and influences the histological continuum in canine mammary tumours, Vet Comp Oncol, doi:10.1111/vco.12793
  • Kim S et al. (2021): Metastasis prognostic factors and cancer stem cell-related transcription factors associated with metastasis induction in canine metastatic mammary gland tumors, J Vet Sci 22:e62, doi:10.4142/jvs.2021.22.e62
  • Vazquez E et al. (2023): Canine Mammary Cancer: State of the Art and Future Perspectives, Animals 13:3147, doi:10.3390/ani13193147
  • Liesiecka U et al. (2024): The diagnostic value of selected immune parameters in peripheral blood of dogs with malignant mammary tumours – a preliminary study, J Vet Res, doi:10.2478/jvetres-2024-0035
  • Brandenburg U et al. (2005): Nachbehandlung bei malignen Tumoren beim Hund mit homöopathischen Präparaten, Der Praktische Tierarzt 86:548–553
  • Grammel T (2017): A pilot uncontrolled study of postsurgical treatment with autologous dendritic cell-based immunologic therapy in 17 dogs with mammary adenocarcinoma, Poster, 23rd FECAVA Conference, Copenhagen, Sept 25–28

Schildern Sie uns den Fall Ihres Vierbeiners

Kostenlose Erstberatung durch unser tierärztliches Team — in der Regel innerhalb eines Werktages.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Lieber direkt sprechen? 05522 9182582, Montag bis Freitag 08:30–17:00 Uhr.

Kostenlose Erstberatung durch unser tierärztliches Team.